Trott

Ich finde einen gewissen Alltagstrott angenehm. Wenn der Wecker immer um halb sechs klingelt, muss ich nicht lange mit ihm diskutieren, einfach aufstehen und ins Bad wanken.

Ich trinke jeden Morgen eine Tasse Tee, aber nur, wenn Alltagstrott angesagt ist. Sonst stehe ich ohne Kaffee nicht auf.

 

Zu einem richtig schönen Alltagstrott gehört auch die morgendlich Lektüre unserer Tageszeitung. Doch, halt wo ist sie ?…. die Zustellerin ist wohl noch nicht wieder in ihrem Trott?

Aber nun höre ich den Briefkasten klappern, ja er funktioniert wieder, der Trott !

Hat das Wort Trott eigentlich etwas mit „Trottel“ gemeinsam???

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13 Gedanken zu “Trott

  1. Mit Sicherheit haben die Wörten denselben Wortstamm – also, gib dir einen Tritt in den Allerwerstesten und beginn die Schule. Die Ferien sind vorbei! Mein Beileid hast du jedenfalls.

  2. Ich bin mir ziemlich sicher dass das Wort von Troddeln abstammt. Die sind ja auch an den Studienmützchen dran. So baumeln sie einem das ganze Leben lang vom Haupte. 😉 – Eben das was man so im Leben gelernt hat. ….und so mancher hat ziemlich viele Troddeln vor der Nase baumeln.

  3. „Hat das Wort Trott eigentlich etwas mit “Trottel” gemeinsam???“ Bei uns sagt man auch trotteln für: Langsam und unbekümmert vor sich hingehen, also schlendern, und im franz. gibts das Trottoire für den Fußgängerweg, das wir eingedeutscht haben. Auch beim Pferd gibt es die einfache Gangart Trott. Idiot kommt auch von Einfach- (-er Gangart), wie Trottel. :mrgreen:
    Warum sind die Ferien im Norden nur so früh. Im Süden geht es nun erst richtig los. Das war immer ein Problem, wenn wir mit Freunden und Kindern in HH Zeit verbringen wollten.
    Ich finde Alltagstrott auch hilfreich für sich tägliche wdh. Sachen, die einfach gemacht werden müssen.

  4. Trott ist wirklich manchmal so hilfreich, nur dann schaff ich Sport regelmäßig: aus dem Bett und kurz durchs Bad und loslaufen ist einfacher als sich immer wieder neu eine Lücke im Tag zu suchen, dann finde ich die Ausreden schneller als die Lücken.

  5. unter der woche brauche ich zumindest den morgentlichen trott, um gelassen in die gänge und außer haus zu kommen. am wochenende vermeide ich ihn, wenn es geht, da mag ich spontane aktionen lieber. meine familie ist davon nicht immer begeistert. lieben gruß von sabine

  6. Ich denke, jeder braucht seinen Alltagstrott. Besonders Kinder brauchen so einen regelmäßigen Alltag, wir haben da früher immer darauf geachtet. Um so schöner sind dann die Ereignissse, die aus diesem Trott ausbrechen.

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