Niemals krank ist auch nicht gesund…

und als  gute Beamtin nehme dann natürlich das Wochenende 😉

001 – wie gut man hat Zwieback im Haus… Alter unbekannt, die Seeleute haben doch auch immer erst die Maden rausgeklopft und hat ihnen das was geschadet???? –

Was mir am meisten stinkt ist, dass ich nun nicht in die nördlichste Stadt fahren kann, um zum einen meine allerliebsten Frühstücksfreundinnen zu treffen und zum anderen diese Strickzeitschrift zu kaufen, in der mindestens zwei wunderbare Jacken sind … ich würde sie wohl dann in Grüntönen stricken, etwas längere Ärmel und auch längeres Bündchen….

Aber noch habe ich ja ein anderes Strickprojekt – hoffentlich reicht die Wolle, wenn ich das Wochenende nun auf dem Sofa verbringe…

Wääääääää 2412

Im folgenden drucke ich mal den Newsletter von foodwatch ab, der wie ich finde ziemlich lesenswert ist. (Normalerweise schreibe ich meine Texte schon selbst… 😉 aber besser hätte ich es nicht schreiben können…)

Giftige Mineralölrückstände in der Schokolade von Adventskalendern – diese Meldung von Stiftung Warentest schreckte in der vergangenen Woche viele Verbraucher auf. Die meisten Verantwortlichen aus Politik, Behörden und Lebensmittelindustrie reagierten wie so oft: Beschwichtigen, das Problem kleinreden, alles halb so dramatisch. Dabei kommt eine Studie, die das Bundesverbraucherministerium selbst in Auftrag gegeben hatte, zu einem ganz anderen Ergebnis. Doch davon sagt Ministerin Ilse Aigner kein Wort.Aber der Reihe nach. Pünktlich zu Beginn der Vorweihnachtszeit meldete Stiftung Warentest vergangenen Montag, dass sich in Schoko-Täfelchen von 24 getesteten Adventskalendern Rückstände von schädlichen Mineralölen und ähnlichen Stoffen fanden. In neun Fällen war die Schokolade so belastet, dass die Stiftung Kinder vor dem Verzehr warnte. Die Ölreste kamen durch die Altpapierverpackung in die Süßigkeiten.

Einer der Hersteller reagierte umgehend und kündigte an, seine Produkte vom Markt zu nehmen. Auch der Bundesverband der Süßwarenindustrie reagierte noch am gleichen Tag – von Problembewusstsein war hier aber wenig zu spüren: „Die getesteten Erzeugnisse sind im Hinblick auf die angeblichen Mineralölgehalte voll verkehrsfähig und entsprechen den  lebensmittelrechtlichen Normen. Insbesondere sind sie nicht gesundheitsgefährdend“, hieß es in einer Erklärung. Ende der Durchsage.

Und auch der Lobby-Verband der Lebensmittelhersteller, BVE, meldete sich zu Wort – und kritisierte die Stiftung Warentest: Man sei vorab nicht informiert worden, beklagte sich BVE-Hauptgeschäftsführer Matthias Horst, und überhaupt handele es sich doch „um ein in Deutschland bekanntes Problem“.

Die zuständigen Behörden bemühten sich ebenfalls redlich, das Thema herunterzuspielen.„Unsere Besorgnis ist nicht allzu groß“, teilte etwa das Bundesinstitut für Risikobewertung, das dem Bundesverbraucherministerium untersteht, mit.

Komisch nur, dass eine Studie, die das Ministerium selbst in Auftrag gegeben hatte, schon vor mehr als einem halben Jahr das Problem ganz anders einschätzte. Die vom Ministerium beauftragten Wissenschaftler stellten hohe Mengen krebsverdächtiger Mineralölbestandteile in vielen Lebensmitteln fest – unter anderem in Reis, Gries, Backmischungen oder Frühstückscerealien. Neben Mineralölbestandteilen identifizierten die Forscher zudem mehr als 250 andere, potenziell gefährliche Stoffe, die aus den Receycling-Kartons in die Lebensmittel übergehen können, darunter krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Klebstoffe, Weichmacher und Photoinitiatoren. Nur auf einer versteckten Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist der 204 Seiten umfassende Abschlussbericht publiziert. In der Reaktion auf den Adventskalender-Test der Stiftung Warentest ging Verbraucherministerin Ilse Aigner mit keinem Wort auf die alarmierende Analyse ein: Sie verschweigt die eigenen Untersuchungsergebnisse.

Stattdessen kündigte sie an, einen Grenzwert für Mineralöl in Lebensmittelverpackungen zu prüfen. Klingt ja erst einmal gut. Nur weiß die Ministerin aus ihrer Studie, dass ein Grenzwert allein für Mineralölrückstände das grundsätzliche Problem nicht lösen wird – bei mehr als 250 umstrittenen Stoffen in Verpackungen. Die Studie kommt deshalb zu einem eindeutigen Ergebnis: In der derzeitigen Form sind Recyclingkartons für Lebensmittel schlicht ungeeignet. foodwatch fordert: Statt eines Grenzwertes für Mineralöl muss Ilse Aigner dafür sorgen, Altpapier zukünftig nur dann für die Verwendung als Lebensmittelverpackung zuzulassen, wenn die Produkte durch eine Trennschicht vor gesundheitsgefährdenden Substanzen aus der Verpackung geschützt werden. Genau das ist die Empfehlung der Wissenschaftler in der Aigner-Studie.

Liebe foodwatch-Interessierte, wir bleiben an dem Thema dran, denn der Fall zeigt (leider) wieder einmal: Wir müssen Politik, Behörden und der Industrie genau auf die Finger schauen. Ansonsten versucht man, uns Verbraucher mit Halbwahrheiten und Alibi-Maßnahmen abzuspeisen.

