Der lustige Norddeutsche oder: Fasching im Friesenland

Der Norddeutsche feiert keinen Fasching. Die erzwungene Fröhlichkeit in albernen Kostümen ist ihm völlig fremd. Lieber läuft er in dieser miesen Jahreszeit mit dem obligatorischen „Schnack – mi – nich – an – Gesicht“ herum. Soweit – so gut.

Dem norddeutschen Pädagogen jedoch bleibt zumindest eine Faschingsveranstaltung nicht erspart: Die schulische nämlich. Dann werden sämtliche schulpflichtigen Kinder, deren Eltern sie nicht an diesem Tag krank gemeldet haben, in die Turnhalle gepfercht und dort etwa 2 Stunden zwangsbespaßt. Dabei haben die Armen auf dem Schulweg oft schon bösen Spott über sich ergehen lassen müssen  – verkleidet  als Topmodell, Discoqueen, Kampfninja oder was der moderne Kinderkarnevalist heute so trägt…

Dieses Jahr geht das Kollegium geschlossen als Fußballfan. Ich geh´als HSV, das ist doch wohl klar! (Bild folgt morgen 😉 ) 010

Wenn Faschingszeit im Dorfe ist

… dann geht es lustig zu…

Ja, die Nordlichter sind da ganz große Experten 😉 Im letzten Jahr (der geneigte Leser wird es erinnern) gingen wir KollegInnen  ja kollektiv als Hippie. Nach dem Motto: “ Da muss man durch“, mutieren wir immer am Karnevalsmorgen zu richtigen Jecken und hüpfen und scherzen herum, dass es nur so eine Art hat.

Und das Motto in diesem Jahr: Marsmännchen

Also, einen grünen Müllsack habe ich schon, für weitere qualifizierte Äußerungen bin ich sehr dankbar…