Vor 70 Jahren

Am 22. Februar 1943 werden Hans und Sophie Scholl sowie ihr Kommilitone Christoph Probst wegen „Hochverrat, Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung“ angeklagt. Aus Berlin ist der berüchtigte NS-Richter Roland Freisler angereist, um den Schauprozess zu führen. Alle drei werden zum Tode verurteilt.
Die „Weiße Rose“, eine Widerstandsgruppe um die Geschwister Hans und Sophie Scholl an der Münchner Universität, druckt in einem kleinen Atelier heimlich Flugblätter gegen die Nazi-Diktatur. Am Vormittag des 18. Februar legen die beiden Studenten Flugblätter an ihrer Universität aus. Sophie lässt einen ganzen Stapel in den Lichthof regnen. Doch ein Hausmeister beobachtet die Geschwister und schlägt Alarm. Die beiden werden von der Gestapo verhaftet.
Tagelang wird Sophie von dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr verhört. Anfangs gelingt es ihr, den erfahrenen Kriminalisten zu täuschen. Dann aber gesteht ihr Bruder, die Flugblätter gedruckt und verteilt zu haben. Nun gibt auch Sophie zu, Mitglied der „Weißen Rose“ zu sein und bekennt sich offen zu ihren Idealen. Durch ihr Geständnis versucht sie, die anderen Mitglieder der „Weißen Rose“ zu schützen. Sophie weicht auch dann nicht von ihrer Überzeugung ab, als Mohr anbietet, ihr Leben zu retten. „Vor 70 Jahren – Hinrichtung der Geschwister Scholl“ das Thema am Samstag, dem 23.02. 2013, ab 20:15 Uhr auf Tagesschau 24!

Text von hier

In der nördlichsten Stadt erinnerten Schüler heute mit einer Mahnwache an diesen Tag.

010 011

Das finde ich toll – ich hoffe nicht,  dass ihr Geschichtslehrer sie dazu gezwungen hat …

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Barbara Sichtermann: Wer war Sophie Scholl?

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8 Gedanken zu “Vor 70 Jahren

  1. Es waren beeindruckende junge Leute. Manchmal bringt das Beschäftigen mit solchen „Begebenheiten“ jungen Leuten viel mehr als tausend Zahlen. Das merke ich hier, wenn es um die Stolpersteine in Leipzig geht und um die Menschen, denen sie gewidmet sind.
    Meine Mittelschule war nach den beiden Geschwistern benannt. So kannte ich ihr Schicksal auch schon als Schüler.
    Gruß von der Gudrun

  2. Liebe Rana, wie gut, dass du erinnerst.
    Vergessen dürfen wir sie nie.
    Der Mut ist wahrlich bewundernswert.
    Wir sind privilegiert, dürfen sagen, handeln, tun, was wir wollen.
    Leider vergessen das viele junge Leute.

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