Wie sich die Zeiten ändern

Heute war ich beim Friseur und beobachtete im Spiegel  eine Mutter mit ihren zwei, sagen wir mal so mittelprächtig bis gar nicht erzogenen Jungs, so zwischen 6 und 8 Jahren.

Die beiden hatten alle möglichen Wünsche zu ihrer Haarpracht, Irokese und Zickzackmuster, Gel und was weiß ich noch alles. Das taten sie lauthals und mit großer Selbstverständlichkeit kund .(Eine Kopfmassage bekamen sie erstaunlicher Weise nicht…)

Da musste ich daran denken, wie es „früher“ mit meinen ehrlich gesagt ziemlich wilden und nervigen  Brüdern war. Wenn  damals Frisör angesagt war, erhob sich Zeter und Mordio. Nein, sie wollten nicht und blärrten nervtötend herum. Ich weiß bis heute noch nicht, warum eigentlich…

Jedenfalls wollte mein Vater sich dieses Theater nicht wieder bieten lassen, er fuchtelte mit dem Rohrstock herum (den er, das sei ehrenhalber gesagt, wirklich kaum benutzte), und nahm diesen Stock unter seinem Mantel mit den plötzlich ganz braven Buben mit zum Frisör. Da gab es dann „Jungshaarschnitt“ ohne Murren..

Ja, so waren die Zeiten! Irgendwie so dazwischen, das wär´s, oder?

Ich liebe Ferien

Sie sind das Beste an der Schule 😉   Zu hören, wie der Wecker für den Gatten klingelt, selbst liegen bleiben, ohne Wecker aufstehen, in Ruhe frühstücken, mit Sudoku und Kreuzworträtsel. Dann zum Frisör, ein bisschen Reste shoppen und ansonsten: keine Hektik. Das wünsche ich euch auch für den heutigen Tag!