Ein bisschen Multi -Kulti

So kann Weihnachten auch sein, wenn man im Land der Dänen feiert:

  • einen (zufällig noch gefundenen) Tannenbaum gemeinsam mit deutschem Tannenbaumfuß und dänischem Klippekram schmücken.
  • Sich an dem dänischen Essen der Schwiegerfamilie freuen.
  • Dazu deutschen Wein trinken.
  • Abwechselnd ein deutsches und ein dänisches Weihnachtslied singen.
  • Trivial Pursuit spielen – mal eine dänische, mal eine deutsche Frage…
  • Mit seiner deutschen Bettwäsche in der Wohnung der dänischen Freunde übernachten…

Ach, es war schön, gemeinsam auf das deutsch – dänische Christkind zu warten! Und wir warten immer noch :-)

Letzter Schultag

So ein letzter Arbeitstag vor Weihnachten hat schon etwas Besonderes. Zusammen mit allen Kindern singen wir noch einmal am großen Adventskranz, dann werden die Basteleien von Wänden, aus Fluren und Fensterbänken gerissen genommen, denn das sind ja schließlich die Geschenke für Oma, Opa, Onkel…

Wenn dann gegen Mittag alle aufgeregten Kids fort sind, setzen wir uns mit unsrem Team zu einem gemütlichen Frühstück zusammen. Wer mag, trägt etwas vor, verschenkt etwas oder genießt bloß die Ruhe. Ich habe die Geschichte aus dem Adventskalender “Der Andere Advent” eingepackt, in der es um Namen geht, die man auf Herzen schreibt. Für jeden Kollegen habe ich ein kleines Herz ausgeschnitten, ganz schön kitschig, was?

Kleine Elisenlebkuchen

Die Elisenlebkuchen sind die leckersten, enthalten kein Mehl, nur gemahlene Mandeln, klein gehackte Nüsse, Orangeat und Zitronat. Ich nehme kleine  5 cm Oblaten, denn sonst sind diese saftigen leckeren Lebkuchen einfach zu massig. Meine werden zwar nicht sooo rund und glatt, aber sie sind sehr lecker! Und nun riecht es hier auch schön nach Lebkuchen!

Das genaue Rezept:

3Eier                                und

125 g Zucker                 schaumig schlagen.

Dazu kommen:  1Prise Salz, Nelken, Zimt, Bittermandelöl, 125 g gemahlene Mandeln, 125 gehackte Mandeln, 125 g fein gehacktes Zitronat, 125 g fein gehacktes Orangeat. Gut verrühren.

Dann fingerdick auf die Oblaten streichen, ca. 20 Minuten bei 175°C. Noch warm mit Zuckerguss oder Kuvertüre überziehen.

Ruhe nach dem Sturm

Nun stürmt es nicht mehr, man kann die Stille förmlich hören! Aber dennoch lädt das Wetter nicht zu großen Ausflügen ein.

Das passt mir ganz gut, denn ich möchte heute noch zu Mutti fahren, zahlreiche Rouladen braten (Kind 2, genannt auch der Fleischfresser,  kommt zu Besuch) und einfach die 3 brennenden Kerzen an meinem Adventskranz genießen. Hach, und dazu mein Buch lesen, das ist der Gipfel der Gemütlichkeit!

Ich wünsche euch allen einen kuscheligen Sonntag!

Greuel – Julklapp

Eine mehr oder minder lustige Sitte in der Vorweihnachtszeit ist das Verspielen von Geschenken, die man selber doof findet. Dabei ist es wichtig, etwas möglichst Scheußliches/ Geschmackloses/ Kitschiges zu finden. Bei uns in der Gegend sind Artikel aus dem Hause O.rion (Beate Uhse…) auch oft dabei. Wie man merkt, ist das nicht so Meins. Ich mag solche Sachen nicht sammeln und möchte z. B. auch keine Weihnachtskugeln mit nackten Mädels drauf /(so geschehen im letzten Jahr…) haben. Aber nun ist da  ja diese total nette Freundin, die uns wieder zu diesem Julklapp ( jeder ein doofes und ein schönes Geschenk…) eingeladen hat.  Und die Suche beginnt, ich kaufe doch nicht extra so etwas….

