Mir ist so…

Ich muss ein paar Zeilen schreiben, einen kleinen Brief.

Die Mutter der ersten Freundin unseres Sohnes (3 Jahre war diese Freundin bei uns „Kind im Haus“) ist gestorben. Nach kurzer, schwerer Krankheit, wie man so schön sagt…

Eigentlich fehlen mir die Worte…

Und die Gedanken kommen… man muss seine Tage doch  noch mehr genießen, seine Zeit “ besser ausnutzen“, keine Stunden vergeuden…

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20 Gedanken zu “Mir ist so…

  1. So traurig.

    Mir fällt dazu ein: Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nur noch einen Tag zu leben hättest? Und ich sage dir, nicht den berühmten Baum pflanzen, nicht dem Kind die letzte Botschaft mit auf den Weg geben. Du hättest nur noch Angst, Angst, Angst und die Welt würdest du umkrempeln nach einem kleinen bisschen Hoffnung. (Christa Wolf hat das im Sommerstück viel schöner formuliert, aber ich habe das Buch nicht hier zum zitieren.

    Grüße! N.

  2. Vielleicht sollten wir unser Leben nicht intensiver, dafür aber bewusster leben?
    So alt kann die Mutti der ehemaligen Freundin ja auch noch nicht gewesen sein oder? Schlimm, sehr schlimm ist so ein Verlust immer wieder.

    Mandy

  3. In letzter Zeit sind in meinem Umfeld auch einige Todesfälle zu verzeichnen… es ist mit Worten tatsächlich nicht zu beschreiben.

    Aber: das Leben geht einfach immer weiter – und man sollte das Beste daraus machen ♡

  4. …so traurig der Anlass auch ist, liebe Rana,
    so ist es doch gut, sich von Zeit zu Zeit bewußt zu machen, was einem für sein Leben wirklich noch wichtig ist…und dazu ist es ein Anstoß…

    lieber Gruß von Birgitt

  5. Liebe Rana,
    ja manchmal fehlen einem wirklich die Worte.
    Und manchmal wird einem gerade dann bewußt, wie sehr man jedem Atemzug genießen sollte. Ohne wenn und aber.

    Liebe Grüße von der Gudrun

  6. Das ist traurig. Ja – wenn Worte fehlen, was soll man da schreiben und doch ist es wichtig. Eine gute Bekannte von mir (Joggingfreundin) ist auch im Alter von nur 44 J. ganz schnell gestorben. Es war grade so eine beginnende Freundschaft zwischen uns. Doch das Leben geht weiter. Heute nach 5 J.. denke ich immer noch gerne an sie, an unsere geführten Gespräche und Joggingrunden im Wald. ich denke es ist auch wichtig zu sehen, was die Personen in uns hinterlassen.
    Ganz liebe Grüsse an Dich und ich drück Dich heute mal.
    Mia

  7. Solche Nachrichten tun immer weh.
    Aber viel ändern würde ich nicht.
    Wir sind uns im Klaren, dass wir eeh nix tun können, das Leben zu verlängern. Wir versuchen, vernünftig zu leben, mehr geht nicht.

  8. Solche Gedanken bekomme ich auch, vor allem, wenn nahe Menschen relativ jung sterben. Leider vergißt man aber auch wieder allzu schnell, was man so im Angesichts des Todes denkt. Jedenfalls geht es mir so.

  9. In diesem Jahr hatten wir schon zwei Todesfälle im Freundeskreis (beide jünger als ich) und nun auch ein Cousin meines Mannes. Mir ist das ganz unheimlich in diesem Jahr 😦

  10. Ich vergesse es auch immer wieder, aber es gelingt mir dennoch immer öfter, an die Endlichkeit zu denken und meine Konsequenzen daraus zu ziehen. Das heißt sicher nicht, noch mehr in die verfügbare Zeit stopfen, sondern Dinge sein lassen, die nicht wertvoll genug sind und das, was man tut, zu genießen und achtsam zu tun und wenn es Fensterputzen ist.
    LG aus dem Regen, April

    • Genau, das was man gerade tut zu genießen, auch die Arbeit. Ich bemühe mich sehr, nicht immer alles als Pflicht anzusehen. Manchmal gelingt es…

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