Streifen…

Wer den Schaden hat, braucht ja bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. Nachdem sich Enkel 1 über meine Streifen im Gesicht geäußert hat, gab es ja natürlich den einen oder anderen „Ratschlag“.

Am besten gefiel mir das Lied der Gruppe Torfrock, das mir die Freundin eingedenk des allgemeinen Alterungsprozesses zuschickte. Ich möchte es euch nicht vorenthalten- warum soll nur ich mit diesem Ohrwurm herumlaufen. Hier also “ Nackig bün ick gor nich mehr so schmuck „…

Und was sagt uns das Lied? Nicht viel – aber Humor ist immer gut! Da kriegt man vielleicht ein paar „Lachstreifen “ mehr – aber es geht einem einfach besser!

 

 

Wochenrückblick 42/ 2016

Gebastelt habe ich einige von diesen entzückenden kleinen Rosen, für Stirnbänder oder Mützen oder…..007

Gelesen habe ich auch, alles quer durch den Garten, in Zeitschriften usw… Und ein neues Buch („Neuland“ heißt es passender Weise) liegt schon parat!

Gehört habe ich den Roman von Sybille Berg: „Der Tag. als meine Frau einen Mann fand“ – puh, harter Tobak… Nicht umsonst wird Frau Berg auch als die erbarmungsloseste Schriftstellerin Deutschlands bezeichnet. Katja Riemann und August Zirner lesen genial.

Der Tag, als meine Frau einen Mann fand (MP3-Download) - Sibylle Berg

Gesungen hat der Aarhus Pigechor in der Flensburger Ansgarkirche.  So schön, man könnte glatt wieder an Engel glauben… Hier seht ihr einen Ausschnitt vom Auftritt des Chores zum 75. Geburtstag von Dronning Margarete in Aarhus. Zu Anfang hört man die sympathische Königin, wie sie sich in einer kurzen Rede für die Freundlichkeiten zu ihrem Geburtstag bedankt. Der hübsche Mann ist der Bürgermeister…

 

Geschmunzelt habe ich über den Satz von Enkel1, die Oma (also ICH, öhhhmmm) hätte so Streifen im Gesicht… ja.

Okay, ich hab mir jetzt schon mal was gekauft…. Allerdings muss da wohl an der Erziehung etwas nachgebessert werden, tsss!008

Gesehen habe ich den Film “ Welcome to Norway“ – eine Tragikkomödie, bei der einem manchmal das Lachen im Hals stecken blieb.

 

Zurück aus dem Land der Dänen

Ein paar schöne Tage verbrachten wir in Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks. Dort liefen Kind 1 und Partner beim großen Halbmarathon mit und wir hatten wieder mal eine airbnb Wohnung gemietet. Sie war irgendwie ganz originell, allerdings in Teilen ziemlich heruntergewohnt. Man hatte einen guten Ausblick auf die großartige Bibliothek und Teile des Hafens. image

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Wer genau hinkuckt, sieht Kind 2 in der Fensterbank liegen.

Gleichzeitig wurde mein Geburtstag auf dänische Art gefeiert und es war schön, zusammen mit der Familie zu sein.image

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Ein bisschen Zeit zum “ Füßeinswasserstecken“ blieb zum Glück auch noch.

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Eine schöne Woche wünscht euch Rana

Kleiner Zwischenpiep

Befinde mich gerade im Krankenhaus zu kleinen “ Verschönerungsarbeiten.“ Alles ist gut, aber ich habe leider keine schönen Bilder und so.

Nur eine Frage: Ist das eigentlich normal, wenn ein Bettnachbar die ganze Zeit ( ja, auch nachts…) die Glotze laufen lässt?? Immerhin mit Kopfhörer, stets und ständig Vox oder wie das heißt.

