Entschleunigungstipps

Deutlich schwerer als früher fällt es mir, aus dem Arbeitsmodus in so etwas wie Urlaubsrhythmus umzustellen. Viele  Dinge geistern noch so durch meinen Kopf und das Abschalten ist leichter gesagt als getan.

Da kamen mir heute zwei Dinge gerade recht:

  • Das Wetter zeigte sich von seiner allerschönsten Seite.
  • Die allerliebste Freundin weilte in der nördlichsten Stadt.

So stieg ich heute Morgen kurzerhand auf´s Fahrrad und fuhr die etwa 20 km bei herrlichem Sonnenschein und leichtem Rückenwind.014 Die etwas eintönige Landschaft entspannte schon mal sehr.

013 Nach ein paar Erledigungen trafen die allerliebste Freundin und ich uns am Nordermarkt, saßen draußen IN DER SONNE und ließen es uns gut gehen.

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Der Rückweg war dann nicht mehr ganz so geschmeidig, der aufmerksame Leser kann sich denken, dass jetzt das Thema „Gegenwind“ eine Rolle spielte, uff. So musste ich noch eine kleine Verschnaufspause einlegen und ein leckeres Eis verputzen. Frau verbraucht ja schließlich auch Mengen von Kalorien…

Ich radel übrigens nie in so was wie „Radfunktionskleidung“ … aber ein Helm steht immer noch auf der Liste (es ist aber nicht so einfach eine passenden  Dickkopfhelm zu finden….)

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Um die Muskeln zu erwärmen, gab es abschließend ein heißes Wannenbad. Und als sei dieser Tag nicht schon wundervoll genug gewesen, darf ich gleich noch zu einer Esseneinladung in der Nachbarschaft.

Mehr geht nicht , ODER?

 

 

Basics 1

Bei Kleidungsstücken habe ich im Laufe der Jahre so eine Vorliebe für „Basics“ entwickelt, die es oftmals viele Jahre bei mir aushalten. Ganz zu Anfang meiner „Blogleserzeit“ las ich immer in einem Blog aus Kopenhagen  die Reihe „What Brinja wore this week“… Diese Reihe gibt es schon lange nicht mehr, schade, neben zumeist jüngeren Frauen hatte  auch mal der Papa seine Kleidung  vorgestellt – sehr amüsant.

Auch Frau Landgeflüster stellte neulich ihre Basics vor, einfach und nett auf dem Boden drapiert. Sehr schick.

Ich mache hier jetzt sozusagen die Seniorenfassung: Immer nur ein Teil in verschiedenen Variationen. Vielleicht habt ihr ja auch mal Lust eure Basics zu zeigen. Ich mache die Fotos übrigens immer mit Selbstauslöser, sie sind sicher verbesserungsfähig…

Mein heutiges Basicteil ist meine fast schon mantelartige Strickjacke des dänischen Labels „sibin linnebjerg“ – ich habe sie jetzt schon über ein Jahr, dauernd getragen uns sie ist immer noch top. Die grau- anthrazite Farbgebung lässt viele Kombis zu.

Hier nun: What Rana wore the last days:

Mit oder ohne Gürtel, mit oder ohne Grün… sogar mein irgendwie doch etwas zu buntes Kleid, das ich auf Tunikalänge gekürzt habe, passt zu meiner Jacke.

Wochenend und Sonnenschein

Heute morgen war der Himmel auf meiner Fahrt zum Frühstückstreffen wunderschön.

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Leider ist es ansonsten saukalt und ich freue mich über mein warmes Zuhause. Der Gatte ist fleißig und hilft Kind 1 beim Umzug in die große dänische Stadt.

Ich habe hier erstmal ein bisschen die Bügelwäsche bearbeitet (mein Vorrat an „Downton Abbey“ schmilzt zusehends…) und werde mich nachher zu einem großen Geburtstagsfest eines Studienkollegen aufmachen. Er feiert in einer sehr einsamen Location im hinteren Dithmarschen, so dass ich mich auf dem Weg dorthin lieber mit meinen Freunden zusammentue. Wer weiß, wo ich sonst lande…

Die Kleidungsfrage konnte ich heute durch ein absolutes Schnäppchen in meiner Lieblingsfarbe lösen. Es ist ein Teil aus warmer Wolle (auch wenn es nicht so aussieht) und ich werde es über eine schwarze Kleid- Thermostrumpfhosen – Kombi tragen. Ich befürchte nämlich, dass es in diesem etwa morbiden Anwesen nicht so übermäßig warm wird…

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Wie schon öfter erwähnt fehlt mir irgendwie ein Orientierungsgen oder so etwas.

