Sommerland Nord

In dieser Zeit, sagen wir mal so etwa drei Wochen vor den Sommerferien, beschäftige ich mich „eigentlich“ mit nichts anderem als Schule: Zeugnisse, Berichte, sortieren,Besprechungen,  Feiern vorbereiten –  was eben immer so alles plötzlich auf einen zugeflogen kommt …

Wer mal etwas mehr über den täglichen Nahkampf von Kollegen in einer Schule in Hamburg sehen möchte, dem sei dieser Beitrag von „panorama reporter“ empfohlen. Mal was aus der Praxis…

Hier im Norden ist nun Sommer angesagt und auch wenn es sich angesichts der zahlreichen Überschwemmungen etwas eigenartig anhört: Meine Kartoffeln (gesetzt aus den restlichen angekeimten Kartoffeln aus der Gemüsekiste) muss ich wässern, damit die Ernte nicht zu kläglich ausfällt.

013Ansonsten kann man auch auf der Terrasse wunderbar arbeiten und dabei die erste eigene Ernte des Jahres, nämlich einen Tee aus Minzblättern genießen.

009Die Johannisbeeren sind noch grün, lassen aber schon eine reichhaltige Ernte vermuten:

014Flop des Tages war ansonsten der Versuch, am frühen Morgen etwas aus dem Gefrierschrank herauszunehmen, von dem ich vermutete, es sei Gemüsepfanne. Nein, heute Abend gibt es Weißkohleintopf – gerade das richtige für so einen herrlichen Sommertag, oder?

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16 Gedanken zu “Sommerland Nord

  1. Hier müssen sie auch alle ihre Gärten wässern.
    haha, an solch einem warmen Tag Eintopf, Nun ja, warum eigentlich nicht, geht auch.
    Alles Gute mit den Vorbereitungen auf die Zeugnisse und die Ferien.

  2. Ich habe den Panoramabeitrag gestern gesehen…. ne, Lehrerin wäre nix für mich. Ich würde durchdrehen bei solchen Schülern. Hut ab vor denen, die das aushalten und mit Engagement ihren Beruf machen.
    Lad Martin ein, der würde heute sogar Grünkohl essen, da ist er völlig schmerzbefreit 🙂 Bei uns gibt es heute allerdings Scholle und Gurkensalat. Ein feines Sommergericht hatten wir gerade zwei Tage lang… Nudeln a la Rainer Saß, Rezept angeblich original aus Rom. Sehr lecker (rezept bei uns eingestellt…auf momozept.de)

  3. Wenn es schnell gehen muss, vergesse ich auch immer das Gefriergut entsprechend zu beschriften. Dann ist auch hier Rätselraten angesagt…
    Grüßle Bellana

  4. Dieser Beitrag war wirklich gut, liebe Rana. Obwohl ich mit den Älteren zu tun habe, sind die Probleme oft ähnlich gelagert. daher bin ich froh, auch viel in der Sek 2 zu unterrichten, das ist zwar eine Menge Arbeit an Vorbereitungen und auch Korrekturen, aber wesentlich entspannender.

    Meine Zeugnisse sind so weit fertig, dass ich sie nur noch einmal kontrollieren muss. Wir haben ein neues System und können das nun auch bequem von zu Hause aus machen.

    Halt durch, wir haben nur noch zwei Wochen 🙂 .

    LG Anna-Lena

    • Ich habe ja die kleinen Schulkinder – da sind auch Probleme, aber zumindest bekommt man viel Rückmeldungen, gemalte Bilder usw. – das ist immer noch irgendwie schön!

  5. Ich bewundere Lehrer/innen sehr. Das wäre ganz sicher kein Job für mich, obwohl vor sehr vielen Jahren mal geplant gewesen ist, dass ich die Lehrerlaufbahn einschlagen sollte. 😉
    Hab‘ einen schönen Sonnentag!

      • Die Schule ist ja hier auf der Insel, allerdings auf der anderen Seite in dem grauenhaften Hochhausgebiet. Sozialer Brennpunkt, wie das auf neudeutsch heißt…. sicherlich nicht beispielhaft für Hamburg, aber eben auch Realität.

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