Wenn ich…

zufällig in meinem Leben noch mal im Lotto gewinne/ eine bislang unbekannte Erbtante aus Amerika mir einen Haufen Dollars vermacht, dann kaufe ich mir eine wunderschöne Wohnung in Hamburg – Wilhelmsburg und lade euch alle auf einen Umtrunk auf meine Dachterrasse ein. Versprochen! Ein paar geeignete Wohnungen gab es dort schon!030

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Wieso ich Wilhelmsburg jetzt so gut kenne (naja, etwas übertrieben, sagen wir mal, einen so guten Eindruck dieses Stadtteils gewonnen habe)? Tja, da braucht es eine so perfekte Führerin wie Frau Momo, die auch glatt noch die Gäste mit dem Fahrrad vom Schiffanleger abholt und sie dann über wunderschöne Wege zu allen interessanten Plätzen führt. Wow!

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Zwischendurch gab es eine kleine Stärkung, bei der auch Herr Momo netterweise vom Dienst angesaust kam:018

Da vergaß man doch glatt die mollige Wärme und kletterte sogar auf den alten Energiebunker (okay, es gab einen Fahrstuhl), um den Stadtteil mal von oben auf sich wirken zu lassen.

015 Lobend sei auch zu erwähnen, dass Frau Momo sich auch aufgrund des etwas drolligen Sonnenschutzes des Gatten – er trug in Ermangelung seiner Schirmmütze mein knallgrünes Tuch elegant um den Kopf gehüllt – nicht aus der Fassung bringen ließ.

Ich hätte da auch ein Foto, mit passendem grünen Kleid unser Führerin, aber der Gatte hat es nicht freigegeben… Auf der „Internationalen Gartenausstellung“ waren wir am Abend auch noch, aber das ist nicht so meins. Oder war es einfach nur zu warm?

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Nachdem wir also gestern diese größte Flussinsel Europas erkundet haben, ging es heute mit dem Rad auf einen vielfältigen Wochenmarkt in der Isestraße, vorbei an der Außenalster….

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042 und wie zufällig führte der Rückweg vorbei an dem Geschäft, das ich schon lange zur Ergänzung meiner Bekleidung besuchen wollte. Dass die nun auch schon Herbstware im Angebot hatten, führte zu weiteren Schweißausbrüchen und dem Kauf eines herbstlichen Wollpullovers. Inzwischen hatte das Thermometer die 30°C überschritten und wir freuten uns auf die Klimaanlage in unserem Auto.

Nicht so erfreulich war der Stau vor dem Nord – Ostsee – Kanal (dort müssen plötzlich Reparaturen durchgeführt werden, damit die Brücke nicht zusammenbricht) und wir durften 90 Minuten damit verbringen, im Schneckentempo über besagte Brücke zu schleichen. Also Warnung an alle Urlauber, am besten ihr schwimmt über den Kanal!

Aber Hamburg: Immer wieder gerne!

PS: Übernachten kann übrigens wirklich zentral und gut in der Jugenherberge „Auf dem Stintfang„.