Poesie, Poesie



Vor einem Jahr gab es eine Bloggerrunde zu Poesiealben. Ich meldete mich an aber… es war weg, das gute Album!

Im Rahmen unserer Dachaktion tauchte es nun wieder auf, etwas schnuddelig, aber immerhin. Rührselig blätterte ich darin und fand allerlei, an das ich mich auch erinnerte. Ach, schnief…

Und der schöne Spruch von Vati..

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Poesie VI

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Heute nun mein letzter Artikel zum Thema „Mein Poesiealbum“

Wie ich schon zu Beginn erzählte, habe ich zwar meinen kompletten Hausstand durchforstet, es war und ist aber wech. Der heutige Eintag ist der letzte, für den ich mich verbürgen kann!

Wahrscheinlich taucht das Album nach dem Ende der Aktion wieder auf!

Heute bekommt ihr nun als Schmankerl den Spruch meiner damaligen (in meinen Augen schon hoch betagten) Religionslehrerin serviert. Sie ist über 90 Jahre alt geworden und ich habe sie noch viele Jahre in der Stadt getroffen.

Sage nicht alles, was du weißt,

aber wisse alles, was du sagst!

Warum hat sie mir nur ausgerechnet diesen Spruch in mein Buch geschrieben?

Poesie V

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Besonders beliebt war es bei den damaligen Poesiealben, alle 4 Ecken einzuknicken, zu bemalen und folgendes hineinzuschschreiben:

In allen             vier Ecken                            soll Liebe                       drin stecken!

Dann wurde Anspitzerasche über die Seite gestreut und verrieben.

So in etwa:

Für den, der auf die nächste Seite schreiben sollte, war das natürlich doof 😉

Poesie IV

Und dann gab es noch die Klassenkameradin, die in jedes Pösie – Buch schrieb:

Viel Unheil droht der Menschheit, drum versichre dich bei Rennscheid!

Haben wir natürlich immer drüber gelästert, denn der Vater hatte irgendwie eine Versicherung gleichen Namens!

Was man sich für merkwürdige Dinge aus der Schulzeit so merkt, alle französischen Vokabeln sind aber im Nirwana verschollen!

Poesie III

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http://blog.misslu.de/ 

Dieses niedliche kleine Bild hat mich animiert, bei der „Poesiealbum – Aktion“ von Misslu mitzumachen. Nun habe ich eine gewisse Zeit nach diesem Buch (grünlich – gelb gestreift – Plastik) gefahndet. Nix!

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich mit meiner Familie das Haus meiner Eltern ausgeräumt, hatte dieses Buch sogar in der Hand, doch dieser 60er Jahre „Quell der Freude“ ist nun futsch. Gewiss hat einer meiner entzückenden Brüder das Büchlein entsorgt…

 Aber, ein paar wunderbare Einträge haften mir im Gehirn wie P.attecks und nun dürft ihr euch zunächst am Text meines ziemlich verhassten Latein – und Klassenlehrers erfreuen.

Per aspera ad astra

Das heißt übersetzt: Über steinige Wege zu den Sternen! Jaja,ist schon ein weiser Spruch. Über steinige Wege bin schon ab und zu mal gegangen. Nicht immer sah ich die Sterne funkeln! Für mich übersetzt bedeutet der Spruch: Wenn du WIRKLICH etwas willst, setz ich dafür ein. Auch wenn es eine schwierige Zeit werden kann. Hinterher bist du stolz darauf!

Ach, und noch zu diesem Lehrer. Er machte z.B. folgendes. Mit seinem Zeigefinger zeigte er auf einen Schüler und sagte mit volltönender Stimme: Du schaffst das Abitur!  Oder (das war dann Pech): Du schaffst das Abitur NICHT! Was´n Pädagoge: Auch noch Hellseher….