Schöpferische Pause beendet…

Ich musste mal ein paar Tage (okay etwas mehr wurde es dann…) in mich gehen.

Danke den Nachfragen, es geht mir gut.

Ich habe mich und ein paar andere Dinge mal sortiert und festgestellt: Ich möchte gerne weiterhin bloggen, es macht mir nämlich sehr viel Freude.

Da ich allerdings neben meinem Beruf gerne mehr Zeit für aktive – reale Dinge haben möchte, werde ich nicht regelmäßig  bei euch kommentieren. Das habe ich sowieso nicht mehr so oft gemacht und manche/r hat mir dann irgendwie die virtuelle Freundschaft gekündigt.  Aber ich lese weiterhin gerne bei allen, die ich „verfolge“.

Heute möchte ich meine endlosen Serie „Rana radelt durch die schöne Heimat“ fortsetzen. Und zwar mit der wunderschönen Insel Sylt.

Wenn du denkst, dass ist doch eine Insel der Promis, Möchtegernstars und Porschefahrern (gemietet natürlich), so stimmt das – zum Teil.

Aber es gibt auch das wunderschöne und abwechslungsreiche Sylt, das man mit ein bisschen Muskelkraft (oder E – Bike) erradeln kann. An einem Tag schafft man es nicht, die ganze Insel zu umrunden und so haben wir uns heute den südlichen Teil vorgenommen.

Man kann Sylt entweder mit dem Zug (von Niebüll nach Westerland) oder mit der Fähre von der dänischen Insel Röm erreichen, dann landet man in List.

Wir sind einfach in den Zug gestiegen, haben unsere Fahrräder heute ohne Probleme unterbringen können und sind dann in MORSUM ausgestiegen. Von dort ging es über das RANTUMER BECKEN und RANTUM nach HÖRNUM. In Hörnum kann man rüberschauen zu den Inseln Föhr und Amrum und  es gibt einen Strand mit wunderbarer Brandung. Vom kleinen Hafen kann man verschiedene Bootstouren, z.B. zu den Seehundbänken, unternehmen.

Leider muss man wie überall auf der Insel eine Tageskarte für den Strand kaufen, auch wenn man seine Füße nur kurz ins Wasser tauchen will. Naja…

Von Hörnum sind wir dann GEGEN DEN WIND nach WESTERLAND geradelt, die ganze Stadt eine furchtbare Bausünde. Allerdings auch hier wunderschöner saubererer Strand und natürlich gibt´s hier Fischbrötchen und ein paar Promis zum Angucken gratis. Mit dem Zug sind wir dann wieder zurück nach Niebüll gefahren. Insgesamt sind wir 45km geradelt, das kann man auch ohne größeres Training gut schaffen. Mir fiel allerdings auf, dass immer mehr E – Bikes unterwegs waren.

Das Fischbrötchen hat es übrigens nicht mehr auf ein Foto geschafft… es war zuuu lecker.

Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende. Das Wetter soll hier im Nordenleider nicht so doll werden, dann werde ich mich wohl mal meiner Bügelwäsche widmen und dabei ein paar Filme gucken. Ach ja und Backen will ich auch noch, und sehen ob es schon Holunderblüten gibt undundund…

 

 

Was gut tut: Am Meer sein

Es ist natürlich nicht soo etwas Besonderes ans Meer zu fahren, wenn man im Land zwischen den Meeren lebt.

Allerdings fahren wir erheblich öfter an die Ostsee als an die Nordsee.  Wenn wir  nämlich an der Nordsee einen richtigen Strand haben wollen, müssen wir entweder fast 90 km nach St- Peter – Ording oder auf eine der nordfriesischen Inseln fahren. Das ist natürlich für einen kleinen Sonntagsausflug etwas weit. Deshalb ging unsere Fahrt heute bei schönem Wetter nach Dagebüll, dort wo die Fähren nach Amrum und Föhr ablegen.

Dorthin bin ich schon als Kind gefahren (ich bin die Große mit dem komischen Hut…) und man läuft dann immer hin am Deich, kehrt dann irgendwann um und läuft die gleiche Strecke wieder zurück.

Langweilig?? Nö. Meistens ist Sturm oder Ebbe (oder beides), man kann Picknick machen, den Fähren zuschauen, Möwen beobachten und Muscheln sammeln. Und wenn es endlich Sommer ist: baden. Dabei empfiehlt sich der Blick auf den Tidenkalender – naja, sonst macht man halt eine Wattwanderung…

Kleine Auszeiten

Ich liebe kleine Auszeiten vom Alltag – einfach mal etwas anderes sehen, machen, hören, riechen, trinken…(Tote Tante, Halligschluck…)

Da wir hier ja zwischen „den Meeren“ wohnen, ist es wirklich sehr einfach, schnell in eine ganz andere Landschaft zu fahren. Man muss sich nur entscheiden, ob Nord – oder Ostsee…

Einmal im Jahr treffen wir uns mit einer sehr bunt gemischten Gruppe – so nach dem Motto „Jeder nimmt einen mit…“ auf der Hamburger Hallig zum Grillen bei dem einzigen Haus auf der Hallig, einer Gastwirtschaft.

