Sommerfrische daheim

Die Festwoche ist geschafft. Der große Geburtstag der Schwägerin, die Hochzeit des Neffen und nicht zuletzt der Geburtstag von Kind 2, ausnahmsweise mal in der Heimat und natürlich der Besuch der schnuckeligen Enkel…

Jetzt gebe ich die fleißige Putzfrau und genieße das wunderbare Wetter. Da freut man sich doch, wenn die Wäsche so schön trocknet und man zwischendurch kleine Pausen im schattigen Garten verbringen darf.

Es kommt ja wirklich selten vor, dass im Norden besseres Wetter ist als im Süden der Republik – aber in diesem Juli ist es so. Ich schicke euch Südländern mal ein paar Sonnenstrahlen rüber.

In dieser Woche mache ich das gemütliche Entschleunigungsprogramm und häkel höchstens mal ein bisschen an der kleinen „Kängurupuppe“ (s.o. : eine sehr gute Kaufanleitung gibt es  bei lalylala) herum.

Mein Weltmeisterpulli wurde übrigens auch rechtzeitig fertig (oben seht ihr ein Archivbild vom 7. Juli…

Die Wollreste sortiere ich übrigens nicht ohne Grund, kamen mir doch gestern so kleine Motten entgegengeflogen, so ein Ärger. Ich habe jetzt kleine Lavendelsäckchen verteilt und hoffe, die Motten so vertrieben zu haben. Oder kennt jemand effektivere Methoden?

 

Sonntagsfreude

Das hört sich aber unfreundlich an, werden einige denken … aber die meisten verstehen mich, glaube ich, ganz genau: Es ist schön, wenn die gesamte Familie – bis auf meine Wenigkeit – sich auf den Weg zurück ins Dänenland macht.

Der Opa fährt die ganze Bande, Wegzehrung ist eingepackt und ich freue mich auf Zeit für mich…003

  • auf ein wenig Rumtüdeln in meinen Räumen, Wäsche waschen, vertrocknete Blumen wegwerfen und ein wenig Herbstdeko erneuern…006
  • auf einen Kaffee ganz in Ruhe mit ein wenig Zeitschriftengeblätter…
  • auf gemütliches am großen Tisch sitzen und die erste Woche nach den Herbstferien planen, die mit allerlei Terminen gespickt ist…008

Einfach ein bisschen Besinnung – die schönen Erlebnisse der letzten Woche habe ich mir gut gemerkt…

Mehr Sonntagsfreuden findet man wie immer bei Frau Kreativberg!

Was gut tut: schwänzen

Bei Frau Kreativberg lese ich immer sehr gerne ihre Beiträge zum Thema: Was gut tut.

Jetzt habe ich mir ihre schöne Idee einmal „ausgeliehen“ und das getan, was mir gut  tut: Nämlich nach einer schlechten Nacht und einem langen Tag einfach einen abendlichen Termin (es geht um kommunale Politik) zu schwänzen. Zuerst meldete sich noch so etwas wie ein schlechtes Gewissen, aber nun sitze ich entspannt an meine Computer. Ich merke immer wieder, dass ich mehr Freiräume für mich brauche – der Gedanke daran, dass alle Abende in einer Woche schon „belegt“ sind, verursacht ein ungutes Gefühl.

Früher hatte ich eher das Bedürfnis viel zu unternehmen und mit vielen Menschen zusammen zu kommen. Heute genieße ich es, wenn es um mich herum ruhig ist, vielleicht leise Musik oder einfach nur lesen oder stricken. Das liegt sicher zum einen an dem Lärm, dem ich ja täglich zumindest zeitweise ausgesetzt bin. Aber ein bisschen gebe ich auch dem „Alter“ die Schuld.

Ist das bei euch auch so? Oder leide nur ich unter zunehmender Häuslichkeit???

Fauler Sonntag

Nach einer anstrengenden Woche und zwei Abendveranstaltungen am Wochenende ist heute ausruhen angesagt. Der Gatte durfte allerdings schon um sieben Uhr das Haus verlassen und ich wollte eigentlich so richtig schön ausschlafen. Aber nö, wach wegen unerwartetem Sonnenschein…

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Da habe ich mir meinen Mini – CD – Spieler ans Bett geholt und zwei CDs von Ken Folletts „Sturz der Titanen“ gehört  (Spieldauer 930 Minuten..).

