Zeitmanagement

Wir alle versuchen immer wieder unsere Zeit besser auszunutzen, mehr Zeit für uns zu haben, Zeit zu genießen, viel zu schaffen in kurzer Zeit… Manchen gelingt es, manche kommen nie mit ihrer Zeit aus. Obwohl die Zeit für jeden „gleich“ ist, kommt es immer darauf an, auf welcher Seite der Klotür man steht, ob man Zeit als lang oder kurz empfindet…

Ich mag gerne Zeit vertüdeln, wie man in Norddeutschland so sagt. Also, meistens nach getaner Arbeit, ein bisschen stricken, lesen, surfen usw. Das Internet ist aber auch sehr verführerisch und ein doller Zeiträuber.

Da möchte ich in Zukunft besser  auf mich und meine Zeit aufpassen und auch mal ausmachen. Gestern habe ich abends z.B. 150 Seiten in dem dicken Buch gelesen, ohne Unterbrechung wohlgemerkt. Das ist auch mal schön. Und wie geht es euch so mit den Zeiträubern??

25 Gedanken zu “Zeitmanagement

  1. Im Moment kann ich dazu nichts sagen, denn ich habe Zeit im Überfluss und wünschte mir, ich könnte bald wieder arbeiten gehen, um dann auch zum Zeiträuber zu werden.

    Liebe Rana, ich kenne dieses Gefühl natürlich. Wenn ich von einem 8h Tag nach Hause gekommen bin, hätte ich mir zu meinem bisherrigen Tag am liebesten noch 8h dazugebucht. Hausarbeit, essen kochen, Wäsche waschen und dann auch noch meine Männer bespaßen….

    Nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Wenn ich es dann aber wirklich satt habe, schnappe ich mir auch ein Buch, zieh mich zurück und lese und lese…Das lenkt mich komplett ab und ich tanke dabei auch wieder die Kraft, die ich habe. Und wenn es noch dicker kommt und ich mich abreagieren muss, nehme ich meine kleine PS Flitze und fahre kreuz und quer…Bei diesem Zeiträubern fühle ich mich am wohlsten….

  2. Ich bin ganz froh, dass du darüber schreibst. Das Internet hat schon großes Ablenkungspotential. Ich werde mir dafür feste Zeiten einräumen müssen. Ich merke ich hocke zu viel davor.

  3. Ich surfe auch zu viel… Aus „noch mal schnell was gucken“ wird schnell eine ganze Stunde. Aber wie ich das ändere, habe ich noch nicht ganz herausgefunden. Vielleicht ein internetfreier Tag pro Woche?
    So, jetzt gehe ich aber erstmal mit meinem Lieblingszeiträuber eine Runde an die Luft.

  4. Zeiträuber Internet, auch bei mir und verordne mir selber am Abend zwei Stunden Auszeit. Klappt nicht immer, aber immer häufiger.

    GLG Marianne 🙂

  5. Oh ja, ich befinde mich auch oefter auf der falschen Seite der Klotuer und komme immer wieder mit mancherlei Sachen in Zeitdruck, weil Unvorhergesehenes dazu kommt. Wenn ich Zeit habe bin ich manchmal viel zu erschoepft um auch noch was fuer mich selbst tun zu wollen. Vielleicht muss ich meine kleinen Pausen besser verteilen oder erholsamer gestalten. Mir ist auch die Grenze zwischen „okay du bist heute wirklich erschoepft“ oder „da meldet sich der innere Schweinehund“ nicht immer klar. Zeit vertuedeln tu ich naemlich auch gerne. Dann frage ich mich hinterher, wem die aufgefressene Zeit dafuer gehoert hat. Das passt aber meistens 🙂

  6. Ich glaube, wir kämpfen alle ein bisschen damit, mit zu viel Internet. Dabei gibt es noch so viele andere tolle Sachen. Mit meinen Hobbys und Interessen könnte ich mindestens zwei Leben füllen. Und weißt du was? Jetzt mach‘ ich die Kiste aus!

  7. Es stimmt schon, das das Internet ein Zeiträuber ist, aber mir ist es abends meistens lieber als das Fernsehprogramm. Manchmal denke ich mir auch, dass ich mehr aus meinem Leben machen könnte, denn die Tage, Monate und Jahre rinnen so dahin. Heute z.B. bin ich wegen meiner blöden Erkältung daheim geblieben und vertrödele den ganzen Tag.
    Grüßle Bellana

  8. Noch geht es mir ganz gut mit meiner Zeit. Aber ab nächste Woche beginnt eine neue Rechnung. Nicht nur, das ich dann Vollzeit arbeite, ich will auch zweimal die Woche zum Sport. Und dann noch das bißchen Haushalt….
    Das Internet verbraucht auch bei mir viel Zeit, aber Zeiträuber…. ich lese viel, auch in vielen Zeitungen, auf vielen spannenden Seiten. Es hat zwei Seiten. Ich daddel ja nicht rum am PC, spiele seltenst mal ein Spiel.
    Es kommen aber definitiv Dinge zu kurz, Stricken, Lesen oder auch einfach mal nix tun 🙂 Kann ich aber sowieso nicht und habe es aufgegeben, es zu lernen.

  9. Ich glaube, ich sitze auf dem Klo, denn immer wieder ertappe ich mich, dass ich „nur mal kurz“ gucken will. Daraus wird dann eine Stunde und in dieser Zeit ist wieder nichts gemacht.

  10. Ja, ich kenne das natürlich auch. Ich bin dankbar für die viele Zeit, die ich zum Vertüdeln hatte, bevor ich wieder angefangen habe zu arbeiten. Da hab ich nämlich das Mailen und Computern gelernt, das ich jetzt in der Arbeit gut brauchen kann…

    Aber am Abend, wenn ich einmal vor dem Kasten sitze, komm ich ganz schlecht wieder weg. Da bleiben dann schon mal Bügelwäsche oder sonstige Hausarbeiten auf der Strecke. Fernsehen reizt mich allerdings auch überhaupt nicht! Dann lieber I-net 🙂

  11. Deine Zeiteinteilung beim Putzen hat mich schon gefreut und ich habe das erfolgreich auch durchgezogen.

    Mit der internetten Enthaltsamkeit tue ich mich schwer. Ich brauche den PC täglich für Vorbereitungen, klar guckt man da auch mal schnell durch die Blogs.
    Donnerstag habe ich frei und am Wochenende ja auch. Da habe ich ein wenig mehr Zeit, auch fürs Internet oder zum selber Schreiben.
    Mag ich auch nicht drauf verzichten.

    Da komme ich wieder auf die Selbstdisziplin zurück und mache jetzt auch aus, denn ich lese immer abends im Bett und das mache ich jetzt.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

  12. Im Sommer wird es mit dem Internet wieder weniger werden, wenn wir mehr spazieren gehen können.
    Ja, es raubt echt Zeit.
    Aber wir nehmen uns auch gern frei, so an Freitagen ab mittags, das ist herrlich.

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