Was gut tut: schwänzen

Bei Frau Kreativberg lese ich immer sehr gerne ihre Beiträge zum Thema: Was gut tut.

Jetzt habe ich mir ihre schöne Idee einmal „ausgeliehen“ und das getan, was mir gut  tut: Nämlich nach einer schlechten Nacht und einem langen Tag einfach einen abendlichen Termin (es geht um kommunale Politik) zu schwänzen. Zuerst meldete sich noch so etwas wie ein schlechtes Gewissen, aber nun sitze ich entspannt an meine Computer. Ich merke immer wieder, dass ich mehr Freiräume für mich brauche – der Gedanke daran, dass alle Abende in einer Woche schon „belegt“ sind, verursacht ein ungutes Gefühl.

Früher hatte ich eher das Bedürfnis viel zu unternehmen und mit vielen Menschen zusammen zu kommen. Heute genieße ich es, wenn es um mich herum ruhig ist, vielleicht leise Musik oder einfach nur lesen oder stricken. Das liegt sicher zum einen an dem Lärm, dem ich ja täglich zumindest zeitweise ausgesetzt bin. Aber ein bisschen gebe ich auch dem „Alter“ die Schuld.

Ist das bei euch auch so? Oder leide nur ich unter zunehmender Häuslichkeit???

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17 Gedanken zu “Was gut tut: schwänzen

  1. Mir geht es auch so. Ich bin total gerne zu Hause und sehe zu, dass ich in der Woche maximal 2 lieber aber nur 1 „Termin“ am Abend habe. Früher konnte ich gar nicht genug um die Ohren haben. Alles hat seine Zeit.
    Liebe Grüße
    Sabine

  2. Ich bin auch gerne abends zu Hause. Das war in der Berliner Zeit anders, da gab es keinen Abend ohne Termin. Mit den Kindern wurden die Termine andere, aber es gab quasi keinen Abend ohne Programm. Jetzt ist das anders. Ich entdecke die Ruhe des Strickens, die Schönheit des Sonnenuntergangs über der Pfalz (auf die ich von meinem Balkon aus gucke mit nur dem Rhein und etwas Aue dazwischen) und das einfach mal nichts verplant haben, spontan entscheiden, jetzt gehe ich doch noch ins Kino oder eben nicht.

    Und JETZT gehe ich mal vor Mitternacht ins Bett.;)
    Grüße! N.

  3. …bei mir ist das auch so, liebe Rana,
    und da meine Arbeit eher ruhiger geworden ist, muss es wohl am Alter liegen…ich mag es gar nicht, wenn ich jeden Abend weg muss, bleibe gern zu Hause…

    LG Birgitt

  4. Alles hat seine Zeit, bei mir kommt die Ich-Zeit immer dann zu kurz, wenn ich nur unterwegs bin, insofern: ich kenne es gut, auch mal einen Termin sausen zu lassen, um einen Abend mit mir – und nur mit mir – zu verbringen. Viel Spaß beim Schwänzen, liebe Grüße schickt Doris

  5. Jeden Abend einen Termin, das wäre mir in jedem Fall auch zu viel. Mal ab und an, wegen mir auch spontan auch ausser Haus, das ist in Ordnung, aber ich suche mir das auch genau aus. Ich brauche Freude daran und wenn das stimmt, das ich wirklich damit auch etwas für mich tue, nur dann mache ich noch solche Termine. Ich brauch auch die häusliche Ruhe, den Tagesausklang mit meinen Fotos und um mich meine Tiere 🙂 oder mal einen netten Fernsehabend mit „Prettywomen“ 🙂 aber ansonsten ist selbst Fernsehen für mich kaum noch möglich, dieser Blödsinn zieht mich nur runter und das will ich nicht 🙂 Also Schwänzen ist o.k. wenn die Anwesenheit eh nur bedingt sinnvoll wäre 🙂

  6. Das kenne ich sehr gut, liebe Rana. Früher bin ich oft und auch gerne um die Häuser gezogen, mittlerweile bin ich ausgesprochen froh, wenn ich abends keine Termine habe – vom Nebenjob beim Veranstaltungsdienst einmal abgesehen, auf diese Einsätze freue ich mich stets – und es mir zuhause gemütlich machen kann. Ein bisserl fernsehen, ein bisserl computern und bloggen, gut essen, ein Glaserl Wein zur Entspannung, vor dem Schlafengehen noch lesen – so gefallen mir die Abende jetzt am besten. 😉

  7. Ich reihe mich hier mal ein. Auch ich bin gerne abends zu Hause. Eigentlich sollte ich mich öfter abends zum Sport aufraffen, aber ich mag nicht. Je kälter und düsterer es jetzt wird umso mehr verstärkt sich das Bedürfnis zu Hause die Tür hinter mir zu zu machen und unser Zuhause zu geniessen.

  8. Die gleiche Erfahrung mache ich auch gerade, es verursacht mir Streß ständig auf Achse zu sein, ein vollgepackter Terminkalender ist der Horror. Allerdings macht sich dann das schlechte Gewissen breit, obwohl ich mich selbst frage, warum? Ein Teil von mir freut sich auf Herbst/Winter denn da „darf“ man sich offiziell einkuscheln statt allen „Events“ beizuwohnen.

  9. Ich bin auch gerne zuhause, gehe aber auch gerne weg. Im Moment hab ich ja leider so viel Zeit, das ich froh bin über jeden Termin. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, werde ich die nächsten Monaten wohl viel unterwegs sein. Viel Arbeit und natürlich der Drang, viel Gegend zu erkunden…aber im Prinzip genieße ich auch ruhige Abende zuhause.

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