Gruß zum Wochenende

Nachdem mich diese doofe Erkältung doch mehr oder weniger auf ´s Sofa zwang, fing ich gegen Mittag an, mich vorsichtig aufzurichten.

Ein paar Schnappschüsse rund um´s Haus zeigten eine weiße Winterlandschaft, auch wenn es gar nicht geschneit hat:007008002

Dann las ich in dem Blog der Raumfee  einen amüsanten und animierenden  Bericht über Brotbacken aus allerlei gerade vorhandenen Zutaten. Diese Idee gefiel mir und so machte ich mich an´s Werk.

Früher, als ich noch eine gute vollwertkochende und -backende Mutter war, habe ich sogar Brote mit Sauerteig hergestellt. Stets hatten die lieben Kleinen selbst gebackenes Brot in ihren Dosen. Und wenn Kind 2 behauptet, es hätte vorwiegend Nudeln mit Würstchenschnipseln zum Essen  bekommen, muss es sich dabei um pubertäre Wahrnehmungsstörungen gehandelt haben…

Jetzt aber, wo alle Kinder das Heim verlassen haben und sogar schon selbst ein solches gegründet haben, sind  wir ein bisschen inkonsequent geworden und essen einfach, was uns schmeckt.

Brot backen lohnt sich für zwei Personen irgendwie auch nicht mehr so richtig. Aber heute hatte ich richtig Lust, jedenfalls etwas Sinnvolles zu bewerkstelligen. Heraus sind nun  zwei kleine Brote gekommen. Alles aus dem, was so da war…

500g Dinkelmehl

100g Weizenmehl 1050

100g Roggenmehl (der Anteil sollte nicht so groß sein, sonst geht das Brot nicht auf)

ca. 100g feine Haferflocken

ca. 200g geschrotetes Leinsamen, Quinoa, Sonnenblumenkerne, Rest vom 5 – Korn- Müsli

Gesamtmenge: 1000g

Dazu habe ich 2 TL Salz gegeben, etwa 700ml warmes Wasser und zwei Pakete Trockenhefe.

Alles habe ich verrührt und geduldig gehen lassen. ZWEI MAL !

Dann habe ich den Teig in zwei kleine Kastenformen gefüllt und etwa 60 Minuten bei 200°C gebacken.

Und so ist es geworden:

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Es ist locker und lecker geworden, Dank an die Raumfee für diese Idee!

 

 

 

Nicht so schlimm

Sah ich gestern noch mit argen Befürchtungen dem heutigen Tag entgegen, lösten sich diese über Nacht zusehends auf. Keine Schneeberge, keine Verwehungen. Lediglich frisch war es draußen, als ich heute morgen ins Friesenland startete. Sogar die Sonne scheint und es ist hell und freundlich. Danke aber dennoch für das Mitleid, kann ja nie schaden. Aber der äußerste Norden des Nordens wurde von Schneeunbill verschont. Und nie nicht würde ich freiwillig in den Süden ziehen – hier bei uns ist die Luft klar und der Blick weit. Das ist auch nicht zu verachten. Also hole ich meine Wollschals, Handschuhe und Mützen wieder heraus, die ich schon gewaschen ins Winterlager geschickt hatte und gehe ein paar flotte Schritte in der Nachmittagssonne.

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Stürmisch

Was macht man an einem Sonnabend, der einen mit wirklich eiskaltem Wind empfängt? Seiner Müdigkeit frönen? Abhängen? Rummuffeln? Nein:

Man nimmt das Angebot der Lieblingsfreundin an und fährt in die graue Stadt am Meer (Heute machte sie ihrem Namen alle Ehre…)

Gemeinsam frühstückten wir sehr lecker im Schlosscafé.

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Ich iebäugelte (bis ich das Preisschild sah) mit einem riesigen Silbertablett –  braucht man das wirklich???

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Aber schön ist es doch, oder? …und die Tassen auch!

So gingen wir doch lieber in eine Buchhandlung shoppen, die alle „Not -books“ um 50% reduziert hat und fanden so wichtige Dinge wie Seelenbalsam und Seepferdchenstempel. Auch frische Schafskötel sollten in keinem Haushalt fehlen.

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Nachdem ich noch mit kulturellem Nachschub versorgt wurde, ging es es Richtung Heimat.

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Nur ein kleiner Flohmarkt wartete noch auf meinen Besuch. Neben zahlreichen Kleidungsstücken für das liebste Enkelkind kaufte ich noch diese entzückende Girlande  (was auch immer ich damit mache 😉 )

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Ich denke heute Abend gibt es bei uns den Sommerfilm – bei dem bösen Wetter (Sturm- und Schneewarnungen) ein schöner Ausgleich. Ich wünsche euch warme Gedanken – der Frühling kommt wieder …. bald!

Winterwunderland

pageWie ihr seht, haben wir immer noch so unglaubliches Winterwetter. Und drinnen schmückt jetzt auch der Holzperlen – Adventskranz (man kann es auch als Kreis hinstellen) unser Heim gar prächtig. Zur Bohrung der Löcher für die Kerzen und zum Abflachen der einzelnen Kugeln mussten wir allerdings die Hilfe des örtlichen Tischlers in Anspruch nehmen. Die Idee ist übrigens nicht von uns, sondern einem (überteuerten) dänischen Design nachempfunden ;-). Ich hoffe, dass ihr auch ein paar Sonnenstrahlen erhaschen könnt und werde mich jetzt mal an eine ungeliebte Arbeit machen –  nee, nicht bügeln…. Aufsätze 😦

Frost im Friesenland

So sah es heute früh aus, als ich zu meinem obligatorischen Sonnabends – Frühstücks – Treffen aufbrach.

Mittlerweile scheint hier die Sonne, ein herrlicher Tag.

Wir haben allerdings begonnen, unsere alten 70er Jahre- Kiefer -Holzdecken rauszureißen. Da es bei nun nicht mehr reinregnet (so ein neues Dach ist doch praktisch…) wollen wir die Decken weiß streichen. So soll das „Ambiente“ ein bisschen heller und freundlicher werden. Fotos folgen…

Finde den Unterschied

Optimistisch startete ich heute in s Land der Friesen…

Für den Rückweg musste ich mir Socken anziehen(die ich zum Glück noch in meinem Fach hatte…)

Klarer Fall von „Irgendwann muss es doch mal wärmer werden“!  (keine Angst, ich habe mich so NICHT in der Öffentlichkeit gezeigt…)