Mutti parken

Früher versuchte ich gelegentlich, bei Einkäufen im diesem Möbelhaus mit den vier Buchstaben ein Kind im „Kinderpardies“ zwischenzulagern… meist erfolglos. Denn nach wenigen Minuten ertönte über Lautsprecher: „Der kleine Karl – Peter möchte gern aus dem Kinderparadies abgeholt werden…“ Okay, mein Kind eben…

Heute nun, nachdem wir fast ganz Dänemark durchquert haben, stellte Kind 2 fest, dass die Mutter irgendwie (wenn auch nur kurzfristig) überflüssig beim Zerlegen und Transportieren eines Bettes sei (auf Deutsch: Mutti hat keinen Platz mehr im Auto) und deshalb in der Wohnung der Freundin geparkt werden muss. Mit folgenden Worten: „Du kannst da mit meinem Laptop ein bisschen surfen… und Kaffee ist auch noch da!“

Nun surf ich hier so rum und überlege, ob ich nicht eine SMS schicken soll: „Die kleine Mutti möchte aus dem Muttiparadies abgeholt werden!!“

24 Gedanken zu “Mutti parken

  1. Und ich habe mich schon gewundert, das Du aus DK so fix kommentierst und mich gefragt, ob Du nix anderes um die Ohren hast 🙂
    Okay, haste nicht…. ich hoffe, Dein Kind vergißt Dich nicht. Soll ja auch schon vorgekommen sein.

  2. 😀
    Wir unsere Zweitkinder! Ich war mit meinem Kind 2, also dem Sohn, heute auch auf der Autobahn unterwegs – mit einem Regal und einem Schrank und einer Stereoanlage sowie einem kompletten Wocheneinkauf für den Sohn, weil sein Kühlschrank leer ist und er heute wegen Feiertag nichts auffüllen kann. Soll er etwa verhungern?
    Allerdings musste ich mit. Erstens muss irgendwer MEIN Auto ja wieder zu mir schaffen und zweitens kann ich Löcher in Wände bohren (und tue das sogar am heiligen Feiertag – waren ja nur zwei kleine).
    Tja, meine Liebe, so ist das Leben – irgendwie bei allen gleich. Wie beruhigend.

    Grüße! N.

  3. Ja, so ist das. So verändern sich die Zeiten. Meine haben mal über eine Mutti-Klappe nachgedacht. 😀
    (Halt noch ein bissel durch. Die kommen bestimmt bald und holen dich.)

  4. Tja, sei froh dass sie dich nicht ins Bällebad beim Möbelfritze gesteckt hat. 😉 Immerhin hat Kind 2 für Mamis Lieblingsspielzeug gesorgt. Also ich finde das rührend. 🙂

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