Schlüsselmomente

In meinem Adventskalender „Der andere Advent“ gab es – zusammen mit einem kleinen Schlüsselanhänger- einen kleinen Text. Darin geht es um Momente im Leben, in denen wir innerlich „Aha“ sagen, kleine oder große Situationen, die uns zum Nachdenken oder sogar zum Umdenken bringen.

Eine Freundin sagte, es sei doch bestimmt ein großer Schlüsselmoment gewesen, als ich von meiner Krebserkrankung erfuhr. NEIN, das war nur ein Schock.

026Der Schlüsselmoment kam eigentlich erst, als ich mit dem Fahrrad langsam durch die Gegend fuhr:

Kuck nicht immer danach, was du NICHT kannst, sondern danach, was du KANNST. Das ist nämlich verdammt viel.

Und das Aufzählen von Sachen, die ich machen kann, hilft mir auch in Situationen mit trüben Gedanken! Bei uns scheint heute tatsächlich die Sonne, die werde ich gleich mal genießen gehen. 017

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10 Gedanken zu “Schlüsselmomente

  1. Bei mir wird es immer weniger, was ich kann.
    Das ist mehr als frustierend. Dan heule ich immer.
    Bei dir wird es wieder aufwärts gehen. Langsam aber gut.
    Das wünsche ich dir
    Bärbel

  2. Liebe Rana, manche Ereignisse bringen erst einmal einen Riesenschreck. Irgendwann kommt dann der Moment wo man sich arrangieren muss. Tut man das nicht bleibt man im Mangel, im Vergleich zu früher… das macht unzufrieden, lähmt. Ein Perspektivewechsel auf die Dinge die im Moment machbar sind, machen zufriedener.
    Manchesmal darf man sich schon auch ein wenig selbst bemitleiden – nur, darin verhaftet bleiben ist grosser Mist. Ich lese gerne bei Dir, deinen Blick auf das sonnige im Leben ist bereichernd. Und es wirkt ansteckend – bei mir zumindest. Danke für deinen Einblick. Weiterhin gute Besserung, liebe Rana.

  3. Einen ganz großen Schlüsselmoment hatte ich vor gut zwei Wochen, als ich nach fast sieben Jahren absoluter Funkstille Kontakt mit meiner Mutter aufgenommen hatte. Seitdem telefonieren wir regelmäßig und sehr ausführlich miteinander, und nächste Woche werde ich sie besuchen. 😀
    Ich wünsche dir alles, alles Gute und Liebe! ♥

  4. Liebe Rana,
    manchmal glaubt man, dass man an einem absoluten Wendepunkt, oder wie immer man es bezeichnen will, angekommen ist. Was ist das alles schon. Es geht ja weiter. Was aber, wenn man sich mit dem Gedanken vertraut machen muss, dass vielleicht nichts mehr weiter geht, weil man selber nicht mehr weiter kann? Seit einiger Zeit nehme ich persönliche Herausforderungen anders an.
    Alles, alles Gute für dich.

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