Froi 9314

Jappadappadu – ich bin wieder on, nichts mehr mit eingeschränkter Konnektividings…: Richtig, alles funktioniert. Im Kopf habe ich zwischenzeitlich schon viele wunderbare Beiträge verfasst. Ich fasse sie jetzt einmal in der gebotenen Kürze zusammen:

  • Der Wettergott schenkte uns ein derartig sonniges Wochenende, dass wir gleich an zwei Tagen zu einer Radtour in der Umgebung aufgebrochen sind. Gesamtstrecke etwa 60km, immerhin…zum Glück sind hier die Feldwege geteert und ohne jegliche Steigung.

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  • Auf unseren Touren haben wir unglaublich viele sonnenhungrige Menschen getroffen!  Außerdem fanden wir schon ein paar traumhafte Sommer – Picknick – Stellen.
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  • In den letzten Tagen konnte ich zwar eure Einträge lesen, aber nix dazu schreiben. Das wird jetzt anders.
  • So habe ich gesehen, dass das Buch jetzt bei Rosenruthie weilt. Schön, wieder mal davon zu hören!!!
  • Außerdem feierte Sabine ihren Geburtstag und sowohl sie als auch ihre Torte lachten mich an. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH nachträglich!!!
  • Gelacht haben ich über Anna – Lenas Büttenrede, in der sie zahlreiche Blogger und Bloggerinas „verwurstete“. Auch mich, vielen Dank!
  • Freuen tue ich mich auch sehr auf die Reise zur LitCologne, die ich am kommenden Wochenende unternehmen werde. Liegt zwar nicht direkt um die Ecke, aber mit meinen Büchermädels und der Aussicht auf Roger Willemsen, Martin Suter, die Känguruoffenbarung und einiges mehr – da ist mir doch kein Weg zu weit!
  • So, jetzt habe ich aber genug gefroit und Kauderwelsch geschrieben… demnächst gibt es hier auch mal wieder mehr oder weniger vernünftige Texte.

 

 

Füße hoch…

Heute war so ein Tag, der grausig begann . Morgens um sechs fegte ein heftiger Sturm mit etlichen Regenschauern über das Friesenland. Eigentlich wollte ich gar nicht aufstehen, schließlich sollte heute unser Schulfest starten…

Aber so ein Friese lässt sich nicht entmutigen, wir bauten trotzdem alles draußen auf, auch wenn die Luft Ballons durch den Sturm in alle Richtungen stoben.

Doch gegen Mittag kam die Sonne durch, der Wind beruhigte sich und pünktlich um zwei konnten wir mit dem traditionellen Umzug durch das Dorf starten. Und ich stelle fest: Je älter ich werde, desto wichtiger finde ich Traditionen und dörflichen Zusammenhalt. Alle packten mit an, Spiele wurden aufgebaut, Torten gebracht und zahlreiche ehemalige Schüler unserer Schule kamen um zu helfen und einen kleinen Schnack zu halten. Die Kinder spielten miteinander, hatten Spaß und genossen einfach den sonnigen Nachmittag.

Auch nach der abschließenden Grillwurst  blieben viele Helfer, bis „Haus und Hof“ wieder „schier“ waren.

Nun habe ich zwar dicke Füße, einen Kuchenbauch und irgendwie einen Brummschädel – aber auch ein gutes, frohes und zufriedenes GefühWenn einer da draußen nun bitte einen kühlen Sekt und etwas Herzhaftes für den kleinen Hunger hätte???

Dankbar

Ich sitze hier so auf meinem Sofa, schaue auf das Grün in meinem Garten, das von der Sonne beschienen wir und es überkommt mich plötzlich ein starkes Gefühl der Dankbarkeit.

Dafür, dass ich eine so liebenswerte Familie und Freunde  habe (natürlich besonders das kleine strahlende Wunder, das gerade noch hier war und nun zurück ins Land der Dänen gefahren wird…)

Dafür, dass ich ohne Angst auf die Straße gehen kann und ohne Angst schlafen kann.

Dafür, dass wir von schrecklichen Krankheiten bislang verschont wurden.

Dafür, dass ich eine schöne Arbeit habe und auch ein gutes Gehalt bekomme.

Dafür, dass ich in einem Land wie Deutschland leben darf.

