Tischgeschichten

nach einer Idee von Ricarda.

Der Tisch in unserer Küche ist etwa 30 Jahre alt, so ziemlich das erste Stück unserer gemeinsamen Zeit, vom Gatten und mir. Natürlich ist es von I. keja, geradezu revolutionär war es „damals“, dort Möbel zu kaufen und selbst zusammenzubauen.

Ein Tisch aus Kiefernholz, lackiert natürlich, Mittelpunkt des Familienlebens, Essen, Schularbeiten, Tee trinken…

Nach etlichen Jahren war dieser Lack sozusagen ab, total verhunzt durch Kinderspiele, Farben und kräftigem Schrubben. Und so kam der Schwingschleifer zum Einsatz. Leichter gesagt als getan, Massen von Holzstaub flog über unseren Rasen, aber dann war es geschafft: Eine mehr oder weniger schön glatte Rohholzplatte, die  wir gelegentluich mal kräftig schrubben…

und es geht.

Hier nun einige aktuelle Fotos…

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Auf alle Fälle möchte ich diesen Tisch immer behalten.

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11 Gedanken zu “Tischgeschichten

  1. Meine Mutter hat früher dauernd alte Möbel wieder auf Hochglanz gebracht und stand oft am Wochenende im Garten und hat den Schwingschleifer kreisen lassen. Ich finde so alte Möbel mit einer Geschichte einfach immer noch am schönsten. Der Tisch hat viel zu erzählen und sieht doch so wieder toll aus.
    Wir haben im Schlafzimmer eine alte Kommode, auch von meiner Mutter wieder auf Hochglanz poliert (nein, sie ist matt und relativ schlicht, aber ich liebe sie).

  2. Das ist gut. Behalte ihn wirklich. Man glaubt nicht, wie so ein Tisch zum kommunikativen Treffpunkt werden kann. Und so richtig einer aus Holz! Den kann man immer mal wieder aufhübschen.
    Einen lieben Sonntagsgruß von der Gudrun

  3. Der große Esstisch ist Mittelpunkt des Familienlebens! Da findet so viel statt-Krisengespräche, Hausaufgaben, alle Mahlzeiten, Basteln, Diskutieren…ich habe noch keine Kinder, aber schon einen Tisch in weiser Voraussicht! =) Viele Grüße, Cali

  4. Meinen Küchentisch hab ich selbst entworfen (so aus dem Handgelenk auf ein Stück vom Block abgerissenes Papier. War nur so eine Idee und die sah der Küchenbauer. Ob er mir den aus dem gleichen Material wie die Wandverkleidung hinter Herd und Spüle (also passend zu den Schränken) bauen soll … Sollte er. So wächst der Tisch jetzt aus der Wand und steht auf einem soliden Fuß und ist geschwungen.

    Ansonsten haben wir noch einen großen Holztisch, der meist als Doppelschreibtisch dient und wenn Gäste kommen als Esstisch fungiert.

    Grüße! N.

    PS: Das mit dem Schwingschleiferholzstaub auf dem Rasen kenne ich auch – ich hab mal etliche Schränke bearbeitet.

  5. Ich habe ja einen studierten Holzingenieur zum Mann, der hin und wieder mal Holzmöbel (Esstisch) auf der Terrasse abschleift und dabei – damit wir alle seine Kunst bewundern – die Terrassentür auflässt.
    Bei günstigen Windverhältnissen macht dann das Putzen richtig Spaß (Vorher – Nachher – Effekt)

    Sabienes

    P.S.: Wenn ich mit einer anderen Emailadresse, die nicht bei Gravatar gelistet ist, kommentiere, geht die Funktion, wie gehabt. Diese Änderung an der WordPress-Kommentarfunktion macht gerade im Web die Runde und alle ärgern sich…

  6. Ein Tisch mit Geschichte, finde ich richtig klasse. Was macht nur das Nutella auf dem aktuellen Foto? 😉
    Herzliche Grüße von einer im Moment Schokolade naschenden Mia.

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