Wie motiviere ich mich?

Diese Frage stellte sich  heute gerade Gudrun, während sie an ihrem ambitionierten Projekt arbeitet.

Nichts gelingt ohne Motivation, ohne, dass man Spaß an etwas hat. Selbst eine verhasste Arbeit geht  besser von der Hand, wenn ich mich dazu motivieren kann (typische Beispiel: Bügeln beim Fernsehen)

Dabei muss man unterscheiden. Es gibt die innere Motivation, bedeutet:  Ich bin selbst voll der Kraft und der Freude und genieße z.B. 100 Fäden bei meiner nervigen Strickjacke zu vernähen.

Und es gibt die äußere Motivation, um bei diesem Beispiel zu bleiben: Ich darf erst mit meiner Freundin in den ultragenialen Strickladen an der Schlei fahren, wenn ich dabei diese besagte Jacke anziehen kann….

Äußere Motivation wäre es auch, wenn plötzlich alle BloggerInnen beginnen würden, sich gegenseitig anzuspornen, zu begeistern und bei schwierigen Projekten zu unterstützen.

In der Schule bekommen die Kinder manchmal Fleißkärtchen, Hausaufgabengutscheine oder bunte Sticker..

.See full size image (Quelle: http://www.zaubereinmaleins.de)

Vielleicht kann man sowas ja auch mal virtuell durch die Gegend schicken

Ich fange gleich mal an:

Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich von euren Ideen und eurem Schwung lese, seien es eigene Texte,tolle Fotos,  kreative Kleidungsideen  oder reale Aufbrüche in ein neues Leben. Toll, dass ihr uns daran teilhaben lasst.

So und nun vernähe ich noch ein paar Fäden, bevor ich mein verstimmtes Klavier malträtieren…

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11 Gedanken zu “Wie motiviere ich mich?

  1. Äußere Motivation wäre es auch, wenn plötzlich alle BloggerInnen beginnen würden, sich gegenseitig anzuspornen, zu begeistern und bei schwierigen Projekten zu unterstützen.

    Das ist eine wunderbare Idee, ich finde das so toll, aber Fleißkärtchen fand ich in der Schule schon doof. Geht das nicht auch anders? Durch Zuspruch und persönliche Anteilnahme? Kärtchen sind leicht verteilt, leichtfertig.

    Es ist wirklich wunderbar, wie viele Persönlichkeiten und Fähigkeiten sich im Netz tummeln. Ich glaube, wir können viel voneinander lernen!

    • Natürlich, liebe Piri, so meine ich das auch, symbolische „Fleiß – oder Motivationskärtchen“. Wir können uns virtuell doch über manche Klippe tragen – du kannst plötzlich Wolken nähen und ich werde wohl tatsächlich diese Jacke fertig kriegen (von größeren Dingen wollen wir mal schweigen…)

  2. Liebe Rana,
    ich glaube das tun wir schon. Bewußt, wenn wir merken, dass es jemand nicht so gut geht und einen aufmunternden Kommentar hinterlassen. Unbewusst indem wir uns gegenseitig zu Projekten anspornen. Das muss gar nichts großartiges sein. Kann ein neues Marmeladenrezept oder ein interessanter Spaziergang sein. Wir tun, was Freundinnen tun, wir halten Augen und Ohren offen und geben zur rechten Zeit unseren Senf dazu.
    Du bekommst heute von mir ein Ziegenpeter-Kärtchen, damit es mit dem Heidi-Jäckchen vorangeht. Der kalte Herbstwind naht!
    Lieben Gruss von Sabine

  3. Liebe Rana,
    ich unterstütze die Meinung von Sabine. Was die Motivation von „außen“ betrifft, so sind Kommentare die wir geben und erhalten ein wertvoller „Antreiber“. Positive Worte können sehr bestärken, denn jeder Kommentierende nimmt sich die Zeit dazu etwas zu sagen. Was die innere Motivation betrifft, hast du die Nadel genau richtig eingefädelt!

    Liebe Grüße, Emily

  4. Wirklich ein schöner Beitrag. Vllt sollte man sich fragen, weshalb man keine Lust hat dieses oder jenes zu tun. Dabei kommen manchmal ganz beeindruckende Dinge ans Licht. Ich zum Beispiel setze nicht gerne Dinge fort, die ich an irgendeiner Stelle für „nicht-gelungen“ halte. Das erscheint mir dann müßig. Oder man hat gerade einfach eine andere Lieblingstätigkeit, die man viel lieber ausüben möchte. Dann sollte man das zulassen, denke ich.

    Es ist wie immer die große Kunst, zu unterscheiden. Diesmal zwischen dem, was Disziplin und dem, was Ruhe braucht. Viel Erfolg dabei!

  5. Oh ja, gerade, wenn mal wieder die Säge klemmte, habe ich immer ganz viele Anregungen bekommen von anderen Bloggern. Auch jetzt wieder. Eine richtige Ideensammlung ist zusammen gekommen. Das tut verdammt gut. Man muss sich halt das entsprechende Netzwerk aufbauen und das, was einem nicht gut tut, ignorieren.
    Ich habe ständig damit zu kämpfen, dass ich mich zu sehr unter Druck setze. Ein Geduldskärtchen könnte ich gebrauchen. 😀
    Liebe Grüße von der Gudrun,
    die sich jetzt gleich nach draußen in die Sonne setzt und Wolle kämmt und danach sich wieder an ihr Buch macht.

  6. Jepp – genau. Wenn mal wieder die innere Motivation ins stocken gerät, sport eine äußere Motivation an. Als Kind bin ich voll drauf abgefahren, auf die Belohnung einer Lehrerin. Das waren Nimm2 Bonbons. Pro DIN A4 Seite Fleißaufgabe, abgeschriebene Texte – ein Nimm2. Manchmal konnte ich 6 – 8 Bonbons einstreichen. Mann war ICH stolz. 😉 Und die Lehrerin ist mir heute noch in Erinnerung.

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