Mut zum Ich –

– auch jenseits der 50?!

Heute las ich einen interessanten Artikel von Alex unter der Überschrift: „Mehr textiler Eigensinn, bitte!“ Es ging darum sich auch außerhalb der Normgröße schön zu kleiden und sich nicht in farbloser Kleidung zu verstecken.

Wenn man älter wird, entsteht ein ähnliches Problem. Die Figur ändert sich, Falten werden mehr, auch die Oberarme sind nicht mehr das, was sie mal waren…

Muss Frau deshalb gleich zur Fraktion der  „Beige – hellgrau – Fraktion“ wechseln? Möglichst unauffällig werden? Ich finde, nein!!!

Natürlich besteht die Gefahr, dass man sich lächerlich macht, dass die Hüfthose doch nicht mehr wirklich passt und der tiefe Ausschnitt nur noch doof aussieht.

Ich peppe meine Kleidung gerne mit ein paar bunten Sachen auf und habe Spaß aus meinem Fundus etwas zusammenzustellen.

Es gibt auch einige Blogs, die ich gerne lese und die sich mit „Style“ befassen, wie z.B. Sabines, Zickimicki oder Annemarie. Dabei geht nicht um „Immer das Neueste haben wollen“, sondern um neue Kombinationen mit vorhandenen Dingen und Sachen vom Flohmarkt.

Das alles hat nichts mit Verdrängung des Alters zu tun, im Gegenteil: Stehen wir zu uns, tauschen wir uns aus – das Leben bunt, auch über 50!!

Advertisements

23 Gedanken zu “Mut zum Ich –

  1. ich habe noch ein Jahr Zeit bis zur zweiten Hälfte des Jahrhunderts.
    Aber mit dem Frabgedanken gehe ich heute schon um. Muss nämlich immer mal in angemessener Businesskleidung erscheinen und will nicht den 375. Pinguin geben.
    Als „Quotenfrau“ aber den Paradisvogel darzustellen ist ebenso blöd.
    Schwer, da das rechte Maß zu finden….

  2. ich bin erstens keine Normgroesse und auch schon nach der 50 aber ich kleide mich gerne bunt, oder farblich sehr zueinanderpassend, peppe mit huebschen Schals auf und trage sehr gerne auch Rot, orange oder auch andere leuchtendere Farben. Also man soll und kann darauf sicher nicht verzichten, aber von der Form her doch eher nciht engangliegende Kleidung benutzen oder sehr tief ausgeschnitten. Das sieht nicht immer sehr schoen aus, auch wenn man jung ist.

  3. Hi, vielen lieben Dank für die Erwähnung und das Lob. Auf Marygolds Blog habe ich kürzlich einen schönen Spruch gelesen, den ich persönlich sehr treffend finde „Inside every older person is a younger wondering what the hell happened“ 🙂
    Lg, Annemarie

  4. Diese Zeilen kennst du sicher auch:
    Mit 5 Jahren: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht eine Prinzessin.
    Mit 10 Jahren: Sie schaut sich an und sieht das Aschenputtel.
    Mit 15 Jahren: Sie schaut sich an und sieht die hässliche Stiefschwester des Aschenputtels: „Mutter, so kann ich unmöglich zur Schule gehen!“
    Mit 20: Sie schaut sich an und sieht sich „zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie geht trotzdem aus.
    Mit 30: Sie schaut sich an und sieht sich „zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie findet, sie habe jetzt keine Zeit, sich darum zu kümmern und sie geht trotzdem aus.
    Mit 40: Sie schaut sich an und sieht sich „zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie sagt, sie sei zumindest „sauber“ und sie geht trotzdem aus.

    Mit 50: Sie schaut sich an und sagt: „ich bin ich“ und geht überall hin, wo sie hingehen will.
    Mit 60: Sie schaut sich an und erinnert sich an alle Menschen, die sich nicht mehr im Spiegel betrachten können. Sie geht hinaus in die Welt und erobert sie.
    Mit 70: Sie schaut sich an und sieht Weisheit, Lachen und Fähigkeiten. Sie geht aus und genießt das Leben.
    Mit 80: Kümmert sie sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen. Sie setzt sich ganz einfach einen lila Hut auf und geht aus, um sich mit der Welt zu vergnügen.

    Es lebe mein lila Hut 🙂

  5. rana, du hast meinen tag gerettet! egal, was heute noch kommt, sobald ich an deine herrliche grüne „meerjungfrauenkombi“ denke, werde ich ein breites grinsen im gesicht haben.
    die bezeichnung „jung“ frau ist gewollt, im vergleich zu den 100jährigen sind wir jung und außerdem ist 50 bloss eine zahl und sagt gar nichts darüber aus, wie wir uns fühlen. egal in welchem alter, wir bleiben doch was wir sind. kein grund das zu verbergen.
    danke dass du mich als styleblog erwähnst, ich werde heute hocherhobenen hauptes auf wolken schweben.
    lieben gruß von sabine

  6. Ich bin ja noch knapp unter 50, aber ich werde ganz sicher nicht meine vielen farbigen Sachen entsorgen, nur weil ich eine 5 vorne stehen habe. Ich trage ja eh Sachen, die meist weit sind und von daher laufe ich wenig Gefahr, albern auszusehen, weil ich mich in viel zu enge Jeans zwänge. Und noch sagt mir jeder, ich kann immer noch gut kurze Röcke tragen. Ich hab da zum Glück die Gene meiner Mutter, die noch mit 70 schöne Beine hat.
    Ich lebe schon lange bunt und das wird auch so bleiben.

  7. Dein Artikel hat mich jetzt sehr berührt, liebe Rana. Ich gehörte nämlich zu denen, die ihren Kleiderschrank entrümpelt hat, weil sie dachte, dass das alles nicht mehr „zeitgemäß“ hinsichtlich des eigenen Alters ist. Miniröcke mochte ich ja eh nie, tiefe Ausschnitte auch nicht, aber ich hab auch die Farbe verbannt. Dann fühlte ich mich aber plötzlich nicht mehr wohl in meinem Alltagsgrau. Und hab’s geändert. Alles ist gut.

    Liebe Grüße von der Gudrun

  8. Ich habe nichts an meinem Stil verändert, als ich die magische 50 überschritt und werde es auch nicht mit 60 tun. Natürlich kann ich mich nicht wie eine Zwanzigjährige kleiden, aber wir sehen doch alle jünger aus, als wir sind, oder :mrgreen: ?
    Grau gibt es jedenfalls nicht in meinem Kleiderschrank und hat es auch nie gegeben.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

  9. Liebe Rana, so sehe ich das auch. Ich bin zwar noch einige Jährchen von der 50 entfernt aber ich bewundere gerne Frauen die sich gut und geschmackvoll kleiden, egal in welchem Alter sie sind. Es muss nur zum Typ und zur Figur passen. Ich denke, wenn man sich an ein paar Grundregeln hält, kann man auch viele Trends mitmachen wenn man das denn möchte.
    LG Karoline

  10. Ich habe zwar neulich die 60 erreicht, muss aber sagen, dass ich mich nicht die Spur anders fühle als mit 50 und auch keinerlei Änderungen bezüglich meiner Garderobe vornehmen werde.
    Warum auch?
    Grüßle Bellana

  11. Ich bin gegen das Rentnerorange und trage die Farben, die mir gefallen und die Sachen, in die ich reinpasse.
    Das Grün auf dem Foto passt auch gut zu deinem Teint!
    LG
    Sabienes

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s