Dafür, dass ich so viel in meinem Leben frei entscheiden darf.

und, und und…..

War jetzt ein bisschen pathetisch, musste aber mal raus. Wem ich dafür dankbar bin?

Um es mit Dr. Murke zu sagen: Jenem höheren Wesen, das wir verehren…

(Diese Satire von Heinrich Böll  gefällt mir übrigens sehr.)

Schöner geht´s nicht

Wenn man in das Land der Dänen fährt und dort

  • das entzückendste Baby aller Zeiten knuddeln darf
  • einfach nur staunt, wie Kind 1 mit dem Partner dieses Fest schmeißt
  • mit den dänischen Urgroßeltern des „Kleinen Wunders“ ein nettes Gespräch führt, wobei man kein einziges Wort des sagenhaften dänischen  Dialekts versteht
  • ein bemerkenswertes Buffet verspeisen kann, das von Fischhäppchen über  kalte Tomatensuppe bis zu Frikadellen 😉  zahlreichen Spezialitäten bietet
  • sich über das wunderschöne „Multi -Kulti“  mit vielen jungen Leuten, u.a. Brüdern, Patenkindern und Kind 2 freuen kann

dann liegt man später ermattet und unendlich dankbar auf dem Sofa. Was bedeuten dann schietige Fenster oder Stapel auf dem Schreibtisch???? NIX.

Hier ein paar Essensbilder….

Diese Diashow benötigt JavaScript.

…. und ein bisschen Produktplacement 😉

Mein Motto

„Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut“ ist ja mein Blogmotto – wenn auch von Eduard Mörike geklaut…

Deshalb versuche ich besonders in den Zeiten, wo es ziemlich stressig wird (im Augenblick ist in der Schule echt was los), etwas zu haben, auf das ich mich freuen kann. Nicht das ganz Große, nicht das ganz Teure. Nein, nur etwas für die Seele, etwas zum Aufwärmen…

Und ich freue mich:

… über die 2 Wollknäule (eins weiß, eins hellbleu 😉 , die mir die Kollegin ins Fach legte mit dem Gruß dran: Strick mal was für den Zwerg… mal sehen, wozu es reicht…

… dass ich heute keine Nachrichten sehen und hören werde /(das geht mir derartig auf den Geist…)

… über unseren geplanten Besuch bei Kind 1 (und Familie ;-)…)

… überhaupt darüber, dass es hier auch so ein bisschen ein Mutter – Tochter – Bloggen ist – mit vielen lieben Mitlesern…

… dass ich gestern 6 Stunden im Stück den virtuellen Reißwolf gefüttert habe und deshalb heute schon ganz anders über den Schreibtisch blicken kann…Vollbild anzeigen(ich =Honigkuchenpferd)

Ihr merkt, ich bin voller Schwung und werde heute noch richtig was wegschaffen… glaube ich nein ich habe nichts genommen, das sind körpereigene Endorphine oder so!

Wort zum Sonntag 32

wie immer mit dem Logo von Bonafilia

Heute mal wieder ein Wort zum Sonntag, es gab so viel mit GE in dieser Woche…

Gefreut 1: Die Heizung läuft, die Bude ist warm wie nie…

gefreut 2: Ich habe sooo schön an meinem Häkelschal gestrickt…

gefreut 3: Die „Kinder“ kommen nächste Woche (kurz auf dem Weg nach Berlin) vorbei

gefreut 4:  Herr Boros hat einen Kommentar bei meinem Bunkerbericht dagelassen…

gefreut 5:  Ich habe gut geschlafen, bis auf heut Nacht, aber deshalb kann ich nun bloggen…

gefreut 6: Meine Lieblingsschwägerin  ist wieder da und kommt heute mit Mann zu uns…

Ach und bevor ihr denkt „Was hat die denn genommen, die sieht ja ALLES nur positiv????

gedacht: In Griechenland verdient einen Lehrerin nur noch 500 Euro und muss für Medikamente anstehen?

gesehen: Seit langem mal wieder einen Mehrteiler:  Borgia   Sehr blutrünstig, aber auch spannender Geschichtsunterricht…

gelesen:  In dieser Woche habe ich vorwiegend dienstliche Sachen lesen müssen…aber in alten Zeitschriften geblättert…

Ich wünsche euch einen schönen entspannten Sonntag!