„Die Sache mit dem Schlüssel“ oder „Eigenlob muss auch mal sein“

Wie schon seit vielen, vielen Jahren sollte auch in diesem Jahr die muntere Schülerschar des kleinen Ortes (anderorts I – Dötzchen oder so genannt) mit einem wunderbaren Backwerk, nämlich einem allerleckerst verzierten Schlüssel aus gar köstlichen Zutaten, begrüßt werden.

Nur wer von diesem Schlüssel probiere, werde den Weg zu Weisheit und Klugheit unverzüglich finden, so ging die Sage schon seit Alters her.

Doch plötzlich, nach mindestens 50 jähriger Backtätigkeit,schloss der berühmte Schlüsselbäcker seine Tore für immer.

Da war guter Rat teuer…..

…………..

Zunächst fragte man andere Bäckersgesellen in der Umgebung. Doch diese Aufgabe war zu groß für viele. Andere wiederum forderten einen gar schrecklichen Betrag für ihre Arbeit.

Da sprach die tapfere Rana: So´n Schlüssel werde ich wohl gebacken kriegen!!!

Und in der Tat. Für den ersten Schlüssel machte sie ihre Sache nicht schlecht. Außerdem entstand ein riesiger Haufen Kuchenschmull, den sie mit ihrem Gatten gleich beim Stabhochsprung zu vertilgen gedenkt. Denn diese Sportart ist ja bekanntlich sehr anstrengend…