Von meinem Bücherstapel

Zwei Bücher von meinem Stapel möchte ich euch heute vorstellen, zum einen Bildergebnis für matt haig ich und die menschen

Der berühmte Professor Andrew Martin  hat ein grundlegendes Problem der Mathematik gelöst. Dieses Wissen ist für einen anderen Planeten gefährlich. Deshalb nimmt ein Wesen von diesem Stern seine Stelle ein. Plötzlich wird es in der äußeren Hülle des Professors mit dem menschlichen Leben, allerlei Merkwürdigkeiten und der Liebe konfrontiert. Ein witziger Roman, der die Bedeutung des   Menschsein mit allen Widrigkeiten deutlich macht.

und zum anderen:

Bildergebnis für deborah feldmann unorthodox

Deborah Feldman wuchs in einer ultraorthodoxen Familie in Williamsburg (New York) auf. Die sog. Satmarer (ca. 120.000 Mitglieder schätzt man) führen ein komplett abgeschottetes Leben. Sie glauben durch ein besonders strenges Leben die Wiederholung der Shoa zu vermeiden. Englisch gilt als verbotene Sprache, die Unterdrückung der Frau wird z.B. an der schlechten Schulbildung deutlich. In ihrem Buch schildert Deborah Feldman ihrer Ausstieg aus dieser Sekte. Ihr Buch „Unorthodox“ führte sofort nach Erscheinen die Bestsellerliste der New York Times an. Sie lebt heute mit ihrem Sohn in Berlin und hat das alte Leben komplett hinter sich gelassen. Hier noch ein kurzer Ausschnitt aus einem Interview mit ihr:

Ich bin sehr beeindruckt, auch über ihre sprachliche Leistung.

Bücher im November

In der letzten Zeit habe ich viel gelesen. Allerdings nicht immer  hochgeistigen Kram, sondern mehr so das, was  leicht an der Trivialliteratur kratzt. Egal, Hauptsache es ging gut aus – und ich verrate euch auch die Titel nicht, das bin ich meinem Ruf ( hä??………) schuldig…

Aber unter den Büchern, die mir von lieben  Lesefreunden stapelweise gebracht worden, fand ich einige Schätze, die ich euch gerne vorstellen möchte. Vielleicht passt ja noch etwas auf euren Wunschzettel!

  • Rosemarie Marschner: Das Bücherzimmer(Frauenroman))
    Marie ist das uneheliche Kind einer österreichischen Bauerntochter. Die beiden haben keinen leichten Stand  im Dorf, Marie geht schon mit  14 nach Linz als Dienstmädchen zu einer reichen Familie. Ihr Dienstherr setzt sie als Vorleserin der Tageszeitung ein, als er erkennt, wie klug Marie ist. . Durch die Kommentare des alten Herrn wird sie so mit den politischen Ereignissen in ihrem Land vertraut. Es sind die 30er-Jahre, die Nazis etablieren sich und übernehmen schliesslich auch die Herrschaft in Österreich. Marie heiratet einen Bäcker und arbeitet in dem Bäckereibetrieb. Die Schwiegermutter jedoch versucht mit allen Mitteln, auch dem der Denunziation, Marie wieder loszuwerden….
    Ein spannender Roman, der die gesellschaftlichen Umstände im nationalsozialistischen Österreich zeigt.

Das Bücherzimmer

  • Thomas Medicus: Melitta von Stauffenberg     (Biografie)                                                                                                                                                                 Thomas Medicus beschreibt in seiner Biografie die außergewöhnliche Geschichte einer wagemutigen Frau. Sie war die Enkelin eines jüdischen Textilhändlers aus Odessa, Schwägerin des späteren Hitler-Attentäters, Flugpionierin, Testpilotin –Melitta von Stauffenberg führte ein für die damalige Zeit sehr ungewöhnliches Leben –  stets am Limit.                           Ihre Liebe zum  Althistoriker Alexander von Stauffenberg war, wie ihre Hingabe an die Fliegerei, bedingungslos und geradlinig. Ich war jedenfalls beeindruckt, aber auch erstaunt über dieses kompromisslose Leben.
  • Melitta von Stauffenberg

 

 

 

  • David Foenkinos: Charlotte (Biografie)
    David Foenkinos ist stark beeindruckt, als er auf Charlotte Salomons Zyklus „Leben? Oder Theater?“ stößt. Die fast 800 Blätter mit passenden Texten erzählen Charlottes Leben sehr anschaulich und eindringlich. 1916 wird sie als einziges Kind eines  Arztes und seiner depressiven Frau geboren. Ihre Mutter nimmt sich das Leben, als Charlotte noch klein ist. Erst durch die zweite Frau des Vaters findet sie  in ein halbwegs normales Leben. Mit der Machtergreifung Hitlers, ist das jedoch vorbei und einer langen Reihe von Schikanen folgt schließlich die Flucht nach Südfrankreich. Doch auch hier gibt es kein Überleben für jüdische Menschen.
     
    Auf der einen Seite ist es ein trauriges Buch, auf der anderen Seite schafft es der Autor dem Leser seine Charlotte ganz nahe zu bringen. Man kann merken, wie akribisch er recherchiert hat. Sein Schreibstil ist sehr ungewöhnlich, die Sätze sind sehr kurz und oft unvollständig. Dadurch entsteht eine besondere Wirkung.                                                                                     PS: Auf Youtube habe ich ein Interview mit dem Vater und der Stiefmutter nach dem Krieg (1963) gefunden.

  • Chiara Flood: Bruno und die Nervkaninchen                                                             Das ist ein Bilderbuch für alle, die in der Familie kleine Nervkaninchen haben. Diese bringen den gemütlichen Bären Bruno ganz schön aus seinem gemütlichen Trott. Aber er merkt irgendwann: Wie schön, wenn man Freunde hat!

