Was gut tut: schwänzen

Bei Frau Kreativberg lese ich immer sehr gerne ihre Beiträge zum Thema: Was gut tut.

Jetzt habe ich mir ihre schöne Idee einmal „ausgeliehen“ und das getan, was mir gut  tut: Nämlich nach einer schlechten Nacht und einem langen Tag einfach einen abendlichen Termin (es geht um kommunale Politik) zu schwänzen. Zuerst meldete sich noch so etwas wie ein schlechtes Gewissen, aber nun sitze ich entspannt an meine Computer. Ich merke immer wieder, dass ich mehr Freiräume für mich brauche – der Gedanke daran, dass alle Abende in einer Woche schon „belegt“ sind, verursacht ein ungutes Gefühl.

Früher hatte ich eher das Bedürfnis viel zu unternehmen und mit vielen Menschen zusammen zu kommen. Heute genieße ich es, wenn es um mich herum ruhig ist, vielleicht leise Musik oder einfach nur lesen oder stricken. Das liegt sicher zum einen an dem Lärm, dem ich ja täglich zumindest zeitweise ausgesetzt bin. Aber ein bisschen gebe ich auch dem „Alter“ die Schuld.

Ist das bei euch auch so? Oder leide nur ich unter zunehmender Häuslichkeit???

Wochenrückblick KW25/ 2013

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Gefeiert: Schools-out-party !!!

Gelesen: „Die Frau des Präsidenten“ – es handelt sich um einen Roman, in dem das Leben von Laura Bush geschildert wird. Interessant, wenn eine Demokratin und ein etwas rüpelhafter Republikaner aufeinander treffen.

Gesucht: Ruhe und Sonne…. noch nicht gefunden…

Gefreut: über die erste Rose in meinem Garten

Getragen: meine neue Halskette!

Geklappt: hat die Kutschfahrt doch noch….

Gegessen: Gegrilltes, richtig lecker! Allerdings musste wegen Regens in der Garage gegrillt werden…

Gestapelt: neue Bücher, auf die ich schon sehr gespannt bin!

Geheult: Ach ja, als nun meine Kollegin „abgesungen“ wurde…

Gestaunt: Was für Wassermengen kommen aus den Wolken! Und es hört nicht auf…

Getrunken: Erdbeerlikör – geschenkt bekommen, muss ich nicht immer trinken!

Nun hoffe ich auf ein paar Minuten regenfrei, dann kann ich nämlich zumindest trocken zum Schwimmbad gelangen – im Wasser wird man dann ja sowieso wieder nass und für den Rückweg ist es dann egal…

Habt einen erholsamen Sonntag! Habe ich schon erwähnt, dass ich Sommerferien habe????

Ruhe in der Bude und in mir selbst

Ich habe es ja gut, wenn ich nach Hause komme, ist in der Regel niemand da. So sollte es doch ein Leichtes sein, stressige Gedanken über Bord zu werfen und zur Ruhe zu kommen. Aber, wie schon Satre so schön sagte: Der Mensch ist gezwungen , frei zu sein und er muss sich stets entscheiden (habt ihr gemerkt, das war der intellektuelle Teil des Beitrags…).

Tja,und damit fängt es an. Noch schnell mal auf den Blog schauen, mit dem kranken Kind skypen, aus den Gemüseresten eine Suppe kochen, eine einzige Reihe stricken…

Warum ist es nur so schwer, sich einfach mal eine Viertelstunde auf das Sofa zu legen und sich für Nichts zu entscheiden???

Ich schaffe es manchmal knappe 5 Minuten mich zu entspannen, mehr geht nicht. Ob Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder wie das alles heißt, so richtig funktioniert das bei mir zu Hause nicht (in den Kursen dagegen schon, da konnte man ja auch nichts anderes machen 😉 )… Am besten klappt das mit dem Entspannen, wenn ich im Sommer meine Bahnen im Freibad ziehe oder mit meinem Rad durch die Landschaft sause.

So, nun mache ich nur noch schnell die leckere Suppe fertig und dann, dann entspanne ich aber, wäre doch gelacht!

– rein optisch sieht die pürierte Suppe nicht ganz sooo überzeugend aus – aber mit den dänischen Klößchen drin ist sie doch sehr lecker!

Vorweihnachtlich

Alles mit der Ruhe angehen, Stress vermeiden. Das gelingt mir irgendwie in diesem Jahr ganz gut. Vielleicht liegt es daran, dass der Gatte in diesen Tagen zu Hause ist, leckeres Essen kocht und allerlei im Haus erledigt. Oder es liegt daran, dass fast alle dienstlichen Termine erledigt sind und ich ganz in Ruhe meine Weihnachtspost erledigen kann, Geschenke einpacke und alles, was nicht fertig wird, einfach verschiebe? (auf nächstes Jahr zum Beispiel?)

Gestern haben wir einen geruhsamen Tag im Dänenland verbracht, dem Enkel das selbständige Essen beigebracht und dänisches Weihnachtsbrauchtum angeschaut.

Dazu gehört, dass Schaufenster mit riesigen, sich bewegenden Wichteln (julenisser) dekoriert sind, dass menschliche Wichtel auf der Straße musizieren oder dass eine weihnachtliche Bimmelbahn durch die Straßen fährt. Auch, wenn mir das geschmacklich nicht immer wirklich gefällt, die Kinder zeigten sich begeistert und drückten sich die Nasen an den Schaufenstern platt. Daran erinnere ich mich auch noch, die beiden Geschäfte in unserem Nachbarort gaben vor Weihnachten alles und wir standen in heller Aufregung an den Scheiben.

 

Adventszeit – ohne Stress ?

Nun beginnt sie, die Adventszeit. Zeit des Wartens, der Vorbereitung auf Weihnachten, oft und für viele eine stressige Zeit. Geschenke werden gebastelt, verpackt, gekauft. Karten werden geschrieben, die Wohnung weihnachtlich dekoriert.

Welchem Druck fühle ich mich ausgesetzt? Lasse ich es zu? Müssen verschiedenste Sorten Gebäck produziert werden? Müssen die Räume perfekt dekoriert werden, weil es bei der Freundin einfach so schön aussieht? Bin ich allein für ein ausgeklügeltes Weihnachtsessen verantwortlich?

Nein.

Ich beuge mich keinen Erwartungen. Ich möchte die Zeit genießen, jeden Tag eine Kerze anzünden, den Text in meinem Kalender „Der andere Advent“ lesen und Ruhe finden. Einen Kaffee bei der Freundin mit dem hübschen Weihnachtsambiente trinken.

Klar, die beruflichen Adventsauftritte müssen wahrgenommen werden. Aber kann ich den Aufwand auch reduzieren und auf Massen von Instrumenten verzichten, die über hin transportiert werden müssen? Kann ich, wenn die Zeit nicht reicht, auch einen Adventskranz kaufen, ebenso die Weihnachtskekse? Die so langweilig zu strickenden Socken in einem zeitlosen graubeigebraunschwarz für den Gatten habe ich einfach (zu einem unvorstellbar günstigen Preis, wenn man die Arbeit bedenkt) schon auf einem Markt gekauft.

Ich will es mal probieren – einfach eine ruhige Adventszeit genießen – der Anfang ist gemacht.

Ob es gelingt?

Eine Weihnachtsdeko habe ich schon… Erinnert ihr euch an das Waldschattenspiel?

Ruhe

Einfach ein paar Schritte gehen. Keine Autos, nur wenige Geräusche, klare Luft –  Ruhe – genießen. Jeden Tag, wenn es passt, eine „Rauszeit“.

Da lagen mal zwei Mühlsteine… einer wurde geklaut. Ich frage mich, wie man das machen kann 😉

Mehr Ruhe findest du hier!