Schlüssel…

Also, mit dem Alter hat das Folgende nun mal nichts – GAR NICHTS-  zu tun. Denn schon früher musste ich den Spott der eigenen Kinder ertragen, wenn ich mal wieder den passenden Schlüssel, die Brille oder so etwas suchte. Man sollte ja solcherlei Dinge  eigentlich immer an einen festen Platz deponieren …

Im Laufe der Jahre bin ich nun zu der Einsicht gelangt, das es am besten ist, alle Schlüssel, die ich regelmäßig benötige, zu einem dicken Bund zusammenzufügen. Das kann man dann auch nicht so schnell verlegen – klötert zwar etwas beim Autofahren, aber hat sich im Prinzip super bewährt.

Einen kleinen einzelnen Hausschlüssel habe ich jedoch, falls man mal nicht mit 2 Kilo Schlüsselgewicht im Abendtäschchen herumlaufen möchte.

Mit so einem kleinen Schlüsselchen öffnete ich also gestern Abend die Tür und  – ließ ihn stecken… von außen, sozusagen ein Angebot für Banditen, dass diese nicht ablehnen sollten, wenn sie eine Berufsehre hätten.

Tja, liebe Einbrecher, das wäre schick gewesen, was? Und ich habe euch diese geniale Möglichkeit die ganze Nacht geboten, bis ich heute früh die Zeitung reinholte. Aber ihr habt es nicht gemerkt…und nun habt ihr Pech – alles wieder verriegelt und ganz bestimmt steckt jetzt von außen kein Schlüssel mehr im Schloss.

Ich werde jetzt wohl jeden Abend noch mal genau kontrollieren, allzu oft möchte ich dieses Angebot dann doch nicht machen 😉001

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10 Gedanken zu “Schlüssel…

  1. Liebe Rana,

    was meinst du, wie oft ich schon einen unserer Schlüssel morgens auf der Haustür entdeckt habe! Mit allem Drum-und-Dran. Autoschlüssel etc. Bis jetzt ist das immer gut gegangen, aber berufen will ich das lieber nicht.

    Herzlichst
    Marie

  2. Letzte Woche klingelte der Hausflurputzi und machte mich darauf aufmerksam, dass draußen noch der Schlüssel steckt.
    Du siehst: Es passiert auch andernorts 😉

  3. Hach, wir hatten auch schon eine offene Haustüre die ganze Nacht, mehrmals und zwar immer dann wenn eine unserer Ablegerinnen noch unterwegs waren und einfach vergessen haben zuzusperren, bisher hatten wir auch Glück, die heutigen Einbrecher haben keine Ehre mehr;-)

  4. Hi Rana, ups, Glück gehabt! Das mit dem Suchen das kenn ich auch zu gut. Obwohl mein Kollege H. mich in der Hinsicht bei weitem übertrifft. Der ist eigentlich immer auf der Suche nach irgendwas – was er gerade verlegt hat. Der Gute hat Physik und Chemie und was weiss ich nicht noch alles studiert (Typ „zerstreuter Professor) und ich riet ihm, doch mal irgendetwas zu erfinden, so dass man Schlüssel, Zugangsberichtigungskarten, Brillen usw. quasi per Handy anrufen/orten könnte – das wär doch was! – aber er kommt leider nicht in die Pötte! (dabei könnten wir mit der Idee bestimmt sagenhaft reich werden ;-)) Lg, Annemarie

    • Ich habe mal so ein Schlüsselanhänger gehabt, der gab ein Geräusch von sich, wenn man pfiff, nur leider auch bei anderen Tönen… Das nervte dann ziemlich 🙂

  5. Gruselig, sich vorzustellen, was hätte passieren können. Bei uns kommt es tatsächlich immer wieder vor, dass Einbrecher die Wohnung ausräumen, während die Bewohner schlafen. Ein Albtraum! Was mir immer wieder passiert ist, ich hab die Wohnungstür morgens einladend offen gelassen. Nette, aufmerksame, Nachbarn, haben sie geschlossen und mir Bescheid gegeben. Ich hab dann mit einem komischen Gefühl erst mal in alle Zimmer geschaut (aber nicht unter’s Bett!). Inzwischen schließe ich die Tür richtig ab – man ist ja noch lernfähig in unserem Alter.
    Lieben Gruß und schönes Wochenende!
    Sabine

  6. Ist bei uns auch schon passiert. Das haben wir gemerkt, als ich abschließen wollte, das ging nämlich nicht. Da ist uns aufgegangen, dass draußen der Schlüssel steckte.
    Ich habe auch mal abgeschlossen, aber die Tür war gar nicht zu. Sowas habe ich auch schon gebracht.
    Aber nie ist jemand eingestiegen.
    Seitdem ziehe ich die Tür richtig zu.
    Einmal hat mein Mann seinen ganzen Schlüsselbund verloren. Da haben wir einen Schlüssel ins Schloss getan, die Tür verrammelt, damit sie nicht einfach aufzudrücken geht.
    Das war samstags, er hatte Brötchen geholt. Die Nacht auf Sonntag war grausam.
    Am Sonntag dann die letzten Brötchen aus der Tüte geholt und was war unten drin? Sein Schlüsselbund!

  7. Ich suche auch ständig meine Schlüssel und selbst das eigens dafür hier angebrachte Schlüsselkästchen hilft da wenig. Weil ich nämlich auch alle Schlüssel zusammen habe und das dicke Bund nicht in den Kasten passt 🙂
    Ich habe hier schon mehrmals dazu eingeladen, in mein Auto ohne größere Anstrengung einsteigen zu können. Das Angebot blieb aber auch ungenutzt. Vielleicht ist es doch von Vorteil, das mein sichtbarer Kofferraum dauernd mit Altpapier und anderem gefüllt ist…..

  8. Mein Schlüssel ist an einer Schnur an Hose oder Tasche festgebunden. So kann ich ihn nicht stecken lassen. Aber Einbrüche hatte ich schon drei in zwei früheren Wohnungen. Abgeschlossene Türen waren kein Problem für Einbrecher. Sie haben die Sicherheitsschlösser einfach ausgebohrt trotz geschütztem Profilzylinder ohne dass man das von außen sehen konnte.

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