Also nun fand ich in meinem Fundus diesen Schaukelelch und fand ihn greulich genug. Aber der Gatte findet ihn irgendwie “possierlich…” – aber soll doch der Gewinner dieses Päckchens selbst entscheiden…

Die Geschichte vom Baumwollfaden

Neulich hörte  ich eine Geschichte, die sehr gut in die Weihnachtszeit passt, sie kann vorgelesen oder erzählt werden und die Zuhörer können ein kleines Licht anzünden. Wie es sich für die Weihnachtszeit gehört, ist sie ein kleines bisschen kitschig… aber schön!

Der kleine Faden (frei erzählt von Rana)

Es war einmal vor langer Zeit, da wanderte ein kleiner Baumwollfaden ruhelos in seinem Häuschen hin und her.

“Ich tauge zu nicht”, dachte er. “Für ein Schiffstau bin ich zu dünn, zum Stricken bin ich zu kurz, nicht einmal ein Paket kann man mit mir verschnüren.”

Ganz niedergeschlagen fühlte sich der kleine Baumwollfaden in seinem Selbstmitleid. Er legte traurige Musik auf und seufzte: “Niemand braucht mich, niemand mag mich! Was kann ich schon!”

Draußen vor dem alten Haus hockte nun ein Klümpchen Wachs auf einem kalten Stein und war ebenso unglücklich und verzweifelt. “Ach, es gibt so schöne dicke Weihnachtskerzen, aber ich kann nicht leuchten, geschweige denn, jemanden wärmen!” So saß er lange alleine und schweigend in der Dunkelheit.

Als es immer kälter wurde, nahm der kleine Wachsklumpen seinen ganzen Mut zusammen und klopfte an die Tür des kleinen Häuschens.

Als der niedergeschlagene Baumwollfaden öffnete, kam dem Wachsklümpchen ein wunderschöner Gedanke: “Komm, wir tun uns zusammen. Für ein kleines Licht wird es reichen. Es ist besser, ein zartes Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern!”

Und so taten die beiden sich zusammen. Sie bildeten ein wunderschönes Teelicht  und machten die Dunkelheit ein wenig heller.

Wenn wir uns auch in kleinen Dingen zusammentun, können wir vielleicht auch ein kleines Licht ins Dunkle bringen.

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Diese Geschichte werde ich zum Abschluss “meiner” Weihnachtsfeiern in der nächsten Woche erzählen, mit entsprechendem Teelicht natürlich!

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Karten schreiben

Gestern auf dem Markt in Aarhus habe ich meinen Weihnachtskarten – Vorrat ergänzt und wunderschöne Exemplare ergattert. Es war sowieso sehr schön da, leider vergaß ich meine Kamera (tststs…). Aber wenn Kind 2 Bilder zeigt, setzt ich einen Link

Auf jeden Fall ist es heute meine Sonntagsfreude, verschiedene Leutchen mit Weihnachtspost zu beglücken. Sogar Briefmarken habe ich reichlich. Das war nicht immer so,  aber man lernt ja aus seinen Fehlern.

Ich wünsche euch einen besinnlichen 2.Advent.

Nikolausi

Morgen fahren wir ins ferne Land der Dänen, um Kind 1 zu besuchen. Kind 2 lebt ja  auch im Dänenland, aber so weit nördlich, dass die Zeit für einen Abstecher nicht reicht.

Deshalb packe ich noch fix ein Nikolauspaket, denn Naschi ist dort sehr teuer und die goldenen Kugeln (man achte auf das geschickte Produktplacement, allerdings keine Absicht…) gibt´s auch nicht.

Außerdem kommt noch eine meiner liebsten Weihnachtskarten in das Päckchen. Ist die nicht süß? Ein Unikat vom Weihnachtsmarkt!