Ich wünsche euch ein schönes und sonniges Wochenende!

 

 

Rana goes Mode

Auch die Frau jenseits der Fuffzich – ich zum Beispiel – mag sich gerne schick anziehen.

Dabei spielt es für mich nicht so eine große Rolle, was gerade angesagt ist oder welche Farbe „Frau“ trägt. Ich mag z.B. gerne schlichte Sachen in Schwarz- oder Grautönen, die ich dann mit knalligen Farben, vorzugsweise grün oder andere knallige Farben kombiniere.

Ein schwarzes Basicteil wie dieses, so eine Art Riesenkleid, eignet sich dafür sehr gut.009

Die Nähfreundin hatte mir aus einem pinkfarbenen Blumenstoff einen Rock mit passenden Stulpen und entsprechender Rosenbrosche genäht. Schon jetzt gehört diese Kombination zu meinen Herbstfavoriten.

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Endlich fertig geworden ist dieses riesige, aus 450g Baumwolle bestehende Riesendreiecktuch (Josephinentuch). In dieser feuchtkalten Zeit kann ich es wirklich gut gebrauchen. Es war sehr einfach zu stricken, brauchte aber aufgrund der Größe doch so seine Zeit.

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Ich bewundere die Bloggerinnen, die regelmäßig Fotos von sich und ihrer Kleidung machen – das ist irgendwie nicht so einfach. Mein Selbstauslöser knipst immer so plötzlich los und auf vielen Fotos glotze ich irgendwie grenzdebil in die Kamera… Also – ihr müsst euch mich praktisch natürlich viel jünger, schöner und schlanker vorstellen, logisch, oder?

Egal, ich wollte es auch einmal probieren mit der Fotografiererei, et voila.

Ansonsten hat Kind 2 sein Kommen angekündigt, um hier zwecks Vollendung seiner Bachelorarbeit in Klausur (bei Vollverpflegung) zu gehen. Gerade hatte ich noch zum Gatten gesagt, wie schön es sei, dass besagtes Kind doch eine erkleckliche Anzahl von Kilometern weit von uns weg wohne. So müsse man sich nicht um den Fortgang dieser Arbeit kümmern – und schon…

… freut sich die Mutti natürlich, eröffnet das Hotel Mama und brät schon mal große Fleischstücke.

Morgen machen wir uns auf den Weg ins Dänenland und werden zusammen mit Enkel 1 mal zwei Tage so richtig das Kind rauslassen. Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende – vielleicht gibt´s ja noch den einen oder anderen Sonnenstrahl!

 

 

 

Upcycle: Stulpen

Nachdem ich euch schon ganz stolz meinen Winterrock und meinen grünen Pullover präsentiert habe, kommt nun das ganz einfache Modell – aber durchaus sehr praktisch.

Stulpen aus Ärmeln von langärmligen T – Shirts.

Bei meinem gestreiften Shirt waren die Ärmel am Oberarm irgendwie sehr eng und so zog ich es nicht an. Gerade sollte es in die Kiste wandern, da fiel mir ein: Abschneiden, umsäumen und als Stulpen z.B. unter 3/4 Ärmeln tragen. Das ist in der kalten Jahreszeit durchaus sehr angenehm.

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…und das Shirt kann ich jetzt auch weiter benutzen, wie praktisch…

Heidi – die letzte…

Nachdem alle anderen Heidijäckchenstrickerinnen ihre Jacken bestimmt schon zum örtlichen Altkleiderladen oft und gerne getragen haben, gelang es mir erst jetzt, dieses Prachtstück zu beenden. Nachdem alle Fäden vernäht waren, passende Knöpfe in der Knopfkiste gefunden und angebracht waren, kam es zum Äußersten: der Anprobe.

Ich sage nur : naja, möchte euch aber das Ergebnis nicht vorenthalten. Aber was lerne ich daraus: Norddeutsche sollten einfach lieber Fischgrätmuster tragen!

1. Akkurat vernäht…022

2. Passende Knöpfe gefunden027

3. In die Sonne gehängt045

 

4. Anprobiert….043

5. Anprobiert….

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6. Anprobiert…

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7. Mit dem Original verglichen ….

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8.  …in den Schrank gehängt…