Gedanken zum Aschermittwoch

Allerorten lese ich Berichte über Fastenvorsätze, Gedanken zu dem Sinn des Fastens, des Besinnens auf das Wesentliche. Ich hatte da  auch so allerlei im Kopf, wollte gern wie im letzten Jahr mitmachen bei der „7 Wochen ohne“ – Aktion.7wokl

Aber: Ich weiß nicht richtig, ich komme nicht so in Schwung in dieser Sache – zu viele andere Themen, viele Termine, zu wenig innere Ruhe. „Richtig fasten“ – im Sinne von gar nichts essen möchte ich nicht mehr. Schön fand ich den Text bei Marie von der Schreibblockade: Nicht 7 Wochen ohne nein, 7 Wochen mit.

HALT, GENIALER GEDANKE – DAS IST ES!!

Genau das mache ich: Jeden Tag 5 Minuten Einkehr, einfach in Ruhe aus dem Fenster schauen, nichts tun und die Gedanken schweifen lassen. 

Bei den Momos finden sich dazu weitere Gedanken und noch dazu dieser Link: 

Do nothing for 2 minutes

So und jetzt fange ich damit an – wehe einer nennt das Mittagsstunde oder so 😉

Respekt

Ein Bischof in Schleswig – Holstein fordert mehr Respekt vor dem Totensonntag. Immer mehr Weihnachtsmärkte finden schon vor dem Totensonntag statt. Dabei wird der – nicht nur christliche – Brauch, sich mit Tod und Trauer in diesen sog. „Stillen Tagen“ auseinanderzusetzen, immer mehr in den Hintergrund gedrängt.

Ich empfinde es  als wichtig und richtig,  an Tagen wie dem  Totensonntag einmal an die Menschen zu denken, die man im vergangenen Jahr verloren hat, eine Kerze aufzustellen und Einkehr zu halten. Für mich ist es merkwürdig, schon vor diesem Termin Weihnachtsschmuck aufzustellen und die Weihnachtsbeleuchtung anzumachen. Wie seht ihr das? Hier noch der Link zu einer lesenswerten Kolumne in der BZ von Wolfgang Huber.