Sommer in der Provinz

 

Es ist völlig verrückt. Während im Rest der Republik das Wetter sich vorwiegend von seiner schlechten Seite zeigt, haben wir hier SOMMER. In den letzten drei Wochen hat es (bis auf ein paar Tropfen) nicht geregnet. Und nun hat der Gatte auch endlich Urlaub, so dass wir gemeinsam mit unserer Fahrradtruppe auf eine Radtour an der Werra starten können. Hoffentlich ist das Wetter da auch so toll!

Weil es hier im Norden natürlich bei so gutem Wetter besonders schön ist, haben wir schon sehr viele „Sommer To – Dos“ abgearbeitet:

Die nördlichste Stadt durchradelt und immer wieder schöne Cafés gefunden, eine Radtour entlang der Flüsse Treene und Eider gemacht und dort an allen Badestellen gebadet, ohne Uhr und Zeitdruck!

Immer draußen gefrühstückt und lange Zeitung gelesen, nebenbei aus den letzten Erdbeeren noch mal eine Ladung Marmelade gekocht und erst heute, dem ersten etwas kühleren Tag, mal wieder die Bude auf Vordermann gebracht.

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Nun verabschiede ich mich für die nächste Zeit und wünsche allen Lesern und Leserinnen noch eine schöne Sommerzeit!

Knipsing around in house and garden

Bei uns war es heute nicht so sonnig wie erwartet, aber angenehme Temperaturen stärkten den Schaffensdrang. Manchmal zögere ich zu erledigende Arbeiten auch gerne durch „Rumgetüdel“ hinaus…

Dann nehme ich mir die 20 Jahre alte „Bärchenkiste“  vor und mache neue Betten für die kleinen Kerle.

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Oder schneide blühende Schnittlauch…

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Schaue nach, ob es dem Engel auch draußen gefällt…

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Ich freue mich am frischen Lack…

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und genieße ein kleines Abendbrot auf der Terrasse (nicht ohne die Füße vorher vom Tisch zu nehmen…).

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Die Tannenbäume habe ich auf den Schrank verbannt und hoffe auf ein paar sommerliche Tage. Leider behauptet der Wettermann, dass es morgen vielleicht regnen soll. Na, mal abwarten!

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Zwölftel Blick im Juli

pageNach einer Idee von Tabea zeige ich jeden Monat einen kleinen Ausschnitt aus unserem Garten. Nicht immer stehe ich genau am gleichen Fleck, mal halte ich die Kamera etwas höher, mal etwas schräg…

Jetzt sieht diese Stelle bei allerbestem norddeutschen Sommerwetter so aus:

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Das „wilde“ Gras gedeiht recht gut und ist ein schöner Blickfang im Garten.

Wir genießen jede Stunde bei diesem Traumwetter! Leider wird es zunehmend schwül, irgendwann wird das Gewitter kommen…

Zum Vergleich hier einmal alle Monate chronologisch:

Januar:003

Februar:019

März:002

April:005

Mai:001

Juni:027

Der Norddeutsche und das schöne Wetter

Steigt das Thermometer auf über 25°C und das zudem noch über mehrere Tage, ist der Norddeutsche verwundert. Das kennt er so nicht und diese Hitze kann er auch nicht wirklich gut vertragen.

Der plietsche Einheimische stellt zudem schnell fest, dass alle bekannten und schönen Strände von zahlreichen Gästen überschwemmt werden. Das mag er natürlich nicht so gerne und so sucht er sich dann einen Platz am Wasser, der schwer zu finden ist und den er dann auch erst aufsucht, wenn auszuschließen ist, dass sich dort zu viele Menschen tummeln.

So sind auch wir mit unserer betagten Kühltüte (die Kühlbox ist zusammen mit Kind 2 in südliche Gefilde abgereist) zum abendlichen Baden und Picknicken an die Ostsee aufgebrochen. Leider taten das auch zahlreiche Quallen, unter ihnen auch die hinterlistigen Brandquallen. So war das Baden eher eine kurze Angelegenheit, aber der einmalige Blick auf die Förde und die vorgelagerten Ochseninseln war ein schöner Ausgleich.

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Mann, was wohnen wir hier schön!

Sommerland Nord

In dieser Zeit, sagen wir mal so etwa drei Wochen vor den Sommerferien, beschäftige ich mich „eigentlich“ mit nichts anderem als Schule: Zeugnisse, Berichte, sortieren,Besprechungen,  Feiern vorbereiten –  was eben immer so alles plötzlich auf einen zugeflogen kommt …

Wer mal etwas mehr über den täglichen Nahkampf von Kollegen in einer Schule in Hamburg sehen möchte, dem sei dieser Beitrag von „panorama reporter“ empfohlen. Mal was aus der Praxis…

Hier im Norden ist nun Sommer angesagt und auch wenn es sich angesichts der zahlreichen Überschwemmungen etwas eigenartig anhört: Meine Kartoffeln (gesetzt aus den restlichen angekeimten Kartoffeln aus der Gemüsekiste) muss ich wässern, damit die Ernte nicht zu kläglich ausfällt.

013Ansonsten kann man auch auf der Terrasse wunderbar arbeiten und dabei die erste eigene Ernte des Jahres, nämlich einen Tee aus Minzblättern genießen.

009Die Johannisbeeren sind noch grün, lassen aber schon eine reichhaltige Ernte vermuten:

014Flop des Tages war ansonsten der Versuch, am frühen Morgen etwas aus dem Gefrierschrank herauszunehmen, von dem ich vermutete, es sei Gemüsepfanne. Nein, heute Abend gibt es Weißkohleintopf – gerade das richtige für so einen herrlichen Sommertag, oder?

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Schlichte Urlaubsdeko

Nelja  zeigte ihre schöne und schlichte Deko, da ziehe ich doch mal nach…

Man nehme einfache Glasvasen, fülle sie mit Urlaubserinnerungen, wie Muscheln, Sand, Steinen usw. und fertig!

Die wunderhübschen Schneckenhäuser heißen übrigens „Pelikanfüße“…