Über das Alter

Keine Angst, liebe Leserinnen, das wird KEIN Jammerpost, nö… eigentlich eher im Gegenteil. Bei meinem letzten Schulfreundinnentreffen wollte sich so ein kleines Genörgel breitmachen (Hüftaua, Mann weg, Auto kaputt…) – aber wir haben dann fleißig gesammelt und etliche Dinge gefunden, die im „Alter“ ( wir sprechen hier von 50 bis 60 oder so) wirklich besser werden.

Nachdem sich in den letzten Tagen mein PC und einige deutlich jüngere Kollegen einen Virus eingefangen hatten,                     war ich sehr gefragt, denn merke:

Ältere Leute werden nicht so schnell krank, sie hatten nämlich alle Viren schon und sind gegen ziemlich alles resistent.

Ältere Leute lassen sich von irgendwelchen (meist beruflichen) Neuerungen nicht so schnell aus der Ruhe bringen, denn sie wissen: Es kommen immer wieder neue Wellen, alles beruhigt sich irgendwann. Man (Frau) muss nicht auf jeden fahrenden Zug aufspringen…

Außerdem erkennen ältere Leute viel klarer, wann sie es mit einem Idioten (Blödbommel, Doofkopp, Angeber usw. )zu tun haben und lassen sich von o.g. nicht so leicht beeindrucken. Ich glaube, das nennt man Menschenkenntnis…

Ältere Leute müssen im Umkehrschluss niemanden mehr beeindrucken, sie wissen , dass sie gut sind. Das erspart einfach viel Zeit.

Ältere Leute sind ja auch viel entspannter, denn sie müssen nicht mehr für riesige Familien kochen, keine Kinder zur Kita/ Schule fahren und abholen und keine Nächte am fiebernden Kind verbringen.

Nein, sie können sich ihre Zeit meistens freier einteilen, müssen keine Prüfungen mehr ablegen und können trotzdem noch neue Ideen in die Tat umsetzen. Das ist nämlich auch mit über 50 nicht verboten. Ich denke, jede(r) hat so ihre/seine Träume – man darf sie nur nicht verraten – sonst gehen sie nicht in Erfüllung.

Eine meiner liebsten Filmszenen zu diesem Thema ist aus „Grüne Tomaten“. Zwei junge Mädels nehmen Bette Midler (sorry, Kathy Bates, danke liebe Freidenkerin!) den Parkplatz weg…

PS: Und heute gab es schon wieder Nudeln, aber immerhin Vollkorn und Gemüse dazu…

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Ein bisschen Nostalgie

Gestern traf ich mich mit meinen Lieblingsbrüdern auf dem Friedhof. Es war der erste Todestag meiner Mutter. Obwohl meine Eltern ein anonymes Grab haben, wissen wir natürlich die Nummer und legen dort gelegentlich ein paar Blumen hin. Ich denke, das ist so in ihrem Sinne.

Na, auf jeden Fall hatte der jüngste Bruder, der Wächter der Alben und Dokumente, eine riesige Tüte mit Fotoalben mit. Er wollte sie nicht mehr, hatte sich Lieblingsfotos abfotografiert – tja und nun sitze ich hier damit … Nostalgieanfall!

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Am rührendsten finde ich das Album, das mein Großvater für meinen Vater angelegt hat. Pummi haben sie ihn genannt und bis zum Ende des Krieges gibt es immer noch Bilder von Familienausflügen, z.B. „nach“ Hagenbeck.

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Ein Foto möchte ich euch doch nicht vorenthalten:

012Könnt ihr lesen, was Opa druntergeschrieben hat? Wohl die Hoffnung, dass der zwölfjährige Sohn nicht in den Krieg muss.. was auch nicht passierte.

Beindruckt bin ich immer von dieser schönen Schrift. So, was mache ich nun damit. Zu den drölfzig anderen auf den Boden stellen? Oder weg (bzw. an den nächsten Bruder weitergeben)?

Dekoriert habe ich jetzt herbstlich u.a. mit meinen kleinen Minis von Green Gate. Ich finde sie einfach toll.

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