Nicht meine Ministerin

Unsere Frauenministerin Frau Schröder hat ihren Verbleib im Amt daran gekoppelt, dass keine (starre) Frauenquote eingeführt wird. Sie setzt darauf, dass Unternehmen selbst eine „Flexiquote“ bestimmen… na, da weiß man ja, was dabei rauskommt. HIER findet ihr einen offenen Brief an unsere Ministerin. Man hat auch die Möglichkeit, dieses Schreiben zu unterzeichnen, was immerhin schon fast 13.000 Menschen getan haben! Bei den Momos findet ihr auch was dazu (z.B. einen Verweis auf Extra Drei….) und bei Zeit-Online kann man auch darüber lesen.

Ein bisschen Druck schadet ja bekanntlich nicht …

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13 Gedanken zu “Nicht meine Ministerin

  1. Die Frau ist fast so peinlich wie unsere Außenschwesterschwelle …

    Nääää. Keinen Zahn im Maul, aber La Paloma pfeifen, hätt ich früher gesagt. Noch immer frage ich mich, was diese Frau zur Ministerin disqualifizierte ….

  2. Sorry, aber die „unsägliche Flexiquote“ wird von 61 % der Bevölkerung unterstützt, während eine feste Quote selbst bei den Frauen nur 30 % Zustimmung findet (letzte Umfrage zu diesem Thema). Das Betreuungsgeld finden die betroffenen jungen Frauen auch mehrheitlich gut und wer wie in dem offenen Brief wahrheitswidrig und wider besseren Wissens behauptet, dass die Gehaltunterschiede wirklich bei 23 % liegen (die liegen bereinigt bei 8 % als Obergrenze (siehe statistisches Bundesamt zu diesem Thema), der will ohnehin nur Parteipolitik machen. Verglichen mit Roth und Künast ist mir Frau Schröder deutlich lieber. Vor allem auch weil sie sich eben nicht als Frauen- sondern als Familienministerin begreift und anders als ihre Vorgängerin wirklich auch etwas für Jungen macht.

    • Tja, da sind wir wohl mal komplett anderer Meinung und ich gehöre zu den 39%, die für eine feste Quote sind. Und die unbereinigte Zahl 23% sgtellt Deutschland in Europa auf Platz 24. Das ist ja wohl auch nicht so ruhmreich, oder??

      • Es sind nicht 39 % für eine feste Quote, da einige auch keine Meinung haben. Du gehörst zu den 30 % der Frauen, die dafür sind. Also eine absolute Minderheitenposition und man kann Frau Schröder wohl kaum vorwerfen, dass sie sich für die Mehrheitsposition einsetzt.

        Und der 24. Platz ist weder ruhmreich noch sonst irgend etwas, weil diese Statistik eigentlich quatsch ist. Betrachtet man in Deutschland die neuen und alten Bundesländer kommen die alten auf 25 % und die neuen auf 6 %. Und, sind dadurch die Arbeitsbedingungen im Osten besser und wandern jetzt alle Frauen in die neuen Bundesländer aus? Tatsächlich sind sich die Statistiker nicht einmal sicher, ob es überhaupt eine statistisch relevante Ungleichbezahlung gibt, da es unglaublich schwer ist alle Aspekte richtig zu erfassen. Man vergleicht da oftmals Äpfel mit Birnen. Fest steht nur, dass diese Zahlen missbraucht werden, um daraus politische Forderungen abzuleiten. Die Statistik sagt eigentlich nur aus, dass Frauen mehr Teilzeitarbeit machen und offensichtlich Berufe und Arbeitgeber aussuchen, die schlechter zahlen. Nur die Kernaussage, dass Frauen für die gleiche Arbeit in der gleichen Firma deutlich oder überhaupt schlechter bezahlt werden ist eindeutig falsch.

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