Sommerfrische daheim

Die Festwoche ist geschafft. Der große Geburtstag der Schwägerin, die Hochzeit des Neffen und nicht zuletzt der Geburtstag von Kind 2, ausnahmsweise mal in der Heimat und natürlich der Besuch der schnuckeligen Enkel…

Jetzt gebe ich die fleißige Putzfrau und genieße das wunderbare Wetter. Da freut man sich doch, wenn die Wäsche so schön trocknet und man zwischendurch kleine Pausen im schattigen Garten verbringen darf.

Es kommt ja wirklich selten vor, dass im Norden besseres Wetter ist als im Süden der Republik – aber in diesem Juli ist es so. Ich schicke euch Südländern mal ein paar Sonnenstrahlen rüber.

In dieser Woche mache ich das gemütliche Entschleunigungsprogramm und häkel höchstens mal ein bisschen an der kleinen “Kängurupuppe” (s.o. : eine sehr gute Kaufanleitung gibt es  bei lalylala) herum.

Mein Weltmeisterpulli wurde übrigens auch rechtzeitig fertig (oben seht ihr ein Archivbild vom 7. Juli…

Die Wollreste sortiere ich übrigens nicht ohne Grund, kamen mir doch gestern so kleine Motten entgegengeflogen, so ein Ärger. Ich habe jetzt kleine Lavendelsäckchen verteilt und hoffe, die Motten so vertrieben zu haben. Oder kennt jemand effektivere Methoden?

 

Bücher Update

Langsam kehrt hier bei uns (mehr oder weniger) Ruhe ein. Ein großes Familienfest steht am Wochenende noch an und dementsprechend sieht hier die Einquartierungslage aus.

Ich möchte aber sehr gerne einige Buchempfehlungen loswerden, vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei.

1. Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten von Daniel Friedman

 

Buck Schatz ist 87 Jahre alt und ein ziemlicher Klugscheißer, der in seinem früheren Leben einmal Detective war. Als er erfährt, dass der Lageraufseher Heinrich Ziegler noch am Leben ist und sich mit Nazigold aus dem Staub gemacht hat, kann er sich aus der immer komplizierter werdenden Angelegenheit nicht mehr heraushalten. Zusammen mit seinem Enkel Tequila stellt er Nachforschungen an und steckt schon mittendrin.

Kann man locker im Urlaub lesen, macht Spaß und man liebt diesen sarkastischen Alten, der so viel durchgemacht hat und immer den harten Macker spielt. 4 Sterne

 

2.  28 Tage lang von David Safier

Ein ganz anderes Buch, als man von Safier erwartet hätte. Vielleicht kennt ihr von ihm das eher lustige Buch “Mieses Karma” oder auch “Jesus liebt mich”.

Die Hauptperson MIra kämpft im Warschauer Ghetto um sich und ihre Schwester. Mehr als einmal hängt ihr Leben am seidenen Faden. Schließlich schließt sie sich dem Widerstand an, 28 Tage können sie der SS trotzen. 28 Tage um zu überleben und um die wahre Liebe zu finden.

Dieser Roman beruht auf Berichten, die David Safier gesichtet hat. Das macht das Lesen nicht einfacher. Ein bedrückender aber wirklich beeindruckender Roman aus der Sicht der jungen Mira. Stellenweise schwer auszuhalten, aber ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe.  5 Sterne

Ich lese meine Bücher zunehmend auf dem elektronischen “Reader” oder wie man es nennen mag. Es gefällt mir immer besser!

 

Wäääääää 140714

Ich bin ja ein Fußballfan. Toll, dass unsere Jungs gewonnen haben.  Sie haben eine richtig gute WM gespielt und gaben wirklich keinen Grund zur Klage.

Und wo ist das Wäääää???

Ich habe da zwei zur Auswahl und weiß noch nicht, was schlimmer ist. Ihr dürft gerne eure Meinung dazu sagen:

  1. Dass alle möglichen mediengeilen “Spielerfrauen” nach dem Schlusspfiff mit auf dem Spielfeld rumhopsen. Eh, Mädels, ihr habt den Pott nicht gewonnen!!!
  2. Dass alle deutschen Spieler einmal durch Mutti Merkels geherzt und gedrückt wurden. Ob sie nun wollten oder nicht…                                                              Jaja, die vielbeschworene Macht der Bilder. Ich sage euch, Frau Merkel mag in Wahrheit gar keinen Fußball, sie liest bestimmt heimlich stattdessen Physikbücher oder so…

Leben

Was machen Sie?

Ich lasse das Leben auf mich regnen!

 

(Rahel Varnhagen)

sommer 037

In diesem Sinne: Genießt es!

Eure Rana, unterwegs im “real life”!

Wäääääääääääääää 070714

Wenn man eine kleine Melone nur mal kurz in das Eisfach legt, damit sie so richtig schön kühl und erfrischend schmeckt…

… und sie dann vergisst,

ist sie leider nach dem Auftauen total matschig und ungenießbar.

015

Und wird eine Bereicherung für meinen Kompost.

Beim nächsten Mal stelle ich mir den Wecker – nur so als Tipp…

Lächeln

Häufig hatte ich in der letzten Zeit mit einer Frau zu tun, die anscheinend kein freundliches Gesicht machen konnte. Stets war ihr Blick so, als hätte sich die ganze Welt gegen sie verschworen. Mit dieser Ausstrahlung schaffte sie oft eine eigenartige Stimmung und erzeugte sogar eine unsichere und etwas unangenehme Atmosphäre bei ihren Gesprächspartnern. Schrecklich, ich fand sie irgendwie ehrlich gesagt ziemlich abstoßend und unangenehm.

Nun das kleine Wunder: Aus irgendeinem Grund, den ich nicht kenne, kam sie heute mit einem lächelnden, schon fast fröhlichen Gesichtsausdruck zur Tür herein.

Ich hätte sie fast nicht erkannt. So eine hübsche und tolle Person.

Und was lerne ich daraus??? Ab und zu mal meinen Gesichtsausdruck zu kontrollieren. Mundwinkel hoch!

 

Klar weiß ich, es geht nicht immer. Und ich meine auch nicht, dass man mit einem grenzdebilen Dauergrinsen herumlaufen sollte. Aber sich einmal Gedanken zu machen, wie der eigene Gesichtsausdruck auf andere Menschen wirken kann, ist schon durchaus lohnenswert.

Ich werde mich mal bemühen! Also mein Motto für die kommende letzte Arbeitswoche:

Guck mal freundlich!022

-KunstmadebeiRana-  Weiwei istnichtsdagegen!