Mein Jahresrückblick 2015

Er fällt recht kurz aus.

Ich könnte sagen, die erste Hälfte war prima. Wir sind in den Osterferien durch Belgien geradelt und hatten eine herrliche Zeit mit unseren Freunden. So wunderschöne Städte wie Gent oder Brügge habe ich selten gesehen. An der Ostsee sind wir geradelt, haben Wismar und die  kleine Insel Poel besucht. Auch der Lüneburger Heide statteten wir einen Besuch ab. Ach ja, auf der Hamburger Hallig waren wir auch, wie jedes Jahr.

Auch sonst verlief unser Leben in harmonischen Bahnen bis ich – mal so norddeutsch gesagt – „tief in den Schietpott griff“ und mir eine Krankheit zuzog, die mein liebster Hausarzt als „lebensverändernd“ bezeichnete.

Jo, so ist das.  So von hundert auf null. Naja, wer mich kennt, nicht so ganz null – aber von meinen liebsten Hobbies Schwimmen und Radfahren musste ich mich erst mal verabschieden und durfte die Abläufe in Krankenhäusern mal näher studieren.

Was ich aber in dieser Zeit gelernt habe: Es ist schon toll, wenn man ein funktionierendes Netzwerk hat, das einen in dieser Zeit unterstützt, aufmuntert oder auch mal in den Allerwertesten tritt… aua.

Nun sehe ich dem neuen Jahr optimistisch entgegen und hoffe, dass die Therapie im Frühjahr abgeschlossen sein wird. Und dann fahre ich zu einer Reha an irgendeinen schönen Ort in Deutschland – ihr wisst, Yoga, Bogenschießen, therapeutisches Malen in der Schwitzhütte und so was, wo ich dann ganz ruhig werde  (Ommmmm….).

Gute Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich danke euch für eure stets freundlichen und unterstützenden Kommentare und dass ihr es mir nicht übelnehmt, wenn ich im Augenblick nicht so viel woanders schreibe. Aber ich lese alles!

Zu Silvester werden wir wieder in unserem Freundeskreis kochen und entspannt in neue Jahr rutschen. Möge es euch allen nur Gutes bringen!