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Dabei muss so eine Aktion immer sehr schnell – je nach Wetterlage- gestartet werden. Also gestern.

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Bevor man über den Damm auf die Hallig gelangt, muss man erstmal eines der hellblau angestrichenen Räder ausleihen.

Es sind alles ziemliche Schrottgurken,und man sitzt drauf wie der Affe auf dem Schleifstein…ein Schaf und ich sind beim gegenseitigen Ausweichen auch irgendwie ins Gehege gekommen und haben uns einige blaue Flecke zugezogen (jedenfalls ich, das Schaf hat geschwiegen…)

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(Achtung, es folgt ein melancholischer Teil, bitte ggf. das Lesen einstellen)

Die tollen, zum Teil lustigen aber auch traurigen Gespräche, die wir bei der Lammhaxe oder auf der Bank am Deich führten, zeigten wieder mal, wie schnell alles im Leben anders werden kann.

Ohne jetzt  Details wiederzugeben, habe ich mal wieder so gedacht: Ja, jeder von uns sollte seine Zeit genießen, sich über Sonnenuntergänge und Schafkötel oder einen leckeren Rotwein freuen und nervige Kleinigkeiten einfach ignorieren! Okay, ist jetzt keine neue Erkenntnis – aber wahr! So haben wir dort gesessen, bis die Sonne unterging. Es wurde recht kalt, aber der Wirt hatte Decken für uns…

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Nur diese kleine Ente leistete uns Gesellschaft.

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Also, genießt das Wochenende, bei uns hat es sich – trotz des anders lautenden Wetterberichts – einfach zugezogen, tss. Aber der Vorteil: Ich kann gleich in einem leeren Schwimmbad meine Bahnen ziehen.

Watt is dat?

Dat is Watt. Heute das erste Mal mit Gummistiefeln gewattwandert – es war einfach zu kalt, besonders durch den Wind. Natürlich habe ich grüne Gummistiefel – die Kollegin bezeichnete mich wegen meiner passenden grünen Jacke + Rucksack auch als Laubfrosch, tsss…

Das Gebiet unserer Wahl war in diesem Jahr allerdings sehr verschlickt (= glibschig)  – zum Glück ist niemand gestürzt. pageNachdem es heute morgen wirklich frisch war, staut sich jetzt eine schwüle Wärme und kündigt ein Gewitter (angeblich mit Hagel und allem drum und dran) an.

 

Wer hat schon mal …

… mit einem Bein in der Ostsee und dem anderen in der Nordsee gestanden??

Ich natürlich.

Und wo??

An der nördlichsten Spitze Dänemarks, in Skagen, genauer gesagt an Skagens „Gren„, dem „Ast“, der weit ins Meer hinausragt.

Es war ein tolles Erlebnis. Bei diesem Leuchtturm ging es los.

Und dann immer wacker weiter…. die Sonne schien und auch andere Menschen , die sich mir nicht vorgestellt hatten,  wollten gerne mit mir zu Spitze gehen, wie ihr sehen könnt. Auch ein Seehund steckte gelegentlich seinen Kopf aus dem Wasser und wunderte sich über die Menschenmengen (er wollte aber partout nicht auf meinen Fotoapparat…)

Fußlahme Menschen konnten auch mit dem Sandorm dorthin gelangen…

Mal so richtig krachen lassen

Manche gehen vornehm essen, wenn sie Hochzeitstag haben, beschenken sich mit Juwelen und allerlei Geschmeide…und der Gatte spricht zahlreiche Liebeserklärungen aus.

Nicht so hier.

Der Norddeutsche (sprich der Gatte und seine Gattin = ich) fährt nach Dagebüll (Nordsee, da wo die Fähre nach Föhr ablegt) und isst Fischbrötchen. Okay, oder Seelachs mit Kartoffelsalat. Ehrlich gesagt: Es war ein Traumwetter, richtig Nordsee, die bunten Badebuden glitzerten im Licht und der weite Horizont machte das Herz auch weit. Jedenfalls: Wir haben mit Cola (oh, so viele Zuckerwürfel…) angestoßen und einvernehmlich ein Jahr verlängert.

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