Wochenrückblick 42/ 2016

Gebastelt habe ich einige von diesen entzückenden kleinen Rosen, für Stirnbänder oder Mützen oder…..007

Gelesen habe ich auch, alles quer durch den Garten, in Zeitschriften usw… Und ein neues Buch („Neuland“ heißt es passender Weise) liegt schon parat!

Gehört habe ich den Roman von Sybille Berg: „Der Tag. als meine Frau einen Mann fand“ – puh, harter Tobak… Nicht umsonst wird Frau Berg auch als die erbarmungsloseste Schriftstellerin Deutschlands bezeichnet. Katja Riemann und August Zirner lesen genial.

Der Tag, als meine Frau einen Mann fand (MP3-Download) - Sibylle Berg

Gesungen hat der Aarhus Pigechor in der Flensburger Ansgarkirche.  So schön, man könnte glatt wieder an Engel glauben… Hier seht ihr einen Ausschnitt vom Auftritt des Chores zum 75. Geburtstag von Dronning Margarete in Aarhus. Zu Anfang hört man die sympathische Königin, wie sie sich in einer kurzen Rede für die Freundlichkeiten zu ihrem Geburtstag bedankt. Der hübsche Mann ist der Bürgermeister…

 

Geschmunzelt habe ich über den Satz von Enkel1, die Oma (also ICH, öhhhmmm) hätte so Streifen im Gesicht… ja.

Okay, ich hab mir jetzt schon mal was gekauft…. Allerdings muss da wohl an der Erziehung etwas nachgebessert werden, tsss!008

Gesehen habe ich den Film “ Welcome to Norway“ – eine Tragikkomödie, bei der einem manchmal das Lachen im Hals stecken blieb.

 

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Wochenrückblick 39/2016

Jetzt  will ich doch endlich mal wieder mit meinen  Wochenrückblicken anfangen. Durch diese lange Urlaubszeit ( auch der Gatte hatte zum ersten Mal den ganzen September freinehmen können) ist hier irgendwie der große Schlendrian eingetreten. Nicht,dass mich das auch nur im geringsten stört… Nein, alle, die hier regelmäßig mitlesen, können sich denken, dass ich höchst dankbar bin… Nun bin ich also im Sabbatical. Das heißt, ich muss immer noch nicht arbeiten. Einfach nur das Leben genießen…

GE sehen habe ich die umwerfende Ausstellung der NORDart in Rendsburg. Diesmal als Focuskünstler, der mit seinen gigantischen Menschenaffen den diesjährigen Publikumspreis gewann.image

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GEsportet habe ich auch immerhin viermal: Fitness, schwimmen und endlich wieder mein geliebter Kurs „Fit ab vierzig “ – Mann, hatte ich Muskelkater!

GE schrottet haben  wir unseren uralten Audi80. Es wäre einfach unsinnig gewesen, dieses 21 Jahre alte Auto nochmal tüvfertig zu machen. Nun werden wir versuchen mit einem Auto auszukommen – das ist auf dem Land nicht ganz einfach, vor allem nicht bequem.

GEfreut habe ich mich über den Besuch der Enkeljungs ohne Mutter, die unser Haus in eine Partylegobobbycarmeile verwandelt haben.image

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GElesen habe ich immer noch, möglichst mit einem Kaffee diesen französischen Krimi: image

und das:image

GEbacken habe ich den ein oder anderen Apfelkuchen mit Äpfeln vom eigenen Baum…


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Bei uns ist richtig fieses Nieselwetter – da freuen wir schon auf die Verwandtschaft, die heute den Kuchen aufessen wird!

Schwimmen im See

Wenn ich die Gelegenheit bekomme, tu ich das auch gerne. Vor längerer Zeit schenkte der Gatte mir ( und auch sich…) Karten für ein Konzert des SHMF. Freilichtbühne in Eutin. Ursprünglich wollten wir die ganze Aktion ja mit einer kleinen Radtour verbinden, aber ihr wisst ja, dieses norddeutsche Wetter. Lässt eben keine längerfristigen Planungen zu.

So starteten wir erst am gestrigen Nachmittag und suchten noch eine schöne Badestelle am Großen Eutiner See, etwas schwierig, wegen der Landesgartenschau kamen wir irgendwie gar nicht an den See heran. Deshalb führen wir noch ein Stück weiter und landeten am Kellersee- traumhaft.image

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Das Wetter war inzwischen richtig gut und das Wasser herrlich.

Hinterher gab es dann auch ein bisschen Nahrung( richtig fieses Fastfood…)und dann ging es zur Freilichtbühne. Das Konzert der schwedischen Gruppe „Real group“ war toll und zusammen mit einem lauen Sommerabend (ja, danke Norddeutschland) nicht zu toppen.

Die Freilichtbühne liegt auf dem Gelände der Landesgartenschau, so dass wir noch ein bisschen Gartenluft schnuppern könnten.

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PS: Dass wir uns auf dem Rückweg zu unserem Auto in Eutin verliefen und eine halbe Stunde herumirrten, müssen wir ja nicht weitererzählen…

Steine auf dem Küchenbord

blogparade astrid lindgren

Kielfeder hat zu diesem schönen Blogevent aufgerufen und da bin ich gerne dabei!

