Sonnabends

Eigentlich gehe ich ja sonnabends immer auf den Markt. Heute gab es einige Programmänderungen und stattdessen  ein leckeres Frühstück in diesem netten Café.

Danach shoppen…

kurz auf dem genialen “Freisitz” unserer Stadtbücherei verweilt…

und auf dem wunderschönen Weg ein paar Blicke über unsere Stadt erhascht.

Derweil bewachte der Großvater das Kind… ganz hervorragend!

Nun rüsten wir uns innerlich für das spannende Fußballendspiel. Dabei scheiden sich die nordddeutschen Geister an der Frage:

Wenn man sonst niemals für Bayern ist, kann man das heute sein? Ist Bayern eigentlich Deutschland?

In diesem Sinne: Genießt den Tag!

Projekt Rütli

Ein Fernsehtipp, nicht nur für Lehrkräfte, auch für Eltern und pädagogisch Interessierte:

arte, 21.05 Uhr: Projekt Rütli

Hier der Originaltext von arte dazu:
Das Bekanntwerden gravierender Missstände an der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln im Jahr 2006 wurde als Signal für die ungelösten Probleme des deutschen Schulsystems wahrgenommen und löste eine breite politische Debatte aus. Die Dokumentation untersucht anhand der Schulproblematik die Frage nach der Verantwortung des Einzelnen für seine Integration, dem Prinzip der “Leitkultur” und der Abgrenzung von privatem und öffentlichem Raum.

Der aufsehenerregende Fall der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln dient dem Film als Ausgangspunkt, um die Frage der Gewalt an Schulen zu untersuchen. Am 28.02.2006 schrieb die kommissarische Leiterin der Schule einen von der Gesamtkonferenz verabschiedeten Brief an die zuständige Schulrätin in Neukölln, in dem sie die Zustände an ihrer Einrichtung unumwunden darlegte: Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft der Schüler gegenüber den Lehrern, Sachbeschädigungen und Integrationsprobleme von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (34,9 Prozent arabisch, 26,1 türkisch, bei einem Gesamtanteil der Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft von 83,2 Prozent), die sich in dieser Hauptschule gesellschaftlich ausgegrenzt fühlen und keine Entwicklungschancen für sich erkennen. Die Eltern nehmen die Termine nicht war, Telefonate von Lehrern mit Eltern scheitern an deren mangelnden Sprachkenntnissen, oder die Eltern werden aggressiv gegen die Lehrer.
Dieser Brandbrief wurde als Signal für die ungelösten Probleme des deutschen Schulsystems wahrgenommen und löste eine breite politische Debatte aus. Darin ging es um die Frage, welche Verantwortung der Einzelne für seine Integration trägt und welche Rolle den Institutionen zukommt. Zum ersten Mal wurde offen vom Scheitern des multikulturellen Ansatzes gesprochen. Wie steht es in der Praxis mit dem Prinzip der “Leitkultur”, sind die strengen Einbürgerungstests sinnvoll, und woher kommt der erschwerte Zugang von Personen mit Migrationshintergrund zu leitenden Positionen in Politik, Wirtschaft und Medien? Dahinter verbirgt sich auch die Frage der Abgrenzung beziehungsweise Durchdringung von privatem und öffentlichem Raum: Bis zu welchem Punkt muss sich die Schule den Eltern anpassen, und in welchem Maße müssen sich Eltern und Schüler an einem Modell ausrichten?

und voher,  um 20:15 Uhr,  kommt auf arte noch eine Doku zum Thema “Eltern – Lehrer – der Krieg”

Warum wird es immer schwerer, miteinander zu reden? 35% der Aggressionen gegen Lehrer gingen in Frankreich nicht von Schülern sondern von deren Eltern aus!

Aufgrund der Wetterlage

konnte ich den angekündigten Film gestern nur etwa zu einem Drittel sehen – ansonsten war das Bild weg. ..Ich weiß nicht, wo es war. Hier jedenfalls nicht. Somit kann ich mir leider kein  Urteil über den Film  erlauben.

So, ich geh´jetzt mit meinen neuen Gummistiefeln auf den Markt und wünsche euch einen schönen, nicht nur von Blitz und Donner geprägten Sonnabend!

Die Lehrerin…

Heute um 20.15 Uhr auf arte kommt dieser Film – ich dachte, dass sollten alle Lehrkörper und ihre hier lesenden Freunde wissen… bei uns ist der Himmel rabenschwarz, da kann man dann  auch gut drin sitzen, stricken oder bügeln und eben diesen Film schauen. Axel Prahl als feinfühliger Psychologe und Anna Loos als Lehrerin am Rande des Burnout,  das werde ich mir nicht entgehen lassen! 

Bügeln

Fernsehen am hellerlichten Tage darf man nur

  1. wenn man krank ist
  2. wenn man bügeln muss

Also kratzt so wie ich die Bügelwäsche zusammen, denn um 15:00 Uhr läuft auf arte: ALTER und SCHÖNHEIT : 4 Männer treffen sich nach etlichen Jahren, weil einer von ihnen schwerkrank ist. Gemeinsam fahren sie zu Rosi, ihrer damaligen Cliquenqueen (was für ein Wort…) mit so tollen Schauspielern wie Armin Rohde und Henri Hübchen, Burkhard Klaußner, Peter Lohmeyer…

Außerdem war ich schon draußen – 25 (in Worten fünfundzwanzich) Kilometer geradelt. Das reicht, oder??

Der Geschmack von Schnee

Falls du heute um 20:15 nicht diesen Film auf arte gesehen hast, gibt es morgen um 14:45 noch die Möglichkeit!

Es lohnt sich. Es geht um eine Autistin, um ihre Welt und um ihre Fähigkeit zu Emphatie. Um um uns, die wir so wenig davon verstehen und um die Erkenntnis, dass wir vielleicht manchmal Menschen so akzeptieren sollten, wie sie sind. Hab´noch einen Kloß im Hals!

Selber schuld…

Wenn man am Sonntagabend unbedingt noch den Stieg Larsson im Zettdeheff  (hat mir gut gefallen) sehen musste, darf man sich nicht wundern, wenn man am nächsten Tag nach (fast) Nonstopp – Programm etwas in den Seilen hängt. Aber heute Abend kommt die Freundin, die in Neuseeland war. Sie berichtet bestimmt spannende Sachen! ALSO: Nicht rumjaulen, sondern frisch voran!

Fernsehtipp

Heute um 20:15 Uhr läuft auf ARD der Film: Die fremde Familie, u.a. mit Katja Riemann.

Es geht um den 80jährigen Vater, der nach einem Schlaganfall nicht mehr alleine leben kann. Er hatte die Familie schon in jungen Jahren verlassen und eine neue Familie gegründet.Nun nimmt die Tochter ihn bei sich auf, denn sie möchte ihn nicht in ein Heim geben.

 Im Radio hörte ich vorhin eine Besprechung des Films und er wurde gelobt u.a. wegen seiner differenzierten Sichtweisen.