Tante Ellas Kochbuch

Ich muss es euch vorstellen, dieses wunderbare Dr.Oetker Schulkochbuch. 1963 bekam es meine Großtante von einem Patienten/ Verehrer geschenkt. Er hoffte wohl, dass sie etwas besser kochen lernen würde.

Inhaltlich ist dieses Buch (schlappe 50 Jahre alt..) wirklich ein Quell der Freude. Außerdem hat die gute Tante Ella das Buch wohl hauptsächlich zum Blumenpressen benutzt und blieb ihr Leben lang unverheiratet.

Beachtet auch die schönen Serviervorschläge!

Aber auf viele Rezepte lasse ich nichts kommen, traditionelle Hausmannskost, lecker!

Folgenden Text dürft ihr euch dann noch in Ruhe auf der Zunge ergehen lassen:

Kochen sollte das Steckenpferd der Hausfrau sein und nicht so sehr als Arbeit, sondern als ein Vergnügen empfunden werden. Unser Wunsch ist es nun, daß dieses Buch ein tragender Pfeiler jenes schönen und dauerhaften Gebäudes sein möge, das jede Frau zu errichten trachtet: der glücklichen Häuslichkeit.

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19 Gedanken zu “Tante Ellas Kochbuch

  1. Das hätte mir mal rechtzeitig jemand schenken sollen, dann wäre es vielleicht was geworden mit der glücklichen Häuslichkeit 🙂 Aber so ein Buch ist ein wahres Goldstück. Ich liebe so alte Kochbücher. Ich glaube, meine Mutter hat noch einige davon. Aber bei ihr ist das auch nix geworden mit der glücklichen Häuslichkeit. Kochen tun wir allerdings beide gerne. Immerhin…..

  2. Ich besitze auch noch so ein altes Kochbuch. Es heißt ‚Schwäbisches Kochbuch von Luise Hainlen ‚ und ist ein Erbstück sogar mit vielen handschriftlichen Vermerken von Tante Marie. Der Preis mit 2.80 steht noch innen auf dem Buchdeckel und es ist in alter Schrift gedruckt, also manchmal nicht ganz leicht zu lesen, genau wie die Notizen dieser Tante. (Wie sie mit meiner Schwiegermutter verwandt war, weiß ich gar nicht so genau)
    Übrigens habe ich mein erstes Dr. Oetker-Schulkochbuch auch noch.

  3. Bei mir hat sich die Einstellung zum Kochen im Laufe der Jahre gewandelt. Als ich ganz jung war, ging mir das und auch die Häuslichkeit ( 😀 ) am Poppes vorbei. Ich wollte die Welt verändern und nicht Kartoffeln schälen.
    Jetzt freue ich mich, wenn meine Familie kommt und sich alle wohlfühlen bei mir. Tja, so ist das.
    Hebe es schön auf, dein Schätzchen. Ich habe mein altes Kochbuch ja auch noch. (Das hat mir übrigens mein Vater geschenkt, weil er sich Sorgen machte, was kochtechnisch aus mir werden sollte.)

    Liebe Grüße von der Gudrun

  4. Also das tut mir jetzt doch weh! Liebe Rana 1963 – sind keine 50 Jahre.
    Das ist ein Super-Jahrgang, nämlich meiner und ich bin erst 48 J. O.K. 😉
    Und jetzt – ab an den Herd. Oder haben sich die Zeiten doch schon geändert?

  5. Ich kann leider nur mit einem uralten Kochbuch aus derv DDR dienen, doch selbst da sind tolle Tips und Rezepte vorhanden, wenngleich ich auch sagen muss, dass diese Rezepte wohl nur Bonzenfrauen nachkochen konnten, denn der Otto Normalsterbliche hatte die dafür benötigten Zutaten nie…

    Sei gegrüßt. Mandy

  6. das ist mal eine ganz ausgefallene Idee..
    wenn das Licht es zulässt..(Dauerregen) dann werde ich auch etwas beisteuern..habe einige alte SCHINKEN in der Art..

    mit einem LG vom katerchen

  7. Pingback: Ordnungsmonat Januar 3 | Unddaslebengehteinfachimmerweiter

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