Nackt schlafen

ist bio – So heißt das Buch der Kanadierin Vanessa Farquarson.

Nackt schlafen ist bio: Eine Öko-Zynikerin findet ihr Grünes Gewissen und die große Liebe

Über ein Jahr überdenkt die “Öko – Zynikerin” ihren Umgang mit der Umwelt. Ein Jahr lang verzichtet  sie jeden Tag auf etwas, nimmt eine “ökologische Korrektur” vor, wie sie es nennt.

Ich habe beim Lesen oft geschmunzelt. Zum einen werden hier einige Situationen (ich sach nur Biodeo…) köstlich beschrieben, und ob man wirklich vegane Zahnseide braucht, weiß die Autorin auch nicht (was ist das überhaupt?…). Zum anderen gibt es nicht nur tägliche Aufzählungen der Ökoversuche, sondern ein bisschen Roman, ein bisschen Liebe ist auch dabei. Im ganzen also leicht, aber nicht seicht.

Und wenn wir uns alle so viele Gedanken über die Zukunft unseres Planeten machen würden, wären wir schon ein Stück weiter…

PS: Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen (mit Pyjama ;-) )

Lesekiste…

Ich werde bald meine Büchervorstellungen, Rezensionen, Beiträge zu Schreibprojekten et zeh terra auf einem neuen Blog/ ein neues Blog bündeln. Ich habe den Titel zwar schon gebucht, steht aber noch nix drin… Ich arbeite noch an dem Konzept. Aber – obwohl ich finde, dass Schlaf ja allgemein überschätzt wird und ich morgens schon gerne so um pfiertel nacch pfümpf aus dem Bett krieche hoppse – es dauert vielleicht noch ein paar Wochen Tage… Vielleicht findest du es ja – das neue Blog… Alle, die dort eine Nachricht hinterlassen, nehmen an einer bomfationösen Verlosung statt! Ihr merkt, ich arbeite jetzt mit einem Marketing – Strategen zusammen, grinzzzz…

Schwarze Orangen

Die lesende Minderheit schlägt als Thema für die nächsten 2 Monate Bücher vor, die in Titel oder Inhalt etwas mit Essen, Trinken oder beidem zu tun haben. Ich werde lesen:

Martina Brandl: Schwarze Orangen

Gibt es im Örtchen Maulheim eine Giftmischerin? Ist es die Gemüsehändlerin mit den schwarzen Orangen???

Ich freue mich auf´s Lesen und werde berichten. Am liebsten würde ich mich gleich mit meinem Buch in mein gemütliches Bett verkriechen und keine Nachrichten mehr sehen´!

Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

Dieses Buch von Hiromi Kawakami lag auf meinem “To read – Stapel”,  so passte es genau, als ich für “Die lesende Minderheit” ein Buch mit einer “Farbe im Titel”brauchte. Wie schon mal erwähnt, liegen mir die Japaner irgendwie nicht so. Ihre Welt und ihr Denken ist so vielen Ritualen und Benimm – Vorschriften geprägt.

In diesem Buch geht es um eine langsam, seehr langsam wachsende Liebesbeziehung zwischen einem alten Mann (der Sensei, ehemaliger Japanischlehrer)  und Tsukiko (seine ehemalige Schülerin) Ende 30. Sie treffen sich oft in einem Lokal, essen miteinander, suchen sich und kommen sich doch nicht nahe. Erst ganz allmählich finden sie zueinander, bis er am Ende stirbt.

Laut Klappentext die wahrscheinlich schönste Liebesgeschichte der Welt – das kann ich für mich nicht bestätigen. Dieses “Nicht – Sprechen” und Distanz halten ist für mich schwer nachzuvollziehen. Trotzdem kann man das Buch wegen seiner schönen Formulierungen und seiner interessanten Einblicke in die japanische Kultur empfehlen. Es ist leicht zu lesen und für mich war es gut, dass ich durch das “Farbenprojekt” ermntert wurde, dieses Buch in Angriff zu nehmen.

Bücher und Farben

zum mitnehmen

Die lesende Minderheit, genauer gesagt Caro und Bine, starten ein Buchprojekt. Alle 2 Monate gibt es ein neues Thema, zu dem man dann Bücher lesen und vorstellen kann. Konnte ich doch nicht widerstehen und habe sofort zum Thema: Bücher, in deren Titel eine Farbe vorkommt etwas herausgesucht, das schon lange mal von mir gelesen werden wollte:

Hiromi Kawakami: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

Ich hab das ja eigentlich nicht so mit den Japanern, aber diese Liebesgeschichte ist mir wärmstens empfohlen worden. Schau´n wir mal!