Frischer Wind

Im letzter Beitrag schrieb ich etwas von „Frischem Wind aus Norden“.

Wenn ich jedoch in Land der Dänen schaue, wird mir von dem Wind, der da gerade weht, eher angst und bange.

Bei dem Wort „Dänemark“ fallen uns doch spontan Begriffe wie tolerant, lustig, fröhlich, trinkfest ein.

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Seit der letzten Wahl muss man allerdings feststellen, dass man durchaus Begriffe wie fremdenfeindlich und nationalistisch ihren Platz im Dänenland gefunden haben.Fanö 063

Sind die Dänen tatsächlich so rechts, wie es das Ergebnis darstellt?

Immerhin  21,4% der Dänen wählten die rechtspopulistische Folkeparti.  Diese bildet jetzt zusammen mit der rechtsliberalen Partei „Venstre“ die Regierung. Gerade auf dem flachen Land (und davon gibt es viel im Dänenland) haben die Rechten ihre Stimmen geholt. Die Großstädte Kopenhagen und Aarhus zeigen ganz andere Ergebnisse. Fanö 045

Vermutlich wollen die (meist älteren) Wähler der Folkeparti nur eins: Alles soll so bleiben wie es immer war, morgens Danebrog aufhängen und ansonsten keinen Stress. Sonst sollen die Grenzen eben dicht gemacht werden…Fanö 028

Tja, liebe Dänen, so wird es nicht gehen. Mit einer Integrationsministerin, die gegen Integration ist, sowieso nicht!Fanö 012

Heute, wenn wir unseren Zwergengast (Enkel1) wieder ins Dänenland fahren, werden wir gleich mal kontrollieren, ob die Grenzen noch offen sind!

Und für die Zukunft hoffen wir, dass man Dänemark weiterhin mit Wasser, Wind und Weite in Verbindung bringen wird!

PS: Die Fotos habe ich alle auf der dänischen Insel Fanö gemacht.

 

 

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Ein Satz pro Tag 3

Am Wochenende besuchten wir die kleine Dänenfamilie und mit ihr  eine schöne Ausstellung:  „Sculptures by the sea“ – direkt an der Ostsee und bei gutem Wetter.

Nachösterliches

Ich danke euch ganz herzlich für die lieben Ostergrüße. Ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne Tage. Wir waren ein  paar Tage im Dänenland und hatten in der Zeit eine Wohnung über airbnb gemietet. Wieder hatten wir eine richtig tolle Bleibe gefunden mit einer netten Vermieterin (die zieht bei Vermietung ihrer Wohnung einfach zu ihrem Freund, ist doch praktisch…)075 076

Wir hatten es so ganz nah zu unserer Familie und konnten gebührend Ostern und der ersten Geburtstag von Enkel 1 feiern.112 Das Wetter war traumhaft, zwar frisch aber sehr sonnig.093

Es gab einen schönen Flohmarkt, ein bisschen Stadtbummel und sogar einen Besuch im edlen Teesalon Perch´s. Diesen Salon solltet ihr unbedingt besuchen, falls ihr in Aarhus (oder Kopenhagen, da gibt´s ihn auch) seid. Ich hatte einen wunderbaren Grüntee und dazu Scones mit Clotted Cream und  Lemon Curd.

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Für all das habe ich schon Rezepte gegugelt  – und werde demnächst mal einen schönen Tee mit allem Drum und Dran zubereiten.

Gleichzeitig mit uns befand sich auch Dronning Margarethe in Aarhus. Das begeisterte den deutschen Teil der Familie deutlich mehr als den dänischen. Die Kinder sind besonders an en Soldaten interessiert, weil die so wunderbare Puschelmützen haben…

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PS: Königin Margarethe wir 75 Jahre alt, wer ihr huldigen möchte, kann das am 8. April auf dem Marktplatz in Aarhus tun!

 

Wochenendglück

Das Wetter im Dänenland (und auch hier) war sehr schön, wenn auch etwas windig. Aber angesichts der Meldungen aus anderen Teilen Deutschlands ist es hier wirklich das Paradies.

Wir haben die Zeit genutzt und mit der Familie einen Ausflug zu einem wunderschönen See gemacht.Passend stand da auch ein schöner Kiosk, der allerbestes dänisches Eis anbot! Nach einem leckeren Frühstück waren wir auf einem Flohmarkt, wo ich einen grün geringelten Sommerpulli erstand – wir haben die Zeit einfach genossen! Ach ja, bei einem Reitturnier kamen wir zufällig auch noch vorbei.

Hier wieder die Bilder zum „Großklicken“ bei Interesse.Auf dem hübschen Plakat steht übrigens: Lass das Auto sehen und gehe zu Fuß…

Aber nun!

Kann der Alltag beginnen. Nachdem wir spontan in der letzten Woche ins Dänenland aufgebrochen sind, werden wir den heutigen Tag nutzen, um das entsprechend spontan Liegengebliebene mal wieder etwas in Form zu bringen ( 2 Kilo Ostereierspeck inklusive…)

Das heißt also Wäsche waschen, Autoreifen wegbringen, Post sortieren, Fenster putzen, naja, das Übliche halt. Allerdings mag ich solche „stumpfsinnigen“ Arbeiten mal  ganz gerne, wenn es nicht allzu große Berge sind. (Eure Blogeinträge habe ich zwar gelesen, aber kommentieren konnte ich nicht. Freut euch nicht zu früh, ich hole es nach 🙂 ).

Ich habe euch ein paar Fotos aus dieser schönen dänischen Kleinstadt mitgebracht. Mit dem Fahrrad von Kind 1 (boa, was für eine Gurke…) habe ich bei Sonnenschein den See umrundet und mal wieder sehr idyllisch gelegene Traumhäuschen entdeckt… Die Badeanstalt war allerdings noch geschlossen. Die Fotos mache ich übrigens immer mit dem Iphone. Da ich ja kein großer Fotograf bin, ist es so für mich am einfachsten. Ich lade sie dann als „Galerie“ hoch, so kann jeder selbst entscheiden,welches Foto er noch mal genauer sehen möchte.

Wer hat schon mal …

… mit einem Bein in der Ostsee und dem anderen in der Nordsee gestanden??

Ich natürlich.

Und wo??

An der nördlichsten Spitze Dänemarks, in Skagen, genauer gesagt an Skagens „Gren„, dem „Ast“, der weit ins Meer hinausragt.

Es war ein tolles Erlebnis. Bei diesem Leuchtturm ging es los.

Und dann immer wacker weiter…. die Sonne schien und auch andere Menschen , die sich mir nicht vorgestellt hatten,  wollten gerne mit mir zu Spitze gehen, wie ihr sehen könnt. Auch ein Seehund steckte gelegentlich seinen Kopf aus dem Wasser und wunderte sich über die Menschenmengen (er wollte aber partout nicht auf meinen Fotoapparat…)

Fußlahme Menschen konnten auch mit dem Sandorm dorthin gelangen…