Die Sache mit Hesse

Da ich ja mein Leseblog nicht mehr habe, muss ich hier ab und zu auch mal was „Literarisches“ loswerden. An unserem letzten Bücherabend , an dem wir sehr lebhaft über das Buch „Raum“ von Emma Donoghue diskutiert haben, kam uns eine neue Idee in den Sinn.  Anlässlich des 50. Todestages des Literaturnobelpreisträgers Hesse, wollen wir uns mal genauer mit seinen Werken beschäftigen, die neue Biografie lesen usw.

Mein Verhältnis zu Hesse ist eher so keins. „Steppenwolf“ natürlich, das war so in den Siebzigern, „Das Glasperlenspiel“ mal angefangen und nicht verstanden, „Siddharta“ gelesen – aber irgendwie ist nicht recht was geblieben von diesem berühmten Autor.  Es waren ja immer sehr stark autobiographisch geprägte , fast selbsttherapeutische Bücher.

Nun gibt es ja drei neue Bücher (nein, nicht von ihm, ÜBER ihn), die mich interessieren:

  1. Bärbel Reetz: Hesses Frauen
  2. Heimo Schwilk: Hermann Hesse. Das Leben des Glasperlenspielers
  3. Gunnar Decker: Hermann Hesse. Der Wanderer und sein Schatten

Ich werde mich wohl für Nummer 1 entscheiden.

Außerdem läuft bald der Film „Siddharta“ bei uns im Programmkino, auf den ich sehr gespannt bin.

FRage: Wer liest eigentlich heute noch Hesse?