Zurück aus dem Land der Dänen

Ein paar schöne Tage verbrachten wir in Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks. Dort liefen Kind 1 und Partner beim großen Halbmarathon mit und wir hatten wieder mal eine airbnb Wohnung gemietet. Sie war irgendwie ganz originell, allerdings in Teilen ziemlich heruntergewohnt. Man hatte einen guten Ausblick auf die großartige Bibliothek und Teile des Hafens. image

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Wer genau hinkuckt, sieht Kind 2 in der Fensterbank liegen.

Gleichzeitig wurde mein Geburtstag auf dänische Art gefeiert und es war schön, zusammen mit der Familie zu sein.image

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Ein bisschen Zeit zum “ Füßeinswasserstecken“ blieb zum Glück auch noch.

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Eine schöne Woche wünscht euch Rana

12 von 12 im Juni

Heute gibt´s mal wieder 12 Fotos vom 12. Juni.

Es ist  erst ein paar Tage her, seit ich von meiner motivierenden Reha wieder zu Hause angekommen bin.

Gestern ging es dann gleich nach Hamburg zu Udo – war richtig toll, wenngleich An- und Abfahrt sich etwas langwierig gestalteten. Dank noch mal an Kind 2, das auch den Fahrdienst übernommen hat.image

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Heute starteten wir deshalb recht spät mit einem von meinen Männern gestalteten Sonntagsfrühstück.image

Danach (bisschen Verdauungszeit musste verstreichen) ging es auf die Laufstrecke. 2min laufen, 1min gehen und das 7x ist hier der Stand der Dinge. Aller Anfang ist schwer oder wie heißt das nochmal???image

Trotz des etwas gräulichen Wetters  ging es dann ins Freibad zum Bahnenziehen. Motto: Willst du Torten, musst du sporten!

Die Torten wollten wir uns dann mit dem Rad im kleinen Dorfcafé unweit von uns abholen, zu – geschlossen, nix Kalorienbombe…Also gab es ein kleine Tour durch unsere Gegend und danach Eisreation  nach Art des Hauses.

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Nachdem der Gatte nun hoffentlich ein paar Holunderblüten gepflückt hatte, mache ich gleich den Ansatz für 2l Holunderblütengelee. Einen Tag muss es ziehen.image

Nun darf  ich ja wohl mal aufs Sofa und ein bisschen Stricken und Fußball kucken. image

Zum Abendessen gibt’s heute Kartoffeln mit Fisch und Salatresten.  Alles was mal weg muss. Aber noch ist hier nicht viel in Sicht ( heute kocht der Gatte – fragt sich nur WANN??)…image

Und zum Abschluss dieses schönen Sonntags gibt’s „Jogi und seine Jungs“.

Andere 12 von 12 Geschichten findet ihr wie immer hier.

Rehagerede 4

Die Klinik, in der ich mich jetzt befinde, habe ich besonders wegen des großen Sportangebots ausgesucht. Überall kann man ja lesen, dass Bewegung sowieso und besonders bei einer Krebserkrankung sehr wichtig ist.

Und so habe ich mich hier ins Sportgetümmel gestürzt…  ich kann jetzt schon sagen, dass mir das sehr viel Spaß gemacht hat und dass ich schon kleine Erfolge zu verzeichnen habe. Besonders gut gefallen hat mir das Laufangebot. Ich habe jetzt wieder angefangen vorsichtig zu joggen und zwar mit diesem Programm: in dieser Woche sah es so aus, dass ich immer eine Minute gejoggt (Schneckentempo)und dann zwei Minuten gegangen bin – das Ganze siebenmal.

Eine echte Herausforderung stellte das Steppbrett für mich dar. Nach 30 Minuten war ich stets vollkommen durchgeschwitzt. Aber auch ein gutes Gefühl. Und durch die mitreißende Musik fiel mir das Durchhalten auch etwas leichter.

Ansonsten habe ich QiGong und Tanztherapie und Wassergymnastik kennengelernt, hat alles Spaß gemacht und ich muss sehen, was ich in den Alltag übernehmen will und kann.  Auf jeden Fall freue ich mich schon auf „mein“ Freibad daheim – nun sind es nur noch ein paar Tage, bis der Gatte mich wieder abholt.

Und jetzt gehe hier Sonne tanken, ist nämlich Traumwetter hier.

Ach ja, noch ein Lesetipp:image

Eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit ihrem Zusammenbruch.

Habt ein schönes Wochenende! Hier noch ein Blick aus meinem Fenster:image

 

Reagerede3

Heute wurde „vom Haus“ ein Ausflug ans Steinhuder Meer angeboten.

Da ich ja eigentlich nur die Nord – und Ostsee in Ausschnitten kenne, war ich sofort dabei.  Und quetschte mich mit anderen Ausflugswilligen in einen Reisebus älterer Bauart.

Der Reiseleiter, auch ebensolcher Bauart, unterhielt uns mit ebensolchen Witzen, über die hat schon meine Oma nicht mehr gelacht hat…

Okay, das Wetter wurde auch nicht besser und wir waren froh, dass es in Steinhude nicht regnete. Zum Glück hatte ich eine ortskundige Mitreisende und so konnte ich mir vorstellen, dass es am Steinhuder Meer bei Sonnenschein richtig schön sein kann. Aber ehrlich gesagt, nix gegen Nord – und Ostsee… ( und der Aal, der dort verkauft wird, stammt nicht mal aus diesem Gewässer, tzzzz..)

Die ganze Zeit musste ich das Lied von Ulrich Tukur “ Am Steinhuder Meer“ vor mich hinsummen, leider kannte es keiner der Mitreisenden und meine textschwachen Gesänge erfreuten auch nicht jeden…  ( Ich kann leider mit meinem Minigerät dieses Lied nicht einbinden, aber kuckt mal bei Jutjub!)

Was ich sonst so mache, na klar essen, sporteln , lesen und stricken. Netterweise schickten mir meine Büchermädels den Roman von “ Der Pfau“ von Isabel Bogdan. Ich hatte ihn ruckzuck durch und fand ihn amüsant, ganz viel englischer Humor und ein bekloppter Pfau.

Und beim nächsten Mal erzähle ich euch von meinen sportlichen Erfolgen!

Rehagerede 2

Ich habe riesiges Glück.

Nicht nur eine tolle Rehaklinik mit schöner Umgebung – nein, auch das Wetter spielt hier mit. Nach meinem Sonntagsfrühstück habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und bin losgefahren Richtung Weser.

Nicht, dass ich spontan wusste, welche Richtung ich einschlagen musste. Mein Ortssinn ist ehrlich gesagt nicht wirklich vorhanden, das ist manchmal eine echte Plage. Aber nun habe ich ja ein Navi im Telefon.

Da habe ich dann den Weg an die Weser für Fußgänger eingegeben – und das klappte ganz wunderbar!

Manchmal kuckten andere Passanten etwas verdutzt, wenn aus meiner Hosentasche etwa ertönte: “ An der nächsten Kreuzung bitte rechts abbiegen!“

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Diese Stelle, an der die Werre in die Weser mündet, heißt übrigens  „Weserkuss“.

Nun sitze ich auf meinem gemütlichen Balkon und höre die „wunderbare“ Musik der Seniorendisco. „Seemann, lass das Träumen…“

So – genug des Rehageredes, startet gut in die Woche!