Lächeln

Häufig hatte ich in der letzten Zeit mit einer Frau zu tun, die anscheinend kein freundliches Gesicht machen konnte. Stets war ihr Blick so, als hätte sich die ganze Welt gegen sie verschworen. Mit dieser Ausstrahlung schaffte sie oft eine eigenartige Stimmung und erzeugte sogar eine unsichere und etwas unangenehme Atmosphäre bei ihren Gesprächspartnern. Schrecklich, ich fand sie irgendwie ehrlich gesagt ziemlich abstoßend und unangenehm.

Nun das kleine Wunder: Aus irgendeinem Grund, den ich nicht kenne, kam sie heute mit einem lächelnden, schon fast fröhlichen Gesichtsausdruck zur Tür herein.

Ich hätte sie fast nicht erkannt. So eine hübsche und tolle Person.

Und was lerne ich daraus??? Ab und zu mal meinen Gesichtsausdruck zu kontrollieren. Mundwinkel hoch!

 

Klar weiß ich, es geht nicht immer. Und ich meine auch nicht, dass man mit einem grenzdebilen Dauergrinsen herumlaufen sollte. Aber sich einmal Gedanken zu machen, wie der eigene Gesichtsausdruck auf andere Menschen wirken kann, ist schon durchaus lohnenswert.

Ich werde mich mal bemühen! Also mein Motto für die kommende letzte Arbeitswoche:

Guck mal freundlich!022

-KunstmadebeiRana-  Weiwei istnichtsdagegen!

7 Gedanken zu “Lächeln

  1. Weiwei könnte von dir noch lernen, liebe Rana. 😉
    Ein Lächeln ist der Schlüssel zum Tor vieler Herzen, und völlig kostenlose Schönheitskosmetik, und Sport betreibt man damit auch, es werden über dreißig Gesichtsmuskeln beansprucht. Wenn man einen Flunsch zieht oder eine finstere Miene macht, sind’s nur etwa zehn. 😉
    Liebe Grüße!

  2. „grenzdebilen Dauergrinsen“ – das halte ich auch für höchst unecht und gefährlich.
    Aber nachdenkenswert ist dein Beitrag auf jeden Fall, da macht man sich zu wenig Gedanken drüber.

    Keep smiling 🙂 .

  3. Ich laufe vermutlich mit einem Dauerlächeln rum, weil zum einen der Gatte gerade zu Besuch ist und zum anderen ich schon unerwartet nächsten Freitag nach Hause fahren kann.

  4. Nachdem ich mal ein schreckliches Blitzerfoto von mir gesehen hatte und mein damaliger AG, zu dem das gekommen war (Dienstwagen), mich fragte, was da denn Schlimmes los war, bemühte ich mich ganz bewusst, lächelnd hinterm Steuer zu sitzen. Denn natürlich war gar nichts, ich guckte halt einfach nur so uninspiriert vor mich hin. Inzwischen – das ist Jahre her – hab ich mich so an das kleine Lächeln gewöhnt, dass es überhaupt nicht schwer fällt, weil es die übliche Pose ist. Normalzustand ist nie schwer. Aber am Anfang war es das natürlich, ich will nichts schön reden, nur mitteilen: Ja, das funktioniert.

    Und noch etwas habe ich bemerkt, man kann mit Lächeln auch die eigene Stimmung heben. Natürlich keine Probleme lösen und es ist auch nicht immer angebracht.Aber für die kleinen Alltagsdinge – oder eben wenn wirklich nichts ist für die „Füllzeiten“ ist die eigene Stimmung mit einem Lächeln viel besser.

    Grüße! N.

  5. Ich behaupte auch, wenn man sich zwingt zu lächeln hebt sich die Stimmung automatisch. Nicht nur bei einem gegenüber, sondern natürlich auch bei einem selbst.

    Ich muss ja jobmäßig eigentlich immer lächeln. Da ich grundsätzlich ein positiver Mensch bin, fällt mir das meistens nicht schwer. Aber es gibt natürlich diese Tage… Man ist ja kein Roboter. 😉

    LG

  6. Hm – sich zum lächeln zwingen? Finde ich dann doch etwas künstlich. Doch bei Deinem Foto kommt das Lächeln von ganz alleine. Ich glaube es ist wichtiger – das ist meine Enstellung – etwas Positives zu suchen, das es immer gibt. So findet sich dann ein Lächeln das authentisch ist. So nach dem Motto Deines Blog: Man muss immer etwas haben, worüber/worauf man sich freut.
    PS Ich habe mir in eigener Sache heute mal ein Wääähhh von Dir geklont 🙂

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