Mirabellenpost

Die Natur bewirft uns ja zur Erntezeit meisten sehr üppig mit bestimmten Früchten, momentan sind es bei uns Mirabellen. Nun schmecken die gelben Früchte bei uns in der Regel mehlig und wenig aromatisch. Dann kann sogar ich sie den Vögeln überlassen.

In unserer Nachbarschaft gibt es aber auch diese dunklen Früchte, die auch noch manchmal fertig gepflückt vor unserer Tür stehen. Alle so naschen ist für den Darmtrakt jetzt nicht unbedingt empfehlenswert (es sei denn, man leidet unter chronischer Verstopfung, die man gerne mal kurieren möchte…).

004

Also: Erstmal eine Schüssel Kompott (sehr lecker zu Eis oder mit Naturjoghurt vermischt)

005 und danach:

Flensburger Mirabellenmarmelade mit Schwips – mit Alkohol-

900 g Mirabellen entsteinen

500 g Gelierzucker (2:1) dazu und gut umrühren.

Etwas Zimt zum Abschmecken und vor dem Aufkochen

etwa 100ml guten Flensburger Rum (ich hatte „nur“ den besonders leckeren Vanillerum) dazu.

Nun gut aufkochen lassen und in Gläser füllen.

002

Heute konnte ich auch endlich mal meine maritimen Etiketten einsetzen, die schon so lange auf ihren Einsatz warten.

003006

Und die Leseempfehlung dazu?

Naürlich

Der Geist der Mirabelle, Siegfried Lenz, Unterhaltungsliteratur

Schön verschrobene Gestalten wie der Holzfäller Waldemar Gritzan treiben hier ihr Unwesen.

…mit Freuden ernten

Heute gab es wieder einen „Fastenbrief“, diesmal mit einer kleinen Beilage: eine kleine Samentüte.

Sie hatte zwei Seiten:

Man sollte die Saat einsäen und warm und hell stellen. Zu Ostern soll dann etwas zu sehen sein. Das habe ich sofort gemacht.  Bin mal gespannt!

Maismaismais

Das Land zwischen den Meeren ist ja fast nur Mais – Monokultur verkommen. Seit es immer mehr hungrige Biogasanlagen gibt, prägen die großen Pflanzen das Landschaftsbild. Nun wird geerntet.Tag und Nacht.

Auf den Straßen fahren riesige Maschinen, die man kaum überholen kann, die Straßen sind total voll mit Häckselabfällen und in der Nacht hört man tiefe Brummgeräusche … Viele Landwirte können das Futter für ihre Tiere kaum noch zahlen, die Preise sind hoch, es gibt wenig.

Erntedank?