Kleine Auszeiten

Ich liebe kleine Auszeiten vom Alltag – einfach mal etwas anderes sehen, machen, hören, riechen, trinken…(Tote Tante, Halligschluck…)

Da wir hier ja zwischen „den Meeren“ wohnen, ist es wirklich sehr einfach, schnell in eine ganz andere Landschaft zu fahren. Man muss sich nur entscheiden, ob Nord – oder Ostsee…

Einmal im Jahr treffen wir uns mit einer sehr bunt gemischten Gruppe – so nach dem Motto „Jeder nimmt einen mit…“ auf der Hamburger Hallig zum Grillen bei dem einzigen Haus auf der Hallig, einer Gastwirtschaft.

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Dabei muss so eine Aktion immer sehr schnell – je nach Wetterlage- gestartet werden. Also gestern.

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Bevor man über den Damm auf die Hallig gelangt, muss man erstmal eines der hellblau angestrichenen Räder ausleihen.

Es sind alles ziemliche Schrottgurken,und man sitzt drauf wie der Affe auf dem Schleifstein…ein Schaf und ich sind beim gegenseitigen Ausweichen auch irgendwie ins Gehege gekommen und haben uns einige blaue Flecke zugezogen (jedenfalls ich, das Schaf hat geschwiegen…)

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(Achtung, es folgt ein melancholischer Teil, bitte ggf. das Lesen einstellen)

Die tollen, zum Teil lustigen aber auch traurigen Gespräche, die wir bei der Lammhaxe oder auf der Bank am Deich führten, zeigten wieder mal, wie schnell alles im Leben anders werden kann.

Ohne jetzt  Details wiederzugeben, habe ich mal wieder so gedacht: Ja, jeder von uns sollte seine Zeit genießen, sich über Sonnenuntergänge und Schafkötel oder einen leckeren Rotwein freuen und nervige Kleinigkeiten einfach ignorieren! Okay, ist jetzt keine neue Erkenntnis – aber wahr! So haben wir dort gesessen, bis die Sonne unterging. Es wurde recht kalt, aber der Wirt hatte Decken für uns…

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Nur diese kleine Ente leistete uns Gesellschaft.

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Also, genießt das Wochenende, bei uns hat es sich – trotz des anders lautenden Wetterberichts – einfach zugezogen, tss. Aber der Vorteil: Ich kann gleich in einem leeren Schwimmbad meine Bahnen ziehen.