Zeiträuber…

In manchen Zeiten rennt mir die Zeit durch die Hände. Huch, schon Mittag, huch Tag vorbei???? Ich wollte doch noch….ich habe doch noch nicht….

Vorzugsweise rennt meine Zeit in den Ferien. Eigentlich wollte ich doch jeden Tag so zwei- drei Stunden am Schreibtisch zubringen.

Aber einen Wecker stellen, das geht doch auch nicht in den Ferien, oder??

Und das Wetter ist hier plötzlich derartig gut, dass man unbedingt mit der alten Schulfreundin ein bisschen an der Ostsee radeln muss.

Und klar, wenn der kleine Fleischfresser Rouladen möchte, dann kriegt er die, ganz frisch von Mutti gebraten, natürlich… (und mit Zwirn gewickelt, jaaa ich weiß nicht, wo meine Pieker sind…)

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Und was stelle ich am Ende fest: Das Leben ist ein Zeiträuber, welch ein Skandal! Ich kann meine Zeit genießen (klar, das geht nicht immer, das weiß ich wohl… aber öfter, als man es oft zulässt) oder achtlos verstreichen lassen….

Und hier noch ein passender Ausschnitt aus einem meiner Lieblingsfilme: Momo, die Szene mit Armin Müller- Stahl als „Grauer Herr“.

Neujahrsspaziergang

Nachdem wir unser gestriges leckeres und geselliges Freundesessen so einigermaßen verdaut hatten (schließlich gab es auch korrespondierende Getränke…), machten wir uns heute an die Ostsee auf. Wir wohnen ja nicht wirklich weit davon entfernt und konnten auf dem Weg nach Glücksburg auch noch eine kleine Stippvisite bei einem meiner Lieblingsbrüder machen. (Der hat übrigens eine neue Kaffeemaschine und der Kaffee daraus ist wirklich der Knaller…).

Wer nun denkt,  er sei dann an der Ostsee mehr oder weniger allein, der täuscht sich. Irgendwie haben dann sehr viele Menschen das Bedürfnis nach frischer Luft…. Die war allerdings auch trotz der vielen Menschen immer noch frisch und herrlich. An der Promenade wurde im letzten Jahr sehr viel gebaut. Zum größten Teil gefällt es mir sehr und ich habe mir schon meinen Picknickplatz für den Sommer ausgesucht. Wenn ihr genau auf das eine Foto schaut, könnt ihr allerdings auch sehen, welche Bausünden der 70er Jahre noch dort stehen.

Ich wunderte mich schon über die mit Menschen übersäte Hauptbrücke, als eine Stimme durchs Mikrofon rief:  „Um 14:00 Uhr beginnt das Anbaden!“ Aber nicht, dass alle dort Stehenden anbaden wollten, nein sie wollten sich amüsieren, wie sich andere ins Wasser quälen. Deshalb habe ich heute doch auf das Baden verzichtet 😉 und wir drücken uns jetzt daheim ein superleckeren, selbstgebackenen Apfelkuchen in die Figur. Vorsätze in dieser Hinsicht? Nö, der Gatte ist eh dünn und ich bleibe einfach so wie ich bin.  ( und jetzt habe ich wieder diesen Ohrwurm, ihr wisst schon…

Das Beste am Norden

sind unsere wunderschönen Picknickplätze wenn wir denn mal so schönes Wetter haben wie heute .

Heute: Glücksburg an der Ostsee.

 

Glücksburg an der Ostsee

Bei diesem schönen Wetter ist der Ostseeradweg von Flensburg nach Glücksburg einfach wunderbar. Teilweise führt er direkt am Wasser entlang.

Das Wasserschloss in Glücksburg ist von einem See umgeben.

Durch einen idyllischen Wald gelangt man an die gut besuchte Förde.

Hier mussten wir erstmal Hunger und Durst stillen.

Dieses Hotel hat schon ab und zu im Fernsehen mitgespielt. Es ist ein altes Kinderheim.

Auf dem Rückweg mussten noch kurz die Füße ins Wasser, ziemlich warm, ca 19°C.

Und nun noch ein paar Fotos von der wunderschönen Flensburger Förde gegen Abend.

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PS: Heute gab´s mal keinen Milchkaffee!