Nachösterliches

Ich danke euch ganz herzlich für die lieben Ostergrüße. Ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne Tage. Wir waren ein  paar Tage im Dänenland und hatten in der Zeit eine Wohnung über airbnb gemietet. Wieder hatten wir eine richtig tolle Bleibe gefunden mit einer netten Vermieterin (die zieht bei Vermietung ihrer Wohnung einfach zu ihrem Freund, ist doch praktisch…)075 076

Wir hatten es so ganz nah zu unserer Familie und konnten gebührend Ostern und der ersten Geburtstag von Enkel 1 feiern.112 Das Wetter war traumhaft, zwar frisch aber sehr sonnig.093

Es gab einen schönen Flohmarkt, ein bisschen Stadtbummel und sogar einen Besuch im edlen Teesalon Perch´s. Diesen Salon solltet ihr unbedingt besuchen, falls ihr in Aarhus (oder Kopenhagen, da gibt´s ihn auch) seid. Ich hatte einen wunderbaren Grüntee und dazu Scones mit Clotted Cream und  Lemon Curd.

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Für all das habe ich schon Rezepte gegugelt  – und werde demnächst mal einen schönen Tee mit allem Drum und Dran zubereiten.

Gleichzeitig mit uns befand sich auch Dronning Margarethe in Aarhus. Das begeisterte den deutschen Teil der Familie deutlich mehr als den dänischen. Die Kinder sind besonders an en Soldaten interessiert, weil die so wunderbare Puschelmützen haben…

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PS: Königin Margarethe wir 75 Jahre alt, wer ihr huldigen möchte, kann das am 8. April auf dem Marktplatz in Aarhus tun!

 

Pomodori

Viele Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz (so wie ich) immer direkten Zugang zu fiesen Ablenkungen durch den PC, genauer gesagt durch Blogs, Emails und so weiter, leiden unter Prokrastination. Man könnte es umgangssprachlich auch als „Aufschieberitis“ bezeichnen.

Dadurch erhöht sich die Arbeitszeit oft beträchtlich, weil man nicht zum wirklichen Arbeiten kommt.

Stattdessen schaut man alles Mögliche noch schnell im Internet nach. Kurz  auf seinen Blog gucken das kann schon durchaus eine halbe Stunde dauern…und wieder wertvolle Freizeit vertrödelt.

Ich komme sehr gut zurecht mit der „Pomodoro – Methode“ (so benannt nach der Tomaten – Eieruhr, die der Erfinder dieser Methode benutzte).

Es ist ganz einfach und erfolgreich.Eigentlich geht es nur darum, sich über einen gewissen Zeitraum zum Arbeiten zu zwingen und keinerlei Ablenkungen zuzulassen.

  • Du gehst nicht auf Klo, kochst dir zwischendurch KEINEN Tee und vor allem stöberst du nicht im Netz herum…
  • Dann stellst du deine Eieruhr (ich nehme mein Handy, lege es dann aber so weit weg, dass ich nicht draufschauen kann). Die Zeit kannst du selbst bestimmen, ich stelle 30 Minuten ein. Dann mache ich mir eine Liste der zu erledigenden Dinge und lege los. Ich bin immer wieder begeistert, was ich in einer halben Stunde schaffen kann. Natürlich gibt es auch Störungen, aber die sind seltener , als man vermuten würde. Nach 30 Minuten genehmige ich mir eine kleine Pause und dann kommt der nächste Blog usw.
  • Seit ich so arbeite, also besser und effektiver organisiere und vorausschauender plane, habe ich tatsächlich mehr freie Zeit…. und nicht so ein drückendes Gefühl, hach, ich müsste doch noch, grübel, grübel….

Unter dem Schlagwort „Pomodoro – Methode“ kann man noch viele Einzelheiten erfahren, aber das Prinzip ist so, wie ich es oben beschrieben habe: ganz einfach!!