Herzliche Grüße,

Ihr foodwatch-Team

PS: Egal ob Dioxin im Frühstücksei oder Mineralöl in der Schokolade: Viel zu oft scheut die Politik wirksame Maßnahmen – aus Rücksicht auf die Interessen der Industrie. Dagegen kämpft foodwatch. Unsere Arbeit ist dabei nur möglich mit Ihrer Hilfe! Bitte unterstützen Sie uns und werden Sie jetzt Fördermitglied:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Kinderrechte

Ich habe, darauf gestoßen durch einen Artikel vom haushundhirschblog, eine Sendung im WDR gesehen: Sektenkinder

Hat jemand diesen Beitrag zufällig gesehen?

Noch immer sehe ich Szenen aus dem Film vor mir, Kindern denen die unten aufgelisteten Grundrechte verwehrt werden. Manches kann einem wirklich die Tränen in die Augen treiben. Gleichzeitig habe ich hier mal die Kurzfassung der „Kindergrundrechte der UN“ abgeschrieben. In Deutschland und sicher auch in anderen Ländern (das weiß ich nicht so genau) ist es sehr schwer, Kinder  aus den Familien zu nehmen. Nur wenn eine akute „Kindeswohlgefährdung“ vorliegt, ist das möglich. Nach diesem Film, aber auch nach allerlei anderen Erlebnissen, kommen mir an dieser Praxis Zweifel. Immer mehr halte ich es für besser, dass wir qualifizierte Einrichtungen schaffen, die die Kinder auffangen, ihnen ein liebevolles, strukturiertes und kindgemäßes Leben bieten und ihnen später einmal ein selbständiges Leben ermöglichen.

Das kostet Geld —- armes Deutschland!

Die 10 Grundrechte der Kinder
1. Das Recht auf Gleichbehandlung
2. Das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit
3. Das Recht auf ausreichende und gesunde Ernährung
4. Das Recht auf Gesundheit und somit auf angemessene Pflege
und Behandlung
5. Das Recht auf Bildung und Ausbildung
6. Das Recht auf eine Familie, Fürsorge und ein sicheres Zuhause
7. Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung
8. Das Recht sich zu informieren, seine Meinung zu äußern und
angehört zu werden
9. Das Recht auf Schutz vor Gewalt, Ausnutzung und Verfolgung
10. Das Recht auf speziellen Schutz für Flüchtlingskinder oder
Kinder mit einer Behinderung

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Vorausschicken möchte ich, dass ich wirklich nichts gegen Haustiere habe. Ich finde es schön, wenn die alte Frau aus der Straße mit ihrem kleinen Dackel spazieren geht, den einen oder anderen Schnack hält und so unter Menschen kommt. Schön, wenn Kinder durch ein Kaninchen oder ein Meerschweinchen Verantwortung und Zuverlässigkeit lernen. Aber muss es wirklich sein, dass in einer Wohnung etwa 10 Katzen leben, die nach Katzenart Singvögel jagen und ihren Kot gerne in Sandkästen und Blumenbeete der Nachbarschaft verteilen? ( Antwort von einer Katzenbesitzerin: Meine Katzen machen das nicht…) Die ihren Hund zum Scheißen (Tschuldigung) gerne auf die anderen Grundstücke schicken, weil sie zu faul für einen ausgiebigen Spaziergang sind? Ist da nicht das Gleichgewicht etwas gestört? In meiner Kindheit war ich viel im Dorf unterwegs, auch ich hatte eine Katze und einen Hund. Die Tiere liefen irgendwie mit, fingen Mäuse(der Hund nicht) und waren treue Gefährten. Aber mittlerweile gibt es doch mehr Haustiere als Kinder. Und der Kleintiershop verdient mit albernem Meeschweinchenleinen und unglaublichem Tierspielzeug richtig Geld . Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich oft einen Mann, der seinen Hund im Fahrradkorb durch die Gegend fährt und eine Frau, die ihren Hund spazieren trägt, wenn er nicht mehr kann (das ist kein Scherz).              So, ich geh jetzt den Haufen vor meiner Haustür wegmachen, bäh!

Die ganz miese Nummer

Diese Post bekam ich heute. Absender: World children´s fund. Ein rührseliger Brief, gefüttert noch mit einem Tuch (da möchte ich gar nicht wissen, unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde…)

Bei hr – online und anderen seriösen Adressen  konnte ich von den miesen Machenschaften dieses Geldsammelinstitus lesen:

Danach bezog der in Kalifornien lebende WCF-Gründer Joseph Lam allein im Jahr 2009 über eine Million Dollar aus Spendengeldern. Auch vier weitere Familienangehörige erhielten Geld aus dem Spendenaufkommen; insgesamt flossen der Familie Lam mehr als 1,8 Millionen Dollar im Jahr zu.

hr – online bezeichnet WCF als „familiären Selbstbedienungsladen“…

Es ist schon widerlich, wie hier mit hungernden Kindern und schrecklichem Elend versucht wird, Kohle zu machen!

Gläsern

Ja, nun will die Schufa auch Daten von facebook und anderen sozialen Netzwerken sammeln. Also, seid vorsichtig, welche Daten ihr so ins weite Netz schickt.  Es ist ohne große Mühe möglich, ein Gesamtbild von jemandem zu erstellen und Informationen zu bündeln. Das beginnt ja schon mit der personalisierten Werbung, die einen auf manchen Seiten erwartet. Datenschützer warnen jedenfalls eindringlich vor dieser Vernetzung.

Weitere Infos findet ihr z.B. bei den Momos oder beim NDR.