Ich habe fast alles von Astrid Lindgren kennen gelernt, entweder selbst als Kind oder als Vorleserin für meine Kinder und Enkel.

„Wir Kinder aus Bullerbü“ war in den Sechzigern des vergangenen Jahrhunderts eins der ersten Kinderbücher, das ich in die Hand bekam. Spannend  fand ich diese Geschichten von Lisa, Britta, Inga und den Jungs.  Die Mädchen waren natürlich toller als die Jungs. Damals beschloss ich mit meiner Freundin Anke, selbst ein Buch zu schreiben.

Wir waren damals vielleicht so sieben Jahre alt und uns fiel partout kein anderer Anfang als bei unserem vorliegenden Bullerbübuch ein. So kamen wir nicht über ein „Ich heiße … und bin sieben Jahre alt“ hinaus.

Noch heute kenne ich einige Geschichten fast auswendig. Natürlich habe ich sie auch meinen eigenen Kindern inzwischen vorgelesen.

Dieses Exemplar ist eine „Gesamtausgabe“ vom Bertelsmann Bücherbund ,Anfang der 80er Jahre.image

Nachdem ich (vielleicht mit 10 Jahren oder so) „Kalle Blomquist“ gelesen habe, haben wir in unserem Dorf gleich zwei Banden gegründet. Ich war Mitglied der „Roten Rose“ und der Großmummerich wurde als Schatz an allen möglichen Stellen versteckt. Und wir hatten ein Geheimquartier mit Geheimunterlagen und sowas… An den genauen Inhalt des Buches kann ich mich allerdings heute nicht mehr so richtig erinnern.

Als Erwachsene habe ich erst die Brüder Löwenherz gelesen, ein Buch, das sich mit dem Thema  „Was kommt nach dem Tod“ auseinander setzt. Ich finde, das Buch strahlt Zuversicht aus und setzt sich kindgerecht mit dem Thema auseinander.

Irgendwo in unserem Haus schwirrt auch immer das Buch „Steine auf dem Küchenbord“ herum. Hierin  findet sich u.a. die Rede Astrid Lindgrens anlässlich der Verleihung des Deutschen Friedenspreises .

Bei meinen Enkeln liegen auch wieder deutsche und dänische Ausgaben der Bilderbücher, wie z.B. „Ich will auch Geschwister haben“ in der Bücherkiste.

Astrid Lindgren ist also noch immer aktuell. Auch wenn man nicht mehr sagen darf, dass der Papa von Pippi „Negerkönig“ auf Takatukaland war…nein, war er nicht – er war Südseekönig!image

 

Verlosung zum Welttag des Buches

Hach, da habe ich doch glatt diesen Termin verschlafen – dabei finde ich den Welttag des Buches eine sooo tolle Erfindung.

Also, Lesefreunde aufgepasst. Auch wenn ich mich nirgends irgendwie angemeldet oder verlinkt habe, gibt es jetzt sozusagen eine Spontanverlosung. Und zwar das Buch:

Das Buch des Autors von „Drachenläufer“ schildert hier die dramatische Geschichte zweier ganz unterschiedlicher afghanischer Frauen. Es geht um Solidarität und Menschlichkeit, ein überaus aktuelles und brisantes Thema. Als wer mag, schreibe bitte einen Kommentar zu diesem Post. Dann landet er automatisch in meinem Topf, ähm Lostopf natürlich! Schluss ist am 30-04. um 18:00 Uhr.

Ich wünsche euch einen schönen Welttag des Buches, wir haben extra unser monatliches Büchertreffen auf dieses Datum gelegt, bin schon sehr gespannt, was es Neues aus der Welt der Bücher gibt.

Von Serien und so…

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Vor Ewigkeiten sah ich jeden Sonntag mit meiner damals noch daheim lebenden Tochter die ARD Serie „Lindenstraße“ In der Zeit bereitete der Gatte das Abendessen zu und so ging am Sonntagabend alles seinen geregelten Gang. Aber irgendwann verging uns die Lust an Mutter Beimer und Co. Von da an war ich stets auf der Suche nach einer guten Serie, die ich regelmäßig anschauen konnte. Doch ich fand nichts, einiges war mir zu brutal, manches zu amerikanisch und anderes schlicht zu blöd…

Vor einiger Zeit habe ich mir dann die Serie Downton Abbey auf englisch angesehen (mit deutschen Untertiteln, klar…) um so mein Englisch zu verbessern. Das gefiel mir richtig gut, war aber auch irgendwann zu Ende.

Nun bin ich auf eine Serie des amerikanischen Streaming -Anbieters Netflix gestoßen: Lilyhammer. Ein Mafiamitglied  aus Amerika wird in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen und landet (auf eigenen Wunsch, schließlich hatte er dermaleinst die Winterspiele dort verfolgt) in der norwegischen Stadt Lillehammer. Außer Steven Van Zandt als ehemaliges Mafiamitglied spielen nur norwegische Schauspieler mi und man sieht schwarzen Humor vom allerfeinsten. Alleine die Norwegerpullover sind einmalig… und politisch korrekt ist auch was anderes.

Nun ist heute die 2.Staffel angekommen – und wenn ich jetzt noch etwas fleißig bin, gibt es heute Sofa und Serie. Muss auch mal sein…