Unterwegs mit den diabolischen Werkzeugen

Diese blasenrädrigen Fahrräder sind diabolische Werkzeuge des Dämons der Finsternis. Teuflische Erfindungen sind’s, den Fuß des Unbedachten zu fangen und die Nase des Einfältigen zu häuten. Nichts als Lug und Trug sind sie. Wer da glaubt, er hat eins in der Gewalt und die wilde Satansnatur besiegt, sieh da, den werfet es auf die Straße und reißet ein großes Loch in seine Hosen. Schaut nicht hin, wenn das Rad auf seinen Reifen durchbrennt, denn am Ende bocket es wie eine Schindmähre und schmerzet wie der Donner. Wer hat aufgeschlagene Kniee? Wer hat eine blutige Nase? Jene, die mit dem Fahrrad herumtändeln!

Aus einer Sonntagspredigt in Baltimore 1896

Diesen Spruch schickte mir gerade noch ein Freund, der morgen mit auf unsere Tour kommt. Wir tändeln dann mal los. Ich wünsch euch eine schöne Zeit und bin dann in der nächsten Woche wieder da… wenn es irgendwo ein Internetdings gibt, schaue ich auch gern mal bei euch rein!


… und alle acht fahren mit Helm! Sieht zwar scheiße aus,  aber schützt das Hürn!

 

10 Gedanken zu “Unterwegs mit den diabolischen Werkzeugen

  1. Wie grn würde auch ich mit dem Rad fahren, aber mein Steißbein ist eben ein Scheibbein. Es mag keinen Sattel mehr.
    Euch trotz der Verdammung in diesem alten Artikel viel Freude, keine Verletzungen, keinen Platten. Ja, immer schön den Helm auf, damit nichts Schlimmeres passiert.
    Ich freu mich auf die Berichte.

  2. Also, ich werde mal in mich gehen, weil ich immer noch ohne Helm herumgurke. Dabei erreiche ich mit dem Elektrorad ganz schöne Geschwindigkeiten.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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