Produkt-Information

Steine auf dem Küchenbord

blogparade astrid lindgren

Kielfeder hat zu diesem schönen Blogevent aufgerufen und da bin ich gerne dabei!

Ich habe fast alles von Astrid Lindgren kennen gelernt, entweder selbst als Kind oder als Vorleserin für meine Kinder und Enkel.

„Wir Kinder aus Bullerbü“ war in den Sechzigern des vergangenen Jahrhunderts eins der ersten Kinderbücher, das ich in die Hand bekam. Spannend  fand ich diese Geschichten von Lisa, Britta, Inga und den Jungs.  Die Mädchen waren natürlich toller als die Jungs. Damals beschloss ich mit meiner Freundin Anke, selbst ein Buch zu schreiben.

Wir waren damals vielleicht so sieben Jahre alt und uns fiel partout kein anderer Anfang als bei unserem vorliegenden Bullerbübuch ein. So kamen wir nicht über ein „Ich heiße … und bin sieben Jahre alt“ hinaus.

Noch heute kenne ich einige Geschichten fast auswendig. Natürlich habe ich sie auch meinen eigenen Kindern inzwischen vorgelesen.

Dieses Exemplar ist eine „Gesamtausgabe“ vom Bertelsmann Bücherbund ,Anfang der 80er Jahre.image

Nachdem ich (vielleicht mit 10 Jahren oder so) „Kalle Blomquist“ gelesen habe, haben wir in unserem Dorf gleich zwei Banden gegründet. Ich war Mitglied der „Roten Rose“ und der Großmummerich wurde als Schatz an allen möglichen Stellen versteckt. Und wir hatten ein Geheimquartier mit Geheimunterlagen und sowas… An den genauen Inhalt des Buches kann ich mich allerdings heute nicht mehr so richtig erinnern.

Als Erwachsene habe ich erst die Brüder Löwenherz gelesen, ein Buch, das sich mit dem Thema  „Was kommt nach dem Tod“ auseinander setzt. Ich finde, das Buch strahlt Zuversicht aus und setzt sich kindgerecht mit dem Thema auseinander.

Irgendwo in unserem Haus schwirrt auch immer das Buch „Steine auf dem Küchenbord“ herum. Hierin  findet sich u.a. die Rede Astrid Lindgrens anlässlich der Verleihung des Deutschen Friedenspreises .

Bei meinen Enkeln liegen auch wieder deutsche und dänische Ausgaben der Bilderbücher, wie z.B. „Ich will auch Geschwister haben“ in der Bücherkiste.

Astrid Lindgren ist also noch immer aktuell. Auch wenn man nicht mehr sagen darf, dass der Papa von Pippi „Negerkönig“ auf Takatukaland war…nein, war er nicht – er war Südseekönig!image

 

Verlosung zum Welttag des Buches

Hach, da habe ich doch glatt diesen Termin verschlafen – dabei finde ich den Welttag des Buches eine sooo tolle Erfindung.

Also, Lesefreunde aufgepasst. Auch wenn ich mich nirgends irgendwie angemeldet oder verlinkt habe, gibt es jetzt sozusagen eine Spontanverlosung. Und zwar das Buch:

Das Buch des Autors von „Drachenläufer“ schildert hier die dramatische Geschichte zweier ganz unterschiedlicher afghanischer Frauen. Es geht um Solidarität und Menschlichkeit, ein überaus aktuelles und brisantes Thema. Als wer mag, schreibe bitte einen Kommentar zu diesem Post. Dann landet er automatisch in meinem Topf, ähm Lostopf natürlich! Schluss ist am 30-04. um 18:00 Uhr.

Ich wünsche euch einen schönen Welttag des Buches, wir haben extra unser monatliches Büchertreffen auf dieses Datum gelegt, bin schon sehr gespannt, was es Neues aus der Welt der Bücher gibt.

Wochenrückblick 08/15

 

Gegessen: Ich müsste mal wieder richtig kochen, nicht immer Salat – Nudeln – Salat … Naja, heute gab´s Wraps…018

Gelesen: Viel, ein Blick in mein Lesetagebuch folgt am Wochenende.022

Gesehen: „Sunset Boulevard“ in der nördlichsten Stadt. manchmal darf es auch was Leichtes sein!

Gehört: Jörg Maurer: Hochsaison – Alpenkrimi (etwas flach, aber lustig vorgelesen vom Autor…)

Geklönt: in der schönsten Straße in der nördlichsten Stadt…

009

Gedacht: Bald können wir da (s.o.) auch wieder draußen sitzen!

Gewartet: auf DEN hier…

015

 

Gefreut: Auf ein schönes Wochenende ohne großes Stressprogramm aber mit dem obligatorischen Marktbesuch am Sonnabend!

Macht´s gut!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Virtuelle Pinnwände

Ich habe schon vor einiger Zeit mal einen Versuch gemacht, mir eine Pinnwand bei Pinterest zu erstellen. Tja, irgendwann habe ich das Passwort vergessen und so wars das dann.

Heute nun liege ich mit einer dicken Erkältung auf dem Sofa, Gardinen schön zugezogen, denn die Sonne (ja, heute scheint sie!!) strahlt ja so auf das ermattete Hirn. Nun habe ich einen neuen Versuch gestartet, mir dort eine Pinnwand mit Büchern, Basteltipps, Rezepten, Ideen für Radtouren  usw. anzulegen.

Mal sehen, ob ich das wirklich nutze. Man findet ja wirklich alles mögliche dort und verzettelt sich schnell. Ich habe nun sogar schon Ideen für das nächste Weihnachtsfest…(kuckt doch mal unter „Kids grocery store“… pssst)

Wird Zeit, dass ich wieder gesund werde 😉

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