Was ist das hier eigentlich für´n Blog???

Gerade las ich diese Frage bei Piri und diese Gedanken habe ich mir auch schon über mein Geblogge gemacht. Irgendwie ist mein Blog so ein „Mal dies mal das, unausgewogen, mal Alltag, mal allgemeine Fragen, die mich bewegen…“ und auch Gekochtes und Gehäkeltes kommt vor. Ich bewundere Menschen, die sich sicher für eine Sache, ein Thema, einen Inhalt entscheiden können. Mir gelingt das nicht immer.

Und wisst ihr, was das Gute ist, wenn man sein eigenes Blog hat?? Man kann ganz alleine, völlig undemokratisch über den Inhalt bestimmen, das tut auch mal gut. Egal, ob ich jetzt beschließe euch meine 27 angefangenen Strickteile zu zeigen oder über eine furchtbar traurige Schulgeschichte zu berichten, die ich heute erleben musste – es ist in der Regel eine spontane Augenblicksentscheidung. Das was ich schreibe, bereite ich nicht lange vor, eigentlich denke ich selten über das nach, was ich in der nächsten Zeit schreiben möchte.

Irgendwie lese ich auch am liebsten in Blogs, die alle möglichen Themen ansprechen und bei denen ich merke, dass die Autorin (meistens sind es ja Frauen) es ehrlich meint und authentisch ist.

Momentan überlege ich noch, ob ich nicht manchmal einige Texte auch in Englisch schreiben sollte… English for Runaways, oder so. Einfach so zur Übung!

Wie ist das bei euch so mit dem Bloggen??? Spaß, Stress, private Themen oder nicht? Politik oder nicht? Lange Vorüberlegungen oder spontanes Geschreibe?

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23 Gedanken zu “Was ist das hier eigentlich für´n Blog???

  1. Von mir aus darfst du auch gerne in Englisch schreiben, vielleicht roste ich dann nicht er so…

    Ich mag auch am liebsten Blogs in denen es menschelt und die nicht lupenrein sind! Machen wir also weiter so, gell?!

  2. Liebe Rana, ich lege mich bekanntermaßen ja auch nie auf ein Thema fest. Immer nur nette Blumenbildchen mag ich auch nicht. Aber wohl dem, der es mag. Jeder so, wie er es mag. Nur bin ich auf solchen Blogs kaum zu finden.
    Tu mir bitte einen Gefallen, ja? Bitte keine englischen Post! Ich kann doch kein englisch, sondern nur russisch. Oder kannste das auch?

  3. Ich schreibe, was mir in den Kopf kommt, zur Zeit ist es mal wieder sehr schullastig, aber es gibt auch Rezepte oder Urlaubsfotos. Kommentare zu politischem Geschehen sind eher selten geworden.

    Auf Englisch schreiben – das überlasse ich glaub ich lieber denen, die in einem englischsprachigen Land leben, das ist authentischer. Mein Blog ist eher nicht zum Englischlernen gedacht, dafür gibt es einige sehr gute Seiten.

  4. Ich schreibe zwar im Moment relativ einseitig über unseren Umzug (und dann vermutlich über den Einzug und jeden Nagel, den wir in die Wand kloppen 🙂 ), aber bei uns geht es ja auch relativ gemischt zu… von Kochrezepten bis Politik…

  5. ich mag deinen blog so, weil es fast so ist, als ob ich bei einer freundin zum ratschen (klönen) vorbei schau. da gibt’s eben nicht nur ein thema. natürlich mag ich die gut gemachten spezialistenblogs – fotos, einrichtung, kochen, etc. – auch, aber mehr zur information als zum austausch. lieben gruß von sabine
    ps. ich kann dir nur empfehlen, es mit englisch zu versuchen. es erweitert den wortschatz. da einem aber (aus höflichkeit?) keiner verbessert, führt es nicht automatisch zu einem guten englisch. übrigens der von dir vorgestellte englischblog ist klasse, da macht lernen richtig spass.

  6. Ich finde auch die Querbeet-Blogs am schönsten. Allerdings blogge ich selber immer noch eher vorsichtig und halte mich besonders mit politischen Äußerungen zurück, obwohl es nicht so ist, dass ich keine Meinung zu aktuellen Themen habe. Vielleicht ändert sich das dann, wenn ich nicht mehr berufstätig bin. Das ist vielleicht ein bißchen feige, aber man weiß ja nie, wer alles so mitliest…..
    Grüßle Bellana

    • aber man weiß ja nie, wer alles so mitliest…..
      stimmt, das weis man nicht.
      Trotzdem lasse ich mir die Möglichkeit nicht nehmen, auch zu politischen Dingen meinen Senf dazu zu geben.
      Und wenn es um sehr private Dinge geht, gibt es durchaus auch die Möglichkeit, diese in einem entsprechenden Blog mit eingeschränktem Leserkreis zu behandeln.

  7. Pingback: Was ist das hier für ein Blog? « Mensch lebt nur einmal

  8. Meiner fing mal als rein literarischer Blog an, wurde dann immer bunter und so mag ich ihn auch. Was ich nicht mehr mache, sind Projekte und Stöckchen, da investiere ich meine Zeit lieber ins Geschreibe. Aber das steht ja auch jedem frei.

    Für die gedanklichen literarischen Ergüsse habe ich die Visitenkarte und so soll es auch bleiben.
    Bloggen verändert sich, wie auch die Interessen sich verändern. Hauptsache, es macht weiterhin Spaß, regt das Gedankenkarussell an und bereichert.

    Mit lieben Grüßen
    Anna-Lena

  9. querbeet, also alles was einem in den Sinn kommt, moeglichst von Zeit zu Zeit auch irgendein Bilderthema das von vielen mit gemacht wird, so sehe ich den Blog. Politik mag ich da gar nicht und Laestereine, sei es ueber Chef oder Freunde auch nicht. Aber ich bin sowieso eine sehr zurueckhaltende Bloggerin und auch sehr oft in Zeitnot, da wird dann nix geschrieben und leider auch bei fast niemanden geantwortet. Meine Familie geht halt immer vor

    • Hallo Vivi, schön von dir zu hören. Dass du es trotz deiner immensen familiären Einbindung immr wieder schaffst, uns Einblicke in dein Leben „querbeet“ zu geben, finde ich toll— und Bloggen soll ja nicht in Stress ausarten!

  10. Mir gefallen auch die Blogs am besten, wo von allem etwas drin ist. Meiner ist ja auch so. 😉

    Ganz selten, dass ich ein Posting vorbereite, meistens ist es tatsächlich direkt aus dem Leben gegriffen.

    Aber es gibt auch Beauty- oder Deko-Blogs bei denen ich unheimlich gerne stöbere, weil einfach die Bilder so toll sind, oder tolle Ideen, Tricks und Tipps verraten werden. Jedem Leser kann man es eh nicht recht machen. Und wenn man keinen kommerziellen Blog hat, muss man das auch nicht.

    LG von einer, die kommerzielle Blogs ziemlich ätzend findet.

  11. Letztendlich könnte man für jedes Thema einen Extrablog machen, aber man merkt sehr schnell, dass man sich zersplittert und dass man ja doch EINE Person ist. Ich habe das nach mehreren Versuchen ja auch wieder aufgegeben, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen (bis auf das Fotoblog). ich würde auch gerne mehr Privates schreiben, aber du weißt ja …
    Liebe Grüße, April

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