014Ich muss sagen: Bis jetzt sehr gut. Eigentlich war ich nach seinem letzten Roman (dick aber doof lautet mein differenziertes Urteil) durch mit Herrn Follett . Doch diese Geschichte, die in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg beginnt, ist von Beginn an spannend und ich lerne noch einiges über Suffragetten und Verwicklungen in dieser Zeit.

Nun war ich schon zum Schwimmen und zwischenzeitlich hat das Wetter beschlossen, uns wieder mit einer schön dichte Wolkendecke zu beglücken.

Tja, da muss ich wohl oder über weiter CD hören. Allerdings werde ich zwischendurch natürlich wählen gehen, den bereits gestern gebackenen Rhabarberkuchen probieren (ein Probestück habe ich allerdings schon mal, gleiches Rezept wie letzte Woche, aber mit der richtigen Zuckermenge…) und so ein bisschen rumtüddeln.

Ach, schön so fauler Sonntag!

Mein neues Neontuch muss ich ja noch zeigen. Der Gatte vermutet, dass ich jetzt keine Warnweste mehr brauche, falls ich mit Schulkindern einen Fahrradausflug mache, ach, Männer…

PS: Achtet bitte nur auf das Tuch und nicht auf die vom Schwimmen etwas merkwürdigen Haare…

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Die Sache mit der Entspannung

Also, jetzt entspann ich mich mal richtig. Lege mich auf den Liegestuhl /bei Regen Sofa und lese meinen Krimi.

Ich schmeiß nur  noch schnell die Ladung Wäsche rein!

So, aber nun…

Ring, ring:  Die Nachbarin hat noch Rhabarber… Gerne nehme ich welchen. Jetzt schnell holen? Na klar….

Halbe Stunde später, Rhabarber in Kühlschrank, Rana auf Sofa, Buch….

Oh, Mist, die Waschmaschine ist fertig. Wäsche draußen aufhängen. Gut. 

Ach, diesen Brief  (er springt mir beim Reinkommen direkt ins Auge…)muss ich dringend losschicken, also schnell auf´s Rad und zum Briefkasten.

Aber nun, Krimi raus…

Da erscheint der nächste Gedanke unaufgefordert in meinem Gehirn: Wo ist meine Gitarre eigentlich, die ich am Wochenende brauche???? Äh, sie steht noch in der Schule…. Sowas Doofes. Aber dann könnte ich das Leergut gleich mit zum Öhdeka nehmen, am Erdbeerfeld vorbeifahren (Erdbeer – Rhabarber – Marmelade ist angesagt…) Also gut, Sachen ins Auto…

Aber morgen, da entspanne ich mich und lese den ganzen Tag meinen Krimi 😉

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Nix vor?

Je älter ich werde, desto mehr liebe ich es, wenn ich nicht so viele Termine habe. Oft sind am Wochenende noch einige Einladungen, Veranstaltungen mit unserem Kleinkunstkram… alles schön. Aber: Ich bin gerne mal in Ruhe zu Hause, sortiere Krimskram, lese, backe etwas, also auf Neudeutsch würde man sagen- ich chille gern.

An diesem Wochenende ist nun die Goldene Hochzeit von Onkel Hugo und Tante Anneliese. Ich muss mich etwas zur Vorfreude zwingen. Die beiden sind wirklich ganz süße Oldies und es ist doch gemein, sich nicht anständig auf dieses Fest mit sicher leckerem Essen zu freuen.

Nun kommt natürlich dazu, dass ich eben auch berufstätig bin und jeden zweiten Tag meine Mutti im Heim besuche. Da ist ein „Nichtstutag“ am Wochenende gern genommen. Neulich fragte mich meine liebe Nachbarin: “ Bei uns sind ja auch die Kinder aus dem Haus, wollen wir da nicht immer Sonntagsabend zusammen essen?“  „Nein danke, da will ich in der Jogginghose auf dem Sofa lümmeln, Tatort gucken und vor der Glotze einen Salat essen.“

So habe ich das natürlich nicht gesagt, aber so ist es.