Weltfrauentag

Clara Zetkin (eine Frau mit einer bewegten Biographie), war die Begründerin des Weltfrauentages hier in Deutschland.

Zentrale Forderungen waren damals:

  • Kampf gegen den Krieg
  • Wahl- und Stimmrecht für Frauen
  • Arbeitsschutzgesetze
  • ausreichender Mutter- und Kinderschutz
  • der Achtstundentag
  • gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung
  • Festsetzung von Mindestlöhnen

Und, wie weit sind wir da heute so???? (Ironisch die Augenbrauen hochzieh…) Immer noch haben Frauen bei gleicher Bildung 20 – 30% weniger Einkommen und auch von der Altersarmut sind Frauen ungleich stärker betroffen.

Und wenn ich dann so dämliche Artikel sehe, in denen gefragt wird: „Was lieben Männer an Frauen am meisten?“ – die Umfrage zum Weltfrauentag… würde ich sagen: Mädels, es ist noch ein weiter Weg… Auf Platz 1 der oben genannten Umfrage übrigens: „…. dass sie Sinn für Schönes mitbringen.“

 Da fällt mir nur noch dieser blöde Witz ein:

Eine Frau wirft ihren Mann über die Balkonbrüstung. Was ist das?

………………

Schöner Wohnen.

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24 Gedanken zu “Weltfrauentag

  1. Ich hab’s nicht so mit den besonderen Tagen. Für mich wirkt das so „aufgesetzt“. Ich kann es nicht so richtig beschreiben, aber Ich empfinde es nicht als etwas besonderes eine Frau zu sein, ich bin vor allem Mensch – auch wenn ich gerne sehr weiblich aussehe. Was die Mißstände betifft, die Du nennst, stimme ich Dir zu. Aber so ein herausragender Tag ändert sie ja nicht, leider.
    Lieben Gruß von Sabine

  2. Wahl- und Stimmrecht und den Acht-Stunden-Tag haben wir – letzteres zumindest theoretisch. Ansonsten – Fehlanzeige, würde ich sagen… Die Umfrage zum Weltfrauentag kann man sehr gerne in die Tonne treten…

  3. Man hört ja fast nichts mehr zum internationalen Frauentag. Die meisten Veranstaltungen finden mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen statt, sowie zersplittert in Gruppen und nicht gemeinsam. Das finde ich sehr schade. Vielleicht ist das so, weil dieser Tag in unseren Breiten ein ganz normaler Arbeitstag ist.
    Viel lauter ist hingegen die Werbung die den Weltfrauentag zum Sekundhand-Valentinstag degradieren will. Kommerz statt Menschenrechte für Frauen und Kinder die man auf diesem Planeten auf brutalste Weise ausschlachtet und entrechtet. Blümchen zum Überdecken des Mitgefühls für missbrauchte Menschen rund um den Globus. Ich fände es schade um den Tag, wenn er politisch immer mehr verstummt.

  4. Eigentlich stehe ich solchen Welt-Irgendwas-Tagen und hier dem Weltfrauentag sehr kritisch gegenüber. Man weiß ja nie, wem die Propagierung eines solchen Tages wirklich hilft.
    Heute aber las ich in der Zeitung folgende Statistik:
    Von 10 Frauen haben weltweit 7 Frauen bereits Gewalterfahrung gemacht.
    Es gibt noch viel zu tun.
    LG
    Sabienes

  5. Ja, du hast Recht, es ist vieles noch nicht geschafft. ABER dafür, dass die Männer Jahrtausende Zeit hatten, ihre Position zu verfestigen, ist schon eine ganze Menge getan in den letzten (ich runde mal auf) 200 Jahren. Seien wir doch mal ein bisschen Stolz darauf!

    Grüße! N.

  6. Hi, mir war das – erstaunlicherweise – gar nicht so richtig bewusst WIEVIEL sich in den letzten 60 Jahren in Sachen Emanzipation getan hat. Vor ein paar Monaten sah ich auf Youtube mehr oder weniger zufällig ein paar Werbefilmchen aus den 1950er Jahren, die ein Produkt namens „Frauengold“ anpriesen. Das dort gezeigte Frauenbild: einerseits (aus heutiger Sicht) witzig – andererseits aber auch schockierend. Wenn man das sieht, dann stellt man fest: oh doch, es hat sich sehr wohl etwas getan (was nicht heißt, dass heute alles perfekt ist, aber immerhin) – und das haben wir vor allem der Generation unserer Mütter zu verdanken. Ich versuche das gleich mal zu verlinken. Lg, Annemarie

  7. Da ist ja nun schon alles gesagt. Ich kann mich dem nur anschließen. Das Thema weicht völlig vom Thema ab und für die Frauen, die in Afghanistan hinter Gittern schuften und sich die Gesundheit ruinieren und nicht von ihrem Verdienst leben können hilft das alles nichts. Da kann man hier auf höchster Ebene bei leckerem Bufett noch so viel REDEN. LG Margarethe

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