Buch der Woche 7/ 2013

In der letzten Woche habe ich endlich das Buch „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ von Rachel Joyce zu Ende gelesen.

 

Inhalt:

Eigentlich will Harold Fry nur einen Brief an eine schwer erkrankte ehemalige Kollegin einstecken. Auf dem Weg zum Briefkasten wandert er immer weiter und entwickelt die Idee, dass er Queenie durch seine Wanderung vom Süden zu ihr in den Norden Englands helfen kann. Völlig unvorbereitet geht er nun auf dieses Reise – zu sich selbst und den Dingen, die er in seiner Ehe und seinem Leben verdrängt hat.

Er trifft die merkwürdigsten Gestalten und erlebt schreckliche Einbrüche auf der Suche nach sich und seinem Leben. Durch Zufall wird seine Reise einem größeren Publikum bekannt und plötzlich wandert eine ganze Schar skurriler Jünger mit ihm. Als er vor Erschöpfung kaum noch weiter gehen kann, wandert diese Schar plötzlich ohne ihn weiter. Aber Harold Fry schafft es und geht seinen Weg zu Queenie (und zu sich selbst) weiter.

Meine Empfehlung: Lesen!

Warum?

Ja, irgendwie findet man sich in Harold wieder. Ein ganz normaler Mensch, der sein Leben reflektiert, mal ausbricht. Der über seine abgestorbene Ehe nachdenkt und neue Wege sucht.

Sehr einfühlsam beschreibt die Autorin die Begegnung Harolds mit zahlreichen anderen Menschen, die ihm auf dieser Reise begegnen. Ich habe das Buch zwar lange im Regal liegen gehabt, aber dann in zwei Tagen durchgelesen.Das ist für mich immer ein gutes Zeichen.

Vor einem Jahr habe ich die Autorin bei einer Lesung erlebt, die deutsche Übersetzung las Joachim Król – wenn es mal eine Verfilmung gibt, dann